Mehr Vielfalt beim Scratchen: Eine „FLINTA* DJ Night“ bildete das Warm-up für den diesjährigen Pride Month
ffm. „Out loud. Out proud! – Sichtbarkeit braucht Mut“: Unter
diesem Motto steht der Pride Month in diesem Jahr. Und richtig laut war
es auch beim Warm-up des queeren Festmonats am Mittwoch, 10. Juni. Zum
Abschluss des Abends im Museum of Modern Electronic Music (MOMEM) an der
Hauptwache brummten bei der „FLINTA* DJ Night“ mit den DJs Mell G.
und n9oc die Bässe.
Die Party bildete den Abschluss eines Workshops der besonderen Art: „From Scratch“, geleitet von der Hamburger DJ Mell G, richtete sich an Leute aus der FLINTA*-Szene – Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen. Denn insbesondere in der Club-Szene sind sichere Orte für queere Menschen wichtig.
Die Musikbranche ist von weißen Männern geprägt, somit haben es FLINTA* schwer, sich zu etablieren. Aus diesem Grund sind Safer Spaces in der Clubszene wichtig. Darum ging es auch in einem Panel Talk mit den Musikerinnen Mell G., Julia Meier und Caroline Majerczak. Die Teilnehmerinnen formulieren eine klare Aufgabe an die Stadtpolitik: Der Mehrwert der Clubszene als wichtiger Teil der Stadtkultur müsse mehr gewürdigt und auch finanziell besser unterstützt werden. Es sei extrem schwierig, einen Club wirtschaftlich zu führen. Zudem sei es wichtig, mehr Raum für marginalisierte Gruppen in der Clubszene zu schaffen. Den Panel Talk moderierte Harpreet Cholia, Leiterin der Stabsstellestelle Antidiskriminierung im Diversitätsdezernat.
Für Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg sind geschützte Räume in der Club-Szene wichtig: „Trotz aller Fortschritte erleben queere Personen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Auch in Kontexten der Freizeit- und Clubkultur. Deshalb haben wir uns bewusst entschieden, nicht zu warten, bis sich Probleme von selbst lösen.“ Beispiele seien der Aktionsplan LSBTIQA* und die Safer Spaces-Kampagne.
Der Abend im MOMEM bildete das Warm-up zum diesjährigen Pride Month. Zum vierten Mal setzt die Stadt queeres Leben und den Schutz der LSBTIQA*-Community für einen Monat in den Fokus, diesmal von Montag, 15. Juni, bis Sonntag, 19. Juli. Höhepunkt ist der CSD. Hierzu finden diverse Veranstaltungen in den verschiedenen Stadteilen statt, um die Sichtbarkeit von LSBTIQA* Personen in Frankfurt zu stärken. Eine Übersicht der Veranstaltungen und Aktionen gibt es unter Vielfalt Bewegt Frankfurt.
Foto
Gut besucht war der Panel Talk zum Thema queere Club-Kultur im MOMEM. Bei der Party danach wurde es laut, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Die Party bildete den Abschluss eines Workshops der besonderen Art: „From Scratch“, geleitet von der Hamburger DJ Mell G, richtete sich an Leute aus der FLINTA*-Szene – Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nichtbinäre, transgeschlechtliche und agender Personen. Denn insbesondere in der Club-Szene sind sichere Orte für queere Menschen wichtig.
Die Musikbranche ist von weißen Männern geprägt, somit haben es FLINTA* schwer, sich zu etablieren. Aus diesem Grund sind Safer Spaces in der Clubszene wichtig. Darum ging es auch in einem Panel Talk mit den Musikerinnen Mell G., Julia Meier und Caroline Majerczak. Die Teilnehmerinnen formulieren eine klare Aufgabe an die Stadtpolitik: Der Mehrwert der Clubszene als wichtiger Teil der Stadtkultur müsse mehr gewürdigt und auch finanziell besser unterstützt werden. Es sei extrem schwierig, einen Club wirtschaftlich zu führen. Zudem sei es wichtig, mehr Raum für marginalisierte Gruppen in der Clubszene zu schaffen. Den Panel Talk moderierte Harpreet Cholia, Leiterin der Stabsstellestelle Antidiskriminierung im Diversitätsdezernat.
Für Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg sind geschützte Räume in der Club-Szene wichtig: „Trotz aller Fortschritte erleben queere Personen weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Auch in Kontexten der Freizeit- und Clubkultur. Deshalb haben wir uns bewusst entschieden, nicht zu warten, bis sich Probleme von selbst lösen.“ Beispiele seien der Aktionsplan LSBTIQA* und die Safer Spaces-Kampagne.
Der Abend im MOMEM bildete das Warm-up zum diesjährigen Pride Month. Zum vierten Mal setzt die Stadt queeres Leben und den Schutz der LSBTIQA*-Community für einen Monat in den Fokus, diesmal von Montag, 15. Juni, bis Sonntag, 19. Juli. Höhepunkt ist der CSD. Hierzu finden diverse Veranstaltungen in den verschiedenen Stadteilen statt, um die Sichtbarkeit von LSBTIQA* Personen in Frankfurt zu stärken. Eine Übersicht der Veranstaltungen und Aktionen gibt es unter Vielfalt Bewegt Frankfurt
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Gut besucht war der Panel Talk zum Thema queere Club-Kultur im MOMEM. Bei der Party danach wurde es laut, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl