Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase gut begleiten

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Frankfurter Netzwerk Hospiz und Palliative Care lädt zu Informationsveranstaltung ein

ffm. Wenn Menschen mit Demenz in die letzte Lebensphase eintreten, entstehen viele Fragen: Ab wann ist palliative Begleitung sinnvoll? Welche Unterstützung gibt es für Angehörige? Wie können Einrichtungen, Hospizdienste und medizinische Angebote zusammenwirken? Und welche Rolle spielen kulturelle Hintergründe in der Begleitung?

Antworten auf diese und viele Fragen mehr will die Veranstaltung „Palliative Versorgung von Menschen mit Demenz“ geben, zu der das Frankfurter Netzwerk Hospiz und Palliative Care am Mittwoch, 29. Juli, von 16 bis 19.30 Uhr ins Auditorium des Frankfurter Gesundheitsamts in der Breite Gasse 28 einlädt. Die Veranstaltung richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, Angehörige, Fachpublikum und Ehrenamtliche. Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

„Die Begleitung von Menschen mit Demenz am Lebensende ist für viele Angehörige mit Unsicherheit, Sorge und oftmals auch mit Überforderung verbunden. Gleichzeitig gibt es in Frankfurt ein starkes Netzwerk an Einrichtungen und Fachleuten, die unterstützen können. Mit der Veranstaltung möchten wir Wissen vermitteln, Berührungsängste abbauen, Menschen miteinander ins Gespräch bringen und vor allem auch Orientierung geben“, sagt Petra Thermann, die das Frankfurter Netzwerk Hospiz und Palliative Care vom Gesundheitsamt Frankfurt aus koordiniert.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei Fachvorträge: Dr. Johannes Trabert, Facharzt für Neurologie und Sektionsleiter Neurogeriatrie am Agaplesion Markus Krankenhaus, spricht zur Frage, ab wann palliative Begleitung von Menschen mit Demenz notwendig ist. Dr. Valentina A. Tesky, Diplom-Psychologin und stellvertretende Leiterin des Arbeitsbereichs Altersmedizin am Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität, beleuchtet die besonderen Herausforderungen bei der interkulturellen Begleitung von Menschen mit Demenz.

Fragen und Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden anschließend in einer Podiumsdiskussion aufgegriffen. Beim „Markt der Möglichkeiten“ stellen verschiedene Einrichtungen ihre Angebote vor und stehen für persönliche Gespräche, Vernetzung und Informationsaustausch zur Verfügung. Mit dabei sind das Agaplesion Markus Krankenhaus, das Palliativ Care Team Krankenhaus Nordwest, das Evangelische Hospiz Frankfurt, der Verein Bürgerinstitut, der Ambulante Malteser Hospizdienst, die Ambulante Ethik Beratung Hessen, die Heuse Akademie sowie das PalliativTeam Frankfurt.

Weitere Informationen zum Frankfurter Netzwerk Hospiz und Palliative Care finden sich unter Palliative Versorgung von Erwachsenen mit Demenz | Stadt Frankfurt am Main .

Kontakt für die Medien Gesundheitsamt Frankfurt, Pressestelle, E-Mail presse.gesundheitsamt@stadt-frankfurt.de