Mit Frankfurter Solarstrom 50 Mal um die Erde

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Stadt fördert 2600 Stromspeicher – Programm „Klimabonus“ wirkt

ffm. Das Förderprogramm „Klimabonus“ der Stadt Frankfurt am Main nimmt eine weitere wichtige Marke. Seit dessen Start im November 2023 hat das verantwortliche Klimareferat Zuschüsse für 2600 Stromspeicher für Photovoltaikanlagen mit einem Gesamtvolumen von 3,3 Millionen Euro gewährt. Die hohe Nachfrage zeigt: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger setzen auf eigene Energie und leisten damit einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz.

„Der Klimabonus wirkt. Jede zusätzliche Batterie macht unsere Stadt ein Stück unabhängiger von fossilen Energien und steigenden Strompreisen. Dass so viele Frankfurter:innen in ihre eigene Energieversorgung investieren, zeigt: Klimaschutz funktioniert dann besonders gut, wenn er konkret im Alltag ankommt und sozial wie wirtschaftlich sinnvoll ist. Genau dafür schaffen wir mit dem Klimabonus die richtigen Rahmenbedingungen“, sagt Tina Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen. 

Die bisher geförderten Stromspeicher verfügen insgesamt über eine Kapazität von 29.000 Kilowattstunden. Dieses Speichervolumen entspricht rund 480 vollständigen Ladevorgängen eines Mittelklasse-Elektroautos mit einer Reichweite von etwa 400 Kilometern. Das wäre genug Energie für fast 200.000 elektrisch gefahrene Kilometer, was etwa 50 Erdumrundungen entspricht.

Die Förderempfängerinnen und -empfänger in Frankfurt agieren übrigens bei der Anschaffung von Speichern durchaus preisbewusst. Eine Kilowattstunde Speicherkapazität der geförderten Geräte kostet im Durchschnitt 568 Euro. Das ist angesichts einer marktüblichen Spannbreite von 500 bis 1000 Euro moderat. Die benötigte Kapazität hängt von der Größe des Haushaltes und von weiteren Variablen ab, etwa ob eine Wärmepumpe oder Wallbox mitversorgt werden, und von der angestrebten Speicherzeit. Für ein kleines Einfamilienhaus ohne Auto und Wärmepumpe sind fünf bis acht Kilowattstunden ein gängiger Wert. Mit beiden wären es 15 bis 30 Kilowattstunden Speicherkapazität.

Stromspeicher erhöhen den Nutzen von Solaranlagen deutlich. Sie speichern überschüssigen Solarstrom und machen ihn auch dann verfügbar, wenn die Sonne nicht scheint. Die Batterien leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Nutzung von Solarstrom. Das schont die Umwelt, senkt Energiekosten und stärkt die Unabhängigkeit der Haushalte.

Wer eine Solaranlage in Verbindung mit einem Batteriespeicher plant, kann sich diese durch das städtische Programm Klimabonus fördern lassen. Das Angebot richtet sich vorrangig an private Haushalte und unterstützt Investitionen in erneuerbare Energien. Die Stadt Frankfurt setzt damit gezielt Anreize für mehr Klimaschutz im Alltag und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger bei der Stromkostensenkung. Der Ausbau dezentraler Energiesysteme ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Klimabonus“ finden sich unter Klimabonus | Stadt Frankfurt am Main .

Foto Mit der richtigen Technik im Keller lässt sich Solarstrom für sonnenarme Zeiten bevorraten, Copyright: LEA Hessen, Foto: Markus Feger 

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