Mohamed Seddadi erhält die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main
ffm. Ob in der Moscheegemeinde, im Stadtteil oder im Dialog zwischen
Religionen: Mohamed Seddadi bringt Menschen zusammen. Für dieses
vielseitige Engagement hat er am Mittwoch, 22. April, die Ehrenplakette
der Stadt Frankfurt am Main erhalten. Oberbürgermeister Mike Josef
überreichte ihm die Auszeichnung im Kaisersaal des Römers.
„Wenn man sich anschaut, was Mohamed Seddadi in den vergangenen Jahren aufgebaut und angestoßen hat, dann merkt man schnell: Es geht ihm nie nur um einzelne Projekte. Es geht ihm darum, Verbindungen zu schaffen und das braucht diese Stadt“, sagte Josef. „Mohamed Seddadi verbindet unterschiedliche Lebenswelten: die Arbeit in der Moscheegemeinde, das Engagement in den Stadtteilen, den Austausch mit Politik, Verwaltung und vielen anderen Akteuren. Er sorgt dafür, dass daraus ein echtes Miteinander entsteht. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“
Seddadi, in Marokko geboren und aufgewachsen, engagiert sich seit vielen Jahren als Vermittler und Brückenbauer im religiösen und gesellschaftlichen Leben Frankfurts. Als Geschäftsführer der Islamischen Gemeinde Frankfurt und Koordinator des Koordinationsrates der Moscheen fördert er Integration, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zudem ist er aktiv in der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ sowie in der Präventionsarbeit, um muslimische Jugendliche vor Radikalisierung und Kriminalisierung zu schützen. Er ist Sozialbezirksvorsteher in Bockenheim und Hausen und war bis vor Kurzem Mitglied der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV).
„Mohamed Seddadi sucht bewusst den Dialog: mit der Stadt, mit Behörden, mit Schulen, mit Sicherheitsinstitutionen. Er lädt ein, geht hin, bleibt im Gespräch, auch wenn es nicht einfach ist“, sagte Josef und wies daraufhin, dass diese Art von Dialog gerade in einer Zeit, in der Diskussionen schnell verhärten würden, nicht selbstverständlich sei. „Er schafft es, klare Haltung zu zeigen – gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit“, sagte der Oberbürgermeister. Zudem sei der Geehrte immer da, wenn Hilfe gebraucht werde, etwa während der Corona-Pandemie oder für Geflüchtete, und organisiere Unterstützung, die ankomme. „Unaufgeregt. Pragmatisch. Zuverlässig“, betonte Josef. Seddadi bringe Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden, und er schaffe Vertrauen. „Er trägt dazu bei, dass unsere Stadt zusammenhält“, sagte Josef. „Die Ehrenplakette ist ein Zeichen unserer Anerkennung und unseres Respekts.“
Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, die die Laudatio hielt, würdigte Seddadis Engagement, das durch seine Vielfalt beeindrucke, und zugleich von einer klaren und verlässlichen Haltung getragen würde. „Mohamed Seddadi setzt sich dafür ein, dass Menschen in unserer Stadt unabhängig von ihrer Herkunft oder Überzeugung respektiert werden und echte Chancen auf Teilhabe erhalten. Das spiegelt sich in seinem Wirken in der Islamischen Gemeinde Frankfurt, aber auch in seinem politischen Engagement wider.“ Der Geehrte stehe für ein Frankfurt, das Vielfalt nicht nur beschreibt, sondern lebt. „Ein Frankfurt, in dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen und in dem Dialog wichtiger ist als Abgrenzung“, sagte Eskandari-Grünberg.
„Die Ehrenplakette ist für mich eine große Ehre und zugleich ein Auftrag, den Dialog weiter zu stärken und mich auch künftig für ein respektvolles Miteinander in unserer Stadt einzusetzen“, sagte Mohamed Seddadi.
Die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt wird seit 1952 an Persönlichkeiten verliehen, die sich auf kommunalpolitischem, kulturellem, wirtschaftlichem, sozialem oder städtebaulichem Gebiet besondere Verdienste erworben und durch ihr Wirken das Ansehen der Stadt Frankfurt in besonderer Weise gemehrt haben.
Fotos Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main erhalten (v.l.): Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, der Geehrte Mohamed Seddadi und Oberbürgermeister Mike Josef im Kaisersaal, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Der Geehrte Mohamed Seddadi bei seiner Rede im Kaisersaal, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main für Mohamed Seddadi, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
„Wenn man sich anschaut, was Mohamed Seddadi in den vergangenen Jahren aufgebaut und angestoßen hat, dann merkt man schnell: Es geht ihm nie nur um einzelne Projekte. Es geht ihm darum, Verbindungen zu schaffen und das braucht diese Stadt“, sagte Josef. „Mohamed Seddadi verbindet unterschiedliche Lebenswelten: die Arbeit in der Moscheegemeinde, das Engagement in den Stadtteilen, den Austausch mit Politik, Verwaltung und vielen anderen Akteuren. Er sorgt dafür, dass daraus ein echtes Miteinander entsteht. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“
Seddadi, in Marokko geboren und aufgewachsen, engagiert sich seit vielen Jahren als Vermittler und Brückenbauer im religiösen und gesellschaftlichen Leben Frankfurts. Als Geschäftsführer der Islamischen Gemeinde Frankfurt und Koordinator des Koordinationsrates der Moscheen fördert er Integration, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zudem ist er aktiv in der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ sowie in der Präventionsarbeit, um muslimische Jugendliche vor Radikalisierung und Kriminalisierung zu schützen. Er ist Sozialbezirksvorsteher in Bockenheim und Hausen und war bis vor Kurzem Mitglied der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung (KAV).
„Mohamed Seddadi sucht bewusst den Dialog: mit der Stadt, mit Behörden, mit Schulen, mit Sicherheitsinstitutionen. Er lädt ein, geht hin, bleibt im Gespräch, auch wenn es nicht einfach ist“, sagte Josef und wies daraufhin, dass diese Art von Dialog gerade in einer Zeit, in der Diskussionen schnell verhärten würden, nicht selbstverständlich sei. „Er schafft es, klare Haltung zu zeigen – gegen Antisemitismus, gegen Rassismus und gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit“, sagte der Oberbürgermeister. Zudem sei der Geehrte immer da, wenn Hilfe gebraucht werde, etwa während der Corona-Pandemie oder für Geflüchtete, und organisiere Unterstützung, die ankomme. „Unaufgeregt. Pragmatisch. Zuverlässig“, betonte Josef. Seddadi bringe Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nicht begegnen würden, und er schaffe Vertrauen. „Er trägt dazu bei, dass unsere Stadt zusammenhält“, sagte Josef. „Die Ehrenplakette ist ein Zeichen unserer Anerkennung und unseres Respekts.“
Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, die die Laudatio hielt, würdigte Seddadis Engagement, das durch seine Vielfalt beeindrucke, und zugleich von einer klaren und verlässlichen Haltung getragen würde. „Mohamed Seddadi setzt sich dafür ein, dass Menschen in unserer Stadt unabhängig von ihrer Herkunft oder Überzeugung respektiert werden und echte Chancen auf Teilhabe erhalten. Das spiegelt sich in seinem Wirken in der Islamischen Gemeinde Frankfurt, aber auch in seinem politischen Engagement wider.“ Der Geehrte stehe für ein Frankfurt, das Vielfalt nicht nur beschreibt, sondern lebt. „Ein Frankfurt, in dem Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen und in dem Dialog wichtiger ist als Abgrenzung“, sagte Eskandari-Grünberg.
„Die Ehrenplakette ist für mich eine große Ehre und zugleich ein Auftrag, den Dialog weiter zu stärken und mich auch künftig für ein respektvolles Miteinander in unserer Stadt einzusetzen“, sagte Mohamed Seddadi.
Die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt wird seit 1952 an Persönlichkeiten verliehen, die sich auf kommunalpolitischem, kulturellem, wirtschaftlichem, sozialem oder städtebaulichem Gebiet besondere Verdienste erworben und durch ihr Wirken das Ansehen der Stadt Frankfurt in besonderer Weise gemehrt haben.
Fotos Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main erhalten (v.l.): Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg, der Geehrte Mohamed Seddadi und Oberbürgermeister Mike Josef im Kaisersaal, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Der Geehrte Mohamed Seddadi bei seiner Rede im Kaisersaal, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler
Die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main für Mohamed Seddadi, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler