„Museen als Brückenbauer“: Am 17. Mai wird der Internationale Museumstag gefeiert
ffm. Von Island bis auf die Philippinen wird auch in diesem Jahr wieder
der Internationale Museumstag am Sonntag, 17. Mai, gefeiert. Mit dabei
sind rund 20 Häuser des Museumsufers aus Frankfurt, Offenbach und Bad
Homburg. „Museums Uniting a Divided World – Museen als
Brückenbauer“ lautet das diesjährige Motto. „Als Orte der
Gemeinschaft und des Austausches wirken Museen nicht nur in die
Stadtgesellschaft hinein, sondern auch weit über die kommunalen und
nationalen Grenzen hinaus. Darauf will das diesjährige Motto des
Internationalen Museumstages aufmerksam machen“, sagt Ina Hartwig,
Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Menschen reisen ebenso wie
Bilder. Kunstobjekte verbinden uns durch unseren Blick auf die Kunst und
bieten Möglichkeiten, sich über die unterschiedlichen Perspektiven
auszutauschen, sich zu verständigen und neu zu entwerfen. Zugleich sind
Kunstwerke auch Ausdruck unserer engen Verflechtung und Verbundenheit
mit der Welt. ‚Ikonen auf dem Weg‘ lautet passenderweise die
aktuelle Ausstellung im Ikonenmuseum.“
Spurensuche in der Vergangenheit
Zum Internationalen Museumstag sind diese Verbindungen beispielsweise im Historischen Museum in der Ausstellung „Die Welt im Geld“ erlebbar. Hier wird unter anderem den Fragen nachgegangen, was eine Frankfurter Medaille von 1817 mit einem Vulkanausbruch am anderen Ende der Welt zu tun hat und welche globalen Verflechtungen sich in Objekten wie Kreditkarten, Aktien oder Münzen spiegeln.
Die Idee des nationen-verbindenden Imperium Romanum lässt sich im Archäologischen Museum erfahren. In dem Strategiespiel „Anno 117: Pax Romana“ übernehmen die Besucherinnen und Besucher die Rolle eines römischen Statthalters und gestalten das Imperium nach eigenen Vorstellungen: sie bauen Städte, verwalten Provinzen, formen Kulturen – und entscheiden, was Frieden wirklich kostet.
Welche Spuren ein Kunstwerk in der Welt hinterlassen kann, zeigt ein Bilderbuch-Klassiker im Struwwelpeter Museum mit der politischen Satire „Der Struwweldonald“.
Internationaler Museumstag und WDC 2026
Im Jahr 1977 vom Internationalen Rat der Museen (ICOM) ins Leben gerufen, trifft der Internationale Museumstag dieses Jahr auf das Programm zum World Design Capital 2026 Frankfurt RheinMain (WDC) „Design for Democracy – Atmospheres for a better Life“. Ganz im Sinne dieses Verständnisses und dem Motto des Internationalen Museumstages versteht die Schau im Museum Giersch Design nicht ausschließlich als Ausdruck äußerer Form, sondern als Ausdruck gemeinschaftlicher Gestaltung. „Multispezies Members Club“ entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens: eine inklusive Allianz, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen als gleichberechtigte Mitglieder agieren.
Ebenfalls im Rahmen von WDC 2026 ist in den letzten Monaten an verschiedenen Orten am mobilen Webstuhl Loomcycle ein Teppich entstanden, der am Sonntag, 17. Mai, im Museum Angewandte Kunst ausgerollt wird. Das Museum lädt rund um den Teppich zum Community-Picknick ab 14 Uhr ein.
Was es noch zu entdecken gibt
Anlässlich des internationalen Museumstages öffnet der Frankfurter Kunstverein zur Finissage ein letztes Mal die Ausstellung „Hidden History“. Das Goethe-Haus lädt unter anderem zu einem Spaziergang ein. Das Museum Sinclair-Haus im Bad Homburger Schlosspark beobachtet Vogelschwärme und ihre Bewegungen: Wie formieren sie sich, wie verändern sich Flugrouten, wie entsteht Dynamik im Miteinander?
Weitere zahlreiche Führungen und Workshops sowie teils ermäßigte und kostenlose Eintritte locken auch dieses Jahr wieder zum Internationalen Museumstag. Diese Häuser tragen zum vielfältigen Programm bei und nehmen teil: Archäologisches Museum Frankfurt, Bibelhaus ErlebnisMuseum, Deutsches Ledermuseum Offenbach am Main, Deutsches Romantik-Museum, Dommuseum Frankfurt, Frankfurter Goethe-Haus, Frankfurter Kunstverein, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main, Historisches Museum Frankfurt, Ikonenmuseum, Jüdisches Museum Frankfurt, Goldener Apfel, Klingspor Museum – Offenbach am Main, Museum Angewandte Kunst, Museum für Kommunikation Frankfurt, MGGU – Museum Giersch der Goethe-Universität, Museum Sinclair-Haus Bad Homburg, Senckenberg Naturmuseum und das Struwwelpeter Museum.
Noch mehr Informationen zum Internationalen Museumstag findet sich unter museumsufer.de. Zudem steht die
Programmübersicht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung.
Download Programmübersicht: Internationaler Museumstag 2026
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, Mobil
0171/1769719 , E-Mail
hanna.immich@stadt-frankfurt.de
Spurensuche in der Vergangenheit
Zum Internationalen Museumstag sind diese Verbindungen beispielsweise im Historischen Museum in der Ausstellung „Die Welt im Geld“ erlebbar. Hier wird unter anderem den Fragen nachgegangen, was eine Frankfurter Medaille von 1817 mit einem Vulkanausbruch am anderen Ende der Welt zu tun hat und welche globalen Verflechtungen sich in Objekten wie Kreditkarten, Aktien oder Münzen spiegeln.
Die Idee des nationen-verbindenden Imperium Romanum lässt sich im Archäologischen Museum erfahren. In dem Strategiespiel „Anno 117: Pax Romana“ übernehmen die Besucherinnen und Besucher die Rolle eines römischen Statthalters und gestalten das Imperium nach eigenen Vorstellungen: sie bauen Städte, verwalten Provinzen, formen Kulturen – und entscheiden, was Frieden wirklich kostet.
Welche Spuren ein Kunstwerk in der Welt hinterlassen kann, zeigt ein Bilderbuch-Klassiker im Struwwelpeter Museum mit der politischen Satire „Der Struwweldonald“.
Internationaler Museumstag und WDC 2026
Im Jahr 1977 vom Internationalen Rat der Museen (ICOM) ins Leben gerufen, trifft der Internationale Museumstag dieses Jahr auf das Programm zum World Design Capital 2026 Frankfurt RheinMain (WDC) „Design for Democracy – Atmospheres for a better Life“. Ganz im Sinne dieses Verständnisses und dem Motto des Internationalen Museumstages versteht die Schau im Museum Giersch Design nicht ausschließlich als Ausdruck äußerer Form, sondern als Ausdruck gemeinschaftlicher Gestaltung. „Multispezies Members Club“ entwirft ein zukunftsweisendes Modell des Zusammenlebens: eine inklusive Allianz, in der Menschen, Tiere, Pflanzen und Maschinen als gleichberechtigte Mitglieder agieren.
Ebenfalls im Rahmen von WDC 2026 ist in den letzten Monaten an verschiedenen Orten am mobilen Webstuhl Loomcycle ein Teppich entstanden, der am Sonntag, 17. Mai, im Museum Angewandte Kunst ausgerollt wird. Das Museum lädt rund um den Teppich zum Community-Picknick ab 14 Uhr ein.
Was es noch zu entdecken gibt
Anlässlich des internationalen Museumstages öffnet der Frankfurter Kunstverein zur Finissage ein letztes Mal die Ausstellung „Hidden History“. Das Goethe-Haus lädt unter anderem zu einem Spaziergang ein. Das Museum Sinclair-Haus im Bad Homburger Schlosspark beobachtet Vogelschwärme und ihre Bewegungen: Wie formieren sie sich, wie verändern sich Flugrouten, wie entsteht Dynamik im Miteinander?
Weitere zahlreiche Führungen und Workshops sowie teils ermäßigte und kostenlose Eintritte locken auch dieses Jahr wieder zum Internationalen Museumstag. Diese Häuser tragen zum vielfältigen Programm bei und nehmen teil: Archäologisches Museum Frankfurt, Bibelhaus ErlebnisMuseum, Deutsches Ledermuseum Offenbach am Main, Deutsches Romantik-Museum, Dommuseum Frankfurt, Frankfurter Goethe-Haus, Frankfurter Kunstverein, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main, Historisches Museum Frankfurt, Ikonenmuseum, Jüdisches Museum Frankfurt, Goldener Apfel, Klingspor Museum – Offenbach am Main, Museum Angewandte Kunst, Museum für Kommunikation Frankfurt, MGGU – Museum Giersch der Goethe-Universität, Museum Sinclair-Haus Bad Homburg, Senckenberg Naturmuseum und das Struwwelpeter Museum.
Noch mehr Informationen zum Internationalen Museumstag findet sich unter museumsufer.de
Download Programmübersicht: Internationaler Museumstag 2026
Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232