Naxoshalle wird saniert
Dezernentin Weber: Ziel ist es, für das Theater Willy Praml eine gut
nutzbare Produktionsstätte bereitzustellen, um den Spielbetrieb
dauerhaft zu sichern
ffm. Die Naxoshalle in Frankfurt muss saniert werden. Das denkmalgeschützte Gebäude aus der Ära der Industrialisierung benötig in erster Linie eine Heizungsanlage sowie eine Dachsanierung. Aber auch an der Theaterbox, dem Foyer sowie den Lagerräumen stehen umfangreiche Arbeiten an. Zudem müssen Brandschutzmaßnahmen vorgenommen werden. Die Planungen hierfür sind abgeschlossen und die Haushaltsmittel in Höhe von 820.000 Euro stehen für die vorgesehenen Arbeiten bereit. Voruntersuchung am Betondach der Halle haben bereits begonnen.
Die Naxoshalle wurde Ende der 1980er Jahre als Produktionsstätte aufgegeben und stand danach viele Jahre leer. Seit 2000 ist dort das Produktionshaus Naxos mit dem Theater Willy Praml beheimatet. 2011 wurde die bis dahin improvisierte Theaternutzung in der Naxoshalle in geordnete Bahnen gelenkt – und eine Theaterbox in Montagebauweise für etwa 150 Zuschauerinnen und Zuschauer errichtet.
Große Hürde für den Theaterbetrieb ist jedoch nach wie vor die fehlende Heizungsanlage. Aus diesem Grund war zunächst nur ein Sommerbetrieb möglich. Inzwischen gibt es zwar auch eine Winter-Spielzeit, jedoch bei sehr niedrigen Raumtemperaturen. Für einen reibungslosen Betrieb muss die Spielstätte so hergerichtet werden, dass sie ganzjährig ohne Einschränkungen genutzt werden kann. [Bild: Die Naxoshalle soll saniert werden, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn]
„Das Produktionshaus Naxos mit dem Theater Willy Praml ist aus dem
Kulturleben unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Nun können wir die
Halle endlich angemessen ertüchtigen und als Kulturdenkmal sanieren.
Zunächst ist es dringend notwendig, eine gute und funktionelle
Produktions- und Spielstätte bereitzustellen. Die Planung für die
anstehende Sanierung ist abgeschlossen, nun beginnen die Arbeiten.
Wichtig ist dabei, den Theaterbetrieb so wenig wie möglich zu stören
– denn sämtliche bauliche Maßnahmen werden während des laufenden
Betriebs, natürlich in enger Abstimmung mit den Nutzer:innen,
umgesetzt“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien
und Neues Bauen.
Michael Weber, künstlerischer Leiter des Theaters Willy Praml zeigt sich sehr erfreut über die geplante Sanierung sowie die enge Abstimmung mit dem Theaterbetrieb: „Der normale Verlauf in solchen Angelegenheiten geht so: Eine Immobilie wird von irgendwelchen Kreativen zwischengenutzt, dann nimmt man Geld in die Hand, saniert, die Kreativen fliegen raus und was hübsches Gelacktes hält Einzug. Der heutige Tag ist also ein bisschen fleischgewordene Utopie.
ffm. Die Naxoshalle in Frankfurt muss saniert werden. Das denkmalgeschützte Gebäude aus der Ära der Industrialisierung benötig in erster Linie eine Heizungsanlage sowie eine Dachsanierung. Aber auch an der Theaterbox, dem Foyer sowie den Lagerräumen stehen umfangreiche Arbeiten an. Zudem müssen Brandschutzmaßnahmen vorgenommen werden. Die Planungen hierfür sind abgeschlossen und die Haushaltsmittel in Höhe von 820.000 Euro stehen für die vorgesehenen Arbeiten bereit. Voruntersuchung am Betondach der Halle haben bereits begonnen.
Die Naxoshalle wurde Ende der 1980er Jahre als Produktionsstätte aufgegeben und stand danach viele Jahre leer. Seit 2000 ist dort das Produktionshaus Naxos mit dem Theater Willy Praml beheimatet. 2011 wurde die bis dahin improvisierte Theaternutzung in der Naxoshalle in geordnete Bahnen gelenkt – und eine Theaterbox in Montagebauweise für etwa 150 Zuschauerinnen und Zuschauer errichtet.
Große Hürde für den Theaterbetrieb ist jedoch nach wie vor die fehlende Heizungsanlage. Aus diesem Grund war zunächst nur ein Sommerbetrieb möglich. Inzwischen gibt es zwar auch eine Winter-Spielzeit, jedoch bei sehr niedrigen Raumtemperaturen. Für einen reibungslosen Betrieb muss die Spielstätte so hergerichtet werden, dass sie ganzjährig ohne Einschränkungen genutzt werden kann. [Bild: Die Naxoshalle soll saniert werden, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Andreas Varnhorn
Michael Weber, künstlerischer Leiter des Theaters Willy Praml zeigt sich sehr erfreut über die geplante Sanierung sowie die enge Abstimmung mit dem Theaterbetrieb: „Der normale Verlauf in solchen Angelegenheiten geht so: Eine Immobilie wird von irgendwelchen Kreativen zwischengenutzt, dann nimmt man Geld in die Hand, saniert, die Kreativen fliegen raus und was hübsches Gelacktes hält Einzug. Der heutige Tag ist also ein bisschen fleischgewordene Utopie.