Neue Fußgängerbrücke über die Modau kommt

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt - Mobilitäts- und Tiefbauamt Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner letzten Sitzung die Vorplanung für den Neubau der Modau-Fußgängerbrücke (EB 12) zur Kenntnis genommen und die Umsetzung beschlossen. Der Baubeginn erfolgt Anfang 2027. Für die Herstellung der Stahlkonstruktion werden etwa vier Monate eingeplant. Die anschließende Bau- und Montagezeit vor Ort beträgt voraussichtlich rund einen Monat.Aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands wurde die vorherige EB 12 im Bereich der Straße „Alte Sackgasse“ im Januar 2026 zurückgebaut. Die Brücke verband die Alte Sackgasse mit der Modaupromenade sowie mit dem angrenzenden Spiel- und Parkbereich. Mit dem Rückbau entfiel eine direkte Wegeverbindung. Ziel der Planung ist es, diese Verbindung wiederherzustellen und zugleich eine sichere und wirtschaftliche Lösung zu schaffen.Zu diesem Zweck wurden fünf Ausführungsvarianten untersucht. Ein Schwerpunkt lag auf der Frage, ob der Ersatzneubau barrierefrei hergestellt werden kann. Auf der Seite der Alten Sackgasse liegt das Gelände deutlich tiefer als auf der Seite der Modaupromenade. Der Zugang erfolgte von der Alten Sackgasse bisher über eine Treppe mit acht Stufen.Die Planung des Ersatzneubaus berücksichtigt die aktuell geltenden technischen Regelwerke sowie die Stellungnahmen und fachlichen Beiträge der beteiligten Ämter und Behörden. Es handelt sich um eine 13 Meter lange und 2,50 Meter breite, einfeldrige Fußgängerbrücke aus Stahl, die sich in ihrer Lage und Funktion an der vorherigen Brücke orientiert, und eine 2,50 Meter breite Treppenanlage. Die vorhandenen Widerlager können weitgehend weiterverwendet werden.„Damit wird die für das Quartier wichtige Verbindung über die Modau wiederhergestellt. Die neue Brücke wird sicher und regelkonform für den Fußgängerverkehr nutzbar sein. Auch wenn sich das ursprüngliche Ziel einer barrierefreien Ausführung aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Höhenverhältnisse, begrenzte Rampenlänge, verfügbare Breite und angrenzende Grundstückszufahrten) nicht verwirklichen lässt, stellt die gewählte Lösung die unter den gegebenen Bedingungen bestmögliche und umsetzbare Variante dar“, so Stadtplanungsdezernent Paul Georg Wandrey.Die Kosten für die Bauleistungen einschließlich Treppenanlage belaufen sich auf etwa 119.000 Euro brutto, darin ist ein Ansatz von fünf Prozent für unvorhergesehene Kosten enthalten. Für bereits beauftragte Planungsleistungen und Vorabmaßnahmen fallen weitere rund 40.000 Euro an.