Neue Räume für die Zentgrafenschule
Module wurden von anderen Schulen versetzt und werden nun weitergenutzt
ffm. An der Zentgrafenschule wurden zwei jeweils zweigeschossige Modulanlagen errichtet, die nun bezugsfertig sind. Ab dem kommenden Schuljahr kann die Seckbacher Grundschule die neuen Räume für Unterricht und Betreuung nutzen. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Anlagen nicht neu gefertigt, sondern von anderen Schulen dorthin versetzt wurden.
Ein Modul ist in Holzrahmenbauweise gefertigt und stand zuvor rund zehn Jahre an der Schule am Hang. Es wird dort aufgrund des Neubaus der Schule nicht mehr benötigt. Das zweite Modul in Holzmodulbauweise stammt aus dem ehemaligen Bestand der Grundschule Berkersheim und ist rund elf Jahre alt.
„Wir konnten eine wirklich gute und gleichzeitig nachhaltige Lösung umsetzen, um neue Räume und neue Freiräume für die Schule zu schaffen. Die hochwertigen Holzmodule sind in einwandfreiem Zustand und können problemlos weitergenutzt werden. Die alte Pavillonanlage, die bereits in die Jahre gekommen war, haben wir dafür abgebaut. Das gab uns zusätzlich die Möglichkeit, den Schulhof neu zu ordnen und zu gestalten. Insgesamt konnten wir so die Qualität der Klassen- und Betreuungsräume sowie der Außenflächen entscheidend verbessern. Die Maßnahme zeigt, dass es sich lohnt, in gute Modulbauten zu investieren, da diese dann weitergenutzt werden können“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Durch eine Verbindungsbrücke sind die beiden neuen Gebäudeteile miteinander verbunden und bilden somit eine Moduleinheit. Ein weiteres kleines Modul ist für die technische Versorgung angeschlossen. Dieses ist unter anderem mit einer Wärmepumpe ausgestattet. So kann die Anlage autark versorgt werden.
Die alte Pavillonanlage war aufgrund des Zustands zuletzt nur teilweise nutzbar. Daher war es notwendig, bessere Räume bereitzustellen. Die Anzahl der Räume hat sich für die Schule, trotz der neuen Anlage mit einer Gesamtbruttofläche von 275 Quadratmetern, nicht verändert. Durch die Wiederverwendung der Module konnten die Kosten vergleichsweise gering gehalten werden – sie betragen für das Versetzen der Gebäude rund eine Million Euro, zuzüglich rund 700.000 Euro für die Außenfläche.
Denn durch den Abbruch des alten Pavillons ist eine Freifläche entstanden, die neu gestaltet wurde. Versiegelte Beläge wurden zurückgebaut und durch wasserdurchlässige Oberflächen ersetzt, was zu einer Verbesserung des Mikroklimas beiträgt. Baumrigolen übernehmen die Regenwasserbewirtschaftung und schaffen gleichzeitig günstige Standortbedingungen für neue Pflanzen. Als zusätzlicher Lernort ist im Freien ein grünes Klassenzimmer entstanden. Der bislang eingezäunte Schulgarten ist nun in die neue Freiraumgestaltung integriert und dadurch sichtbarer und besser nutzbar. Eine Trampolinanlage, ein Fußball- und Basketballfeld sowie eine Reckanlage vervollständigen die Außenflächen.
Foto Eröffnungsfeier für die neuen Modulanlagen der Zentgrafenschule, Copyright: Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main, Foto: Marieke Brehm
ffm. An der Zentgrafenschule wurden zwei jeweils zweigeschossige Modulanlagen errichtet, die nun bezugsfertig sind. Ab dem kommenden Schuljahr kann die Seckbacher Grundschule die neuen Räume für Unterricht und Betreuung nutzen. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Anlagen nicht neu gefertigt, sondern von anderen Schulen dorthin versetzt wurden.
Ein Modul ist in Holzrahmenbauweise gefertigt und stand zuvor rund zehn Jahre an der Schule am Hang. Es wird dort aufgrund des Neubaus der Schule nicht mehr benötigt. Das zweite Modul in Holzmodulbauweise stammt aus dem ehemaligen Bestand der Grundschule Berkersheim und ist rund elf Jahre alt.
„Wir konnten eine wirklich gute und gleichzeitig nachhaltige Lösung umsetzen, um neue Räume und neue Freiräume für die Schule zu schaffen. Die hochwertigen Holzmodule sind in einwandfreiem Zustand und können problemlos weitergenutzt werden. Die alte Pavillonanlage, die bereits in die Jahre gekommen war, haben wir dafür abgebaut. Das gab uns zusätzlich die Möglichkeit, den Schulhof neu zu ordnen und zu gestalten. Insgesamt konnten wir so die Qualität der Klassen- und Betreuungsräume sowie der Außenflächen entscheidend verbessern. Die Maßnahme zeigt, dass es sich lohnt, in gute Modulbauten zu investieren, da diese dann weitergenutzt werden können“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Durch eine Verbindungsbrücke sind die beiden neuen Gebäudeteile miteinander verbunden und bilden somit eine Moduleinheit. Ein weiteres kleines Modul ist für die technische Versorgung angeschlossen. Dieses ist unter anderem mit einer Wärmepumpe ausgestattet. So kann die Anlage autark versorgt werden.
Die alte Pavillonanlage war aufgrund des Zustands zuletzt nur teilweise nutzbar. Daher war es notwendig, bessere Räume bereitzustellen. Die Anzahl der Räume hat sich für die Schule, trotz der neuen Anlage mit einer Gesamtbruttofläche von 275 Quadratmetern, nicht verändert. Durch die Wiederverwendung der Module konnten die Kosten vergleichsweise gering gehalten werden – sie betragen für das Versetzen der Gebäude rund eine Million Euro, zuzüglich rund 700.000 Euro für die Außenfläche.
Denn durch den Abbruch des alten Pavillons ist eine Freifläche entstanden, die neu gestaltet wurde. Versiegelte Beläge wurden zurückgebaut und durch wasserdurchlässige Oberflächen ersetzt, was zu einer Verbesserung des Mikroklimas beiträgt. Baumrigolen übernehmen die Regenwasserbewirtschaftung und schaffen gleichzeitig günstige Standortbedingungen für neue Pflanzen. Als zusätzlicher Lernort ist im Freien ein grünes Klassenzimmer entstanden. Der bislang eingezäunte Schulgarten ist nun in die neue Freiraumgestaltung integriert und dadurch sichtbarer und besser nutzbar. Eine Trampolinanlage, ein Fußball- und Basketballfeld sowie eine Reckanlage vervollständigen die Außenflächen.
Foto Eröffnungsfeier für die neuen Modulanlagen der Zentgrafenschule, Copyright: Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main, Foto: Marieke Brehm