Neue Wanderausstellung im Institut für Stadtgeschichte eröffnet

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Im Mittelpunkt stehen 250 Jahre transatlantische Beziehungen zwischen Hessen und den USA

ffm. Im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main eröffnet am Mittwoch, 5. August, die Ausstellung „Mehr als Hessian Mercenaries und Elvis Presley: 250 Jahre transatlantische Beziehungen Hessen – USA“ eröffnet, die sich ganz dezidiert mit dem Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Hessen und dessen Entwicklung beschäftigt. Die Wanderausstellung wurde von Prof. Holger Gräf und Christina Stehling vom Hessischen Institut für Landesgeschichte kuratiert, hat im Institut für Stadtgeschichte ihre erste Station und ist dort bis zum 23. September zu sehen. Gefördert wird die Ausstellung von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Hessischen Institut für Landesgeschichte, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Hochtaunuskreis.

„Die Beziehungen zwischen Frankfurt und den Vereinigten Staaten sind eng und vielschichtig und reichen deutlich weiter als 250 Jahre zurück“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft. „Meist denken wir dabei an den Einsatz der berühmt-berüchtigten ‚Hessian Mercenaries‘, die während des Unabhängigkeitskrieges im Sold der britischen Krone kämpften. Mit dieser Ausstellung wollen wir die Vielfalt des gegenseitigen transatlantischen Austauschs in Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in den Blick nehmen. Dabei spielt Frankfurt am Main, Hessens größte Stadt, eine besondere Rolle, weshalb die Ausstellung folgerichtig hier im Institut für Stadtgeschichte ihre erste Station hat.“

„Ganz bewusst wird die hessische Wanderausstellung im Institut für Stadtgeschichte inmitten der noch laufenden Sonderausstellung ‚Frankfurt went West‘ präsentiert, die Fotografien des jungen Presse- und Sensationsfotografen Mickey Bohnacker aus der Zeit von 1945 bis 1965 zeigt“, sagt Mirjam Sprau, Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte. „Ausgehend von unserer aktuellen Ausstellung richten wir den Blick nach Hessen und zeigen zugleich, welche Rolle Frankfurt selbst für die Weite dieser Beziehungen zukommt.“

Eröffnung und Begleitprogramm

Bei der Eröffnung der Wanderausstellung am Mittwoch, 5. August, um 18 Uhr sprechen neben Hartwig und Sprau auch der Generalkonsul der Vereinigten Staaten von Amerika, Brian Heath, Franziska Kiermeier, Direktorin der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, Susanne Völker als Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie der Kurator Prof. Holger Gräf. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Saxophonistin Corinna Danzer mit amerikanischem Jazz der 1950er und 1960er Jahre.

Am Sonntag, 9. August, 15 Uhr, und am Donnerstag, 20. August, 18 Uhr, führt Kurator Prof. Holger Gräf durch die Ausstellung. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Nach ihrer ersten Station in Frankfurt wird die Wanderausstellung bis Ende 2027 in Offenbach, Hanau, Marburg an der Lahn, Bad Homburg, Grünberg, Darmstadt und weiteren hessischen Orten zu sehen sein.

Die detaillierte Pressemitteilung steht als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung. 

Download Pressemitteilung: 250 Jahre Hessen – USA 

Bildmaterial zur Berichterstattung Die Pressebilder dürfen nur ohne Bildmodifikationen im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellung „Mehr als Hessian Mercenaries und Elvis Presley: 250 Jahre transatlantische Beziehungen Hessen – USA“ und unter Nennung der Rechteinhaber verwendet werden.

Pressebilder stehen nach Anmeldung zum Download unter Institut für Stadtgeschichte Frankfurt – Info & Service - Presse  zur Verfügung. 

Foto

Elvis Presley leistete in Friedberg seinen Militärdienst ab, hier circa 1959, Copyright: ISG FFM Bestand S7Bo Nr. 2293, Foto: Mickey Bohnacker 

Kontakt für die Medien Kristina Matron, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Telefon 069/212-30956 , E-Mail kristina.matron@stadt-frankfurt.de