Neuer Fachbereich „Soziale Dienste“ bei der Stadt Hanau nimmt Arbeit auf
Martin Berg übernimmt Leitung / Stadt setzt auf Hilfen aus einem Guss
Hanau. Die Stadt Hanau hat einen neuen Fachbereich „Soziale Dienste“. Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri und Stadtrat Andreas Jäger stellten Martin Berg als neuen Fachbereichsleiter vor. Mit der neuen Organisationseinheit verknüpft die Stadt die sozialen Angebote und Zuständigkeiten stärker miteinander und nutzt die Möglichkeiten der Kreisfreiheit für eine noch bessere Unterstützung der Menschen. "Wir setzen auf Hilfe aus einem Guss. Jobcenter, soziale Dienste, Jugendhilfe, Schulen und weitere Akteure sollen stärker als ein System arbeiten, damit Menschen nicht zwischen Zuständigkeiten hin- und hergeschickt werden", sagt Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri. Genau diese Verzahnung sei eine zentrale Aufgabe des neuen Fachbereichs. Zugleich solle Sozialpolitik stärker an konkreten Wirkungen für die Menschen ausgerichtet werden. Mit der Kreisfreiheit hat Hanau seit dem 1. Januar 2026 erstmals die Instrumente selbst in der Hand, die für eine stärker auf die Stadt zugeschnittene Sozial- und Arbeitsmarktpolitik notwendig sind. Nach den Worten des Oberbürgermeisters konnten in den vergangenen neun Monaten zunächst übernommene Altlasten aufgearbeitet und wichtige Strukturen neu geordnet werden. Nun gehe es darum, den Blick nach vorn zu richten. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem "Haus rund um das Erwerbsleben" zu. Das Gebäude dazu entsteht am Hauptbahnhof, in der Willy-Brandt-Straße 23 wirken die wichtigen Akteure rund um Arbeit und soziale Unterstützung bereits eng zusammen. Auch die im September an den Start gegangene Jugendberufsagentur (jba-hanau.de) soll einen Schwerpunkt setzen: Angesichts der veränderten Situation auf dem Ausbildungsmarkt will die Stadt gemeinsam mit Unternehmen dafür sorgen, dass junge Menschen nicht ohne Perspektive bleiben. Martin Berg bringt langjährige Erfahrung aus dem Sozialbereich mit. Mehr als drei Jahrzehnte war er als Geschäftsführer beim Behindertenwerk Main-Kinzig, BWMK, tätig und verfügt insbesondere über Expertise in der Eingliederungshilfe und auch über einen ausgeprägten unternehmerischen Blick. "Ich will Dinge miteinander verbinden und Strukturen schaffen", beschreibt Berg seine Motivation für die neue Aufgabe. "Der Mensch steht im Vordergrund, nicht das System." Stadtrat und Sozialdezernent Andreas Jäger, der seit dem 1. Oktober die Bereiche Soziales, Bildung, Prävention, Demokratie und Vielfalt verantwortet, begrüßt die neue Verstärkung ausdrücklich. Berg kenne die soziale Landschaft Hanaus und habe bereits in seiner bisherigen Tätigkeit eng mit der Stadt zusammengearbeitet. "Ich freue mich sehr, dass Martin Berg diese Aufgabe übernimmt", so Jäger. Berg selbst lebt seit 15 Jahren in Hanau und will seine neue Aufgabe nutzen, um die Entwicklung des Sozialbereichs in der kreisfreien Stadt aktiv mitzugestalten.
Hanau. Die Stadt Hanau hat einen neuen Fachbereich „Soziale Dienste“. Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri und Stadtrat Andreas Jäger stellten Martin Berg als neuen Fachbereichsleiter vor. Mit der neuen Organisationseinheit verknüpft die Stadt die sozialen Angebote und Zuständigkeiten stärker miteinander und nutzt die Möglichkeiten der Kreisfreiheit für eine noch bessere Unterstützung der Menschen. "Wir setzen auf Hilfe aus einem Guss. Jobcenter, soziale Dienste, Jugendhilfe, Schulen und weitere Akteure sollen stärker als ein System arbeiten, damit Menschen nicht zwischen Zuständigkeiten hin- und hergeschickt werden", sagt Oberbürgermeister Dr. Maximilian Bieri. Genau diese Verzahnung sei eine zentrale Aufgabe des neuen Fachbereichs. Zugleich solle Sozialpolitik stärker an konkreten Wirkungen für die Menschen ausgerichtet werden. Mit der Kreisfreiheit hat Hanau seit dem 1. Januar 2026 erstmals die Instrumente selbst in der Hand, die für eine stärker auf die Stadt zugeschnittene Sozial- und Arbeitsmarktpolitik notwendig sind. Nach den Worten des Oberbürgermeisters konnten in den vergangenen neun Monaten zunächst übernommene Altlasten aufgearbeitet und wichtige Strukturen neu geordnet werden. Nun gehe es darum, den Blick nach vorn zu richten. Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem "Haus rund um das Erwerbsleben" zu. Das Gebäude dazu entsteht am Hauptbahnhof, in der Willy-Brandt-Straße 23 wirken die wichtigen Akteure rund um Arbeit und soziale Unterstützung bereits eng zusammen. Auch die im September an den Start gegangene Jugendberufsagentur (jba-hanau.de) soll einen Schwerpunkt setzen: Angesichts der veränderten Situation auf dem Ausbildungsmarkt will die Stadt gemeinsam mit Unternehmen dafür sorgen, dass junge Menschen nicht ohne Perspektive bleiben. Martin Berg bringt langjährige Erfahrung aus dem Sozialbereich mit. Mehr als drei Jahrzehnte war er als Geschäftsführer beim Behindertenwerk Main-Kinzig, BWMK, tätig und verfügt insbesondere über Expertise in der Eingliederungshilfe und auch über einen ausgeprägten unternehmerischen Blick. "Ich will Dinge miteinander verbinden und Strukturen schaffen", beschreibt Berg seine Motivation für die neue Aufgabe. "Der Mensch steht im Vordergrund, nicht das System." Stadtrat und Sozialdezernent Andreas Jäger, der seit dem 1. Oktober die Bereiche Soziales, Bildung, Prävention, Demokratie und Vielfalt verantwortet, begrüßt die neue Verstärkung ausdrücklich. Berg kenne die soziale Landschaft Hanaus und habe bereits in seiner bisherigen Tätigkeit eng mit der Stadt zusammengearbeitet. "Ich freue mich sehr, dass Martin Berg diese Aufgabe übernimmt", so Jäger. Berg selbst lebt seit 15 Jahren in Hanau und will seine neue Aufgabe nutzen, um die Entwicklung des Sozialbereichs in der kreisfreien Stadt aktiv mitzugestalten.