Neuer Kreisverkehr für Nieder-Eschbach

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Verkehrsteilnehmer profitieren künftig am Ben-Gurion-Ring/Am Martinszehnten von Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit

ffm. Das Amt für Straßenbau und Erschließung (ASE) hat den bisher schlecht einsehbaren Kreuzungsbereich Ben-Gurion-Ring/Am Martinszehnten zu einem Kreisverkehr mit einem Durchmesser von zwölf Metern umgebaut. Der Rad- und Kfz-Verkehr profitiert künftig an diesem Verkehrsknotenpunkt von einer höheren Verkehrssicherheit und einer besseren Übersichtlichkeit, der Fußverkehr dank neuer Gehwege von Barrierefreiheit: Das ASE hat sichere und barrierefreie Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr mit Zebrastreifen außerhalb des Kreisels geschaffen. Insgesamt sorgt der Kreisverkehr zudem für eine Geschwindigkeitsdämpfung des Verkehrs. Der Kreisel hat eine fünf Meter breite Fahrbahn sowie eine überfahrbare Mittelinsel für den Schwerverkehr.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 350.000 Euro. Die Arbeiten starteten am 25. Juni. Am 17. Oktober waren die Bauarbeiten nach einer insgesamt achtwöchigen Bauphase – unter Vollsperrung während der Sommer- und Herbstferien – vollständig abgeschlossen.

Yannick Schwander, Dezernent für Verkehr, Mobilität und Logistik, eröffnete am Donnerstag, 22. Oktober, den neuen Kreisverkehr mit den Worten: „Was wir hier sehen, entspricht unserer Vorstellung einer modernen Verkehrspolitik: Wir dürfen nicht nur einzelne Verkehrsmittel oder einzelne Maßnahmen betrachten. Entscheidend ist, dass das Gesamtsystem funktioniert: Für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer, den Autoverkehr und den Wirtschaftsverkehr. Verkehrspolitik muss die verschiedenen Mobilitätsformen zusammenbringen und ihre Auswirkungen aufeinander mitdenken.“

Mit besonderem Fokus auf Außenstadtteile wie Nieder-Eschbach sagt er: „Ich komme selbst aus Nieder-Erlenbach und kenne die Herausforderungen, die sich bei Mobilität außerhalb der Innenstadt ganz konkret stellen. Für die Menschen hier geht es um ganz praktische Fragen: Wie komme ich sicher mit dem Fahrrad in den nächsten Stadtteil? Wie komme ich morgens zur U-Bahn? Wie kommen Kinder sicher zur Schule? Und wie zuverlässig ist der Bus? Genau deshalb darf Verkehrspolitik nicht nur aus der Perspektive der Innenstadt gedacht werden. Auch die Außenstadtteile brauchen sichere Wege, gute Verbindungen und eine Verkehrspolitik, die die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse zusammen denkt.“

Nach dem Abfräsen des alten Fahrbahnbelags baute das ASE eine vier Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht in dem Bereich ein und klebte neue Verkehrsinseln auf die Fahrbahnen sowie taktile Leitelemente auf die anliegenden Gehwege. Auch die Fahrbahn der angrenzenden Brücke, die über die A661 führt, erhielt eine neue Gussasphaltschicht. Fahrbahnmarkierungen und Verkehrsbeschilderung bilden den Abschluss des Projekts.

Fotos

Neuer Kreisverkehr am Ben-Gurion-Ring/Am Martinszehnten in Nieder-Eschbach: Yannick Schwander, Dezernent Verkehr, Mobilität und Logistik (links), bei der Eröffnung des Kreisverkehrs am 22. Oktober. Anwesend waren auch Jochen Haseleu, der stellvertretende Ortsvorsteher des Ortsbeirats 15 (2.v.r.), sowie Michael Wejwoda, Abteilungsleiter Planung und Bau im ASE (1. von rechts), und Andreas Quint, Projektleiter beim ASE (2. v.l.), Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl 

Yannick Schwander, Dezernent Verkehr, Mobilität und Logistik (links), bei der Eröffnung des neuen Kreisverkehrs am Ben-Gurion-Ring/Am Martinszehnten in Nieder-Eschbach, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl