Neues „Erasmus+“-Projekt zu Sport und Bewegung gestartet

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Projekt untersucht wie Sport und Bewegung stärker in die Stadtentwicklung integriert werden können

ffm. Mit „Creating Active Urban European Cities (AUdECITY)“ ist im Juni ein neues „Erasmus+“-Projekt gestartet. Das Sportamt wird in dem Projekt untersuchen, wie Sport und Bewegung stärker in die Stadtentwicklung integriert werden können. Themen wie die Nutzung öffentlicher Räume, die nachhaltigen Effekte von Sportgroßveranstaltungen, Hitzemanagement und Flächenknappheit stehen dabei im Fokus. Eine erste Bildungsreise geht nach Valencia, um die Bewegungsflächen im Turia-Park zu besichtigen und sich im Rahmen der Gay Games 2026 mit Awareness für queeren Sport auseinanderzusetzen – auch in Vorbereitung auf die EuroGames 2028 in Frankfurt am Main.

Für das neue Projekt kann die Bewegungskoordination im Sportamt bereits auf wertvolle Erfahrungen aus der europäischen Projektarbeit zurückgreifen. Mit einer gemeinsamen Delegationsreise nach Brüssel geht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Partnern aus Frankfurt am Main und Lyon im Rahmen des „Erasmus+“-Projekts „Youth.Play.Inclusive“ im September zu Ende. Im Mittelpunkt stand die Förderung inklusiver Sportangebote für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderungen. Durch den Austausch von Erfahrungen, gemeinsame Veranstaltungen und internationale Begegnungen konnten bestehende Netzwerke gestärkt und neue Impulse für mehr Inklusion im Sport gesetzt werden.

Während bei den bisherigen Delegationsreisen vor allem Fachkräfte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Sportorganisationen beteiligt waren, standen in Brüssel die jungen Menschen selbst im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Betreuungspersonen besuchten sie das Europäische Parlament, kamen mit Vertreterinnen und Vertretern europäischer Institutionen ins Gespräch und präsentierten die im Projekt entwickelten Empfehlungen für mehr Inklusion im Sport.

Besonders wertvoll waren dabei die Begegnungen innerhalb der Gruppe: 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne Behinderungen aus Deutschland und Frankreich wuchsen über Sprach- und Ländergrenzen hinweg zusammen. Sie zeigten, dass Inklusion nicht nur ein politisches Ziel ist, sondern vor allem durch gemeinsame Erlebnisse und gelebte Teilhabe entsteht. Am 3. Dezember findet ein Gesamtnetzwerktreffen zum Thema Inklusion im Sport statt, bei dem unter anderem die Ergebnisse des Projekts „Youth.Play.Inclusive“ präsentiert werden.  

Die Bewegungskoordination im Sportamt ist für die Themen Bewegungsförderung im öffentlichen Raum und Inklusion im Sport zuständig. Mit dem Abschluss von „Youth.Play.Inclusive“ und dem Start von „AUdECITY“ setzt das Sportamt sein Engagement für europäische Zusammenarbeit, Inklusion und innovative Sportentwicklung fort.

Kontakt für die Medien Saskia van Hoeven, Öffentlichkeitsarbeit, Sportamt, E-Mail saskia.vanhoeven@stadt-frankfurt.de