„nextSTEP“: Erster Jahrgang des Gründungsprogramms gestartet
Elf hessische Talente erhalten ein Jahr lang Unterstützung
ffm. Der erste Jahrgang des Film- und Mediengründungsprogramms „nextSTEP“ steht: Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 1. September das einjährige Programm der Hessen Film & Medien (HF&M), das gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main ermöglicht wird, begonnen.
„nextSTEP“ verbindet Arbeitsräume im Kulturbunker im Frankfurter Osthafen oder einen Mietkostenzuschuss mit individuellem Mentoring, praxisnahen Workshops, Netzwerkformaten und professioneller Begleitung. So erhalten die ausgewählten Film- und Medienschaffenden einen Rahmen, um ihre Gründungsvorhaben weiterzuentwickeln und nachhaltige Geschäftsmodelle in Hessen aufzubauen.
Die Bandbreite des ersten Jahrgangs reicht von Produktion und Stoffentwicklung über Animation und Sound Design sowie Medienforschung. Im Bereich Produktion fokussieren sich Emina Smajic und Sophia Stier als Team auf das Thema Female Empowerment. Max Miller legt einen Schwerpunkt auf Stoffe aus dem Horrorgenre, Alina Yklymova auf Eigenproduktionen und Sebastiano Trebastoni beschäftigt sich mit Vertical Drama. Derya Şahin entwickelt eine deutsch-türkische Fortbildungs- und Vernetzungsplattform. Kathrin Strauß arbeitet im Bereich Illustration und Animation, Ben Can Hekimoglu und Lukas Schaan im Bereich 2D-Animation. Giovana de Souza Possignolo verbindet soziologische Forschung und Dokumentarfilm. Paul Ziesches Interesse gilt Sound Design und Vertonung.
„Wir sind stolz auf unsere lebendige Filmszene in Hessen und wir wollen mit unserer Förderung dazu beitragen, dass ‚made in Hessen‘ auch in Zukunft für Innovation und Vielfalt steht. Wir schaffen gute Rahmenbedingungen für kreative Ideen, damit aus ihnen langfristige berufliche Perspektiven entstehen können. Mit ‚nextSTEP‘ gehen wir neue Wege und vermitteln Film- und Medienschaffenden das unternehmerische Wissen, das sie auf ihrem Weg brauchen. Ich wünsche allen Teilnehmenden ein produktives Jahr und viel Erfolg dabei, ihre Vorhaben in Hessen weiterzuentwickeln. Der Erfolg dieses Programms wird sicher in den nächsten Jahren sichtbar werden“, sagt Timon Gremmels, Kunst- und Kulturminister sowie Aufsichtsratsvorsitzender der HF&M.
Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte durch Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der HF&M, unter Einbeziehung der Empfehlungen des „nextSTEP“-Beirats. Dem beratenden Gremium gehören Svetlana Svyatskaya, Referentin und Fachbereichsleiterin Film und Medien im Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, sowie Timon Ott und Ricardo Guzmán von Einbaum Film an.
„Mit dem ersten Jahrgang beginnt für ‚nextSTEP‘ die entscheidende Phase: Aus einem Konzept und neuen Räumen wird ein Ort, an dem sehr unterschiedliche unternehmerische Ideen konkret weiterentwickelt werden“, sagt Schoeppe. „Die ausgewählten Gründungsvorhaben zeigen, wie vielfältig die Wege in die Selbstständigkeit innerhalb unserer Branche heute sind. Gleichzeitig fördern wir die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander, die so von ihren unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen untereinander profitieren können.“
Während des zwölfmonatigen Programms absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwölf Workshops zu gründungsrelevanten Themen wie Buchhaltung, Personalmanagement und Finanzierung. Netzwerkveranstaltungen bringen sie mit Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Filmbranche zusammen. Ergänzt wird das Programm durch die individuelle Begleitung mithilfe von Mentorinnen und Mentoren.
Im Gründungszentrum „nextSTEP“ im Kulturbunker Osthafen stehen Arbeitsräume zur Verfügung, die im Rahmen des Programms mietfrei genutzt werden können. Die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten wird durch eine Förderung des Kulturamts ermöglicht. Wer bereits über eigene Arbeits- oder Studioräume verfügt oder seinen Lebens- und Arbeitsschwerpunkt außerhalb des Rhein-Main-Gebiets in Hessen hat, kann einen Mietkostenzuschuss erhalten.
„Mit dem ersten Jahrgang wird ‚nextSTEP‘ von der Idee zu einem gelebten Miteinander. Mich freut besonders, dass im Kulturbunker ganz unterschiedliche Bereiche der Film- und Medienarbeit zusammenkommen und die Teilnehmenden hier nicht nur arbeiten, sondern auch eigene Veranstaltungen gestalten und neue Verbindungen in die Frankfurter Kulturszene knüpfen können“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Weitere Informationen zu „nextSTEP“ finden sich unter hessenfilm.de/nextstep. Mehr
Informationen zu HF&M gibt es
unter hessenfilm.de .
Fotos
Die „nextSTEP“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer (v.l.): Sebastiano Trebastoni, Drama Factory, Mehmet Tas, Workshop-Referent, Alina Yklymova, RADiKAHLO Films, Sophia Stier, SisterHood Films, Derya Sahin, Thespian Art School, Emina Smajic, Sisterhood Films, Kathrin Strauß, Kathrin Strauß Illustration, und Paul Ziesche, Paul Ziesche – Musik und Tongestaltung, Copyright: Hessen Film & Medien
Kulturbunker im Osthafen, 1, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Maik Reuß
Kulturbunker im Osthafen, 2, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Maik Reuß
Kontakt für die Medien Patrick Schaaf, Pressesprecher, Hessen Film & Medien, Telefon 069/153240440, E-Mail
presse@hessenfilm.de und
schaaf@hessenfilm.de
Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232, Mobil
0171/1769719 , E-Mail
hanna.immich@stadt-frankfurt.de
ffm. Der erste Jahrgang des Film- und Mediengründungsprogramms „nextSTEP“ steht: Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 1. September das einjährige Programm der Hessen Film & Medien (HF&M), das gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main ermöglicht wird, begonnen.
„nextSTEP“ verbindet Arbeitsräume im Kulturbunker im Frankfurter Osthafen oder einen Mietkostenzuschuss mit individuellem Mentoring, praxisnahen Workshops, Netzwerkformaten und professioneller Begleitung. So erhalten die ausgewählten Film- und Medienschaffenden einen Rahmen, um ihre Gründungsvorhaben weiterzuentwickeln und nachhaltige Geschäftsmodelle in Hessen aufzubauen.
Die Bandbreite des ersten Jahrgangs reicht von Produktion und Stoffentwicklung über Animation und Sound Design sowie Medienforschung. Im Bereich Produktion fokussieren sich Emina Smajic und Sophia Stier als Team auf das Thema Female Empowerment. Max Miller legt einen Schwerpunkt auf Stoffe aus dem Horrorgenre, Alina Yklymova auf Eigenproduktionen und Sebastiano Trebastoni beschäftigt sich mit Vertical Drama. Derya Şahin entwickelt eine deutsch-türkische Fortbildungs- und Vernetzungsplattform. Kathrin Strauß arbeitet im Bereich Illustration und Animation, Ben Can Hekimoglu und Lukas Schaan im Bereich 2D-Animation. Giovana de Souza Possignolo verbindet soziologische Forschung und Dokumentarfilm. Paul Ziesches Interesse gilt Sound Design und Vertonung.
„Wir sind stolz auf unsere lebendige Filmszene in Hessen und wir wollen mit unserer Förderung dazu beitragen, dass ‚made in Hessen‘ auch in Zukunft für Innovation und Vielfalt steht. Wir schaffen gute Rahmenbedingungen für kreative Ideen, damit aus ihnen langfristige berufliche Perspektiven entstehen können. Mit ‚nextSTEP‘ gehen wir neue Wege und vermitteln Film- und Medienschaffenden das unternehmerische Wissen, das sie auf ihrem Weg brauchen. Ich wünsche allen Teilnehmenden ein produktives Jahr und viel Erfolg dabei, ihre Vorhaben in Hessen weiterzuentwickeln. Der Erfolg dieses Programms wird sicher in den nächsten Jahren sichtbar werden“, sagt Timon Gremmels, Kunst- und Kulturminister sowie Aufsichtsratsvorsitzender der HF&M.
Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte durch Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der HF&M, unter Einbeziehung der Empfehlungen des „nextSTEP“-Beirats. Dem beratenden Gremium gehören Svetlana Svyatskaya, Referentin und Fachbereichsleiterin Film und Medien im Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, sowie Timon Ott und Ricardo Guzmán von Einbaum Film an.
„Mit dem ersten Jahrgang beginnt für ‚nextSTEP‘ die entscheidende Phase: Aus einem Konzept und neuen Räumen wird ein Ort, an dem sehr unterschiedliche unternehmerische Ideen konkret weiterentwickelt werden“, sagt Schoeppe. „Die ausgewählten Gründungsvorhaben zeigen, wie vielfältig die Wege in die Selbstständigkeit innerhalb unserer Branche heute sind. Gleichzeitig fördern wir die Vernetzung der Teilnehmenden untereinander, die so von ihren unterschiedlichen Perspektiven und Kompetenzen untereinander profitieren können.“
Während des zwölfmonatigen Programms absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwölf Workshops zu gründungsrelevanten Themen wie Buchhaltung, Personalmanagement und Finanzierung. Netzwerkveranstaltungen bringen sie mit Vertreterinnen und Vertretern der hessischen Filmbranche zusammen. Ergänzt wird das Programm durch die individuelle Begleitung mithilfe von Mentorinnen und Mentoren.
Im Gründungszentrum „nextSTEP“ im Kulturbunker Osthafen stehen Arbeitsräume zur Verfügung, die im Rahmen des Programms mietfrei genutzt werden können. Die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten wird durch eine Förderung des Kulturamts ermöglicht. Wer bereits über eigene Arbeits- oder Studioräume verfügt oder seinen Lebens- und Arbeitsschwerpunkt außerhalb des Rhein-Main-Gebiets in Hessen hat, kann einen Mietkostenzuschuss erhalten.
„Mit dem ersten Jahrgang wird ‚nextSTEP‘ von der Idee zu einem gelebten Miteinander. Mich freut besonders, dass im Kulturbunker ganz unterschiedliche Bereiche der Film- und Medienarbeit zusammenkommen und die Teilnehmenden hier nicht nur arbeiten, sondern auch eigene Veranstaltungen gestalten und neue Verbindungen in die Frankfurter Kulturszene knüpfen können“, sagt Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft.
Weitere Informationen zu „nextSTEP“ finden sich unter hessenfilm.de/nextstep
Fotos
Die „nextSTEP“-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer (v.l.): Sebastiano Trebastoni, Drama Factory, Mehmet Tas, Workshop-Referent, Alina Yklymova, RADiKAHLO Films, Sophia Stier, SisterHood Films, Derya Sahin, Thespian Art School, Emina Smajic, Sisterhood Films, Kathrin Strauß, Kathrin Strauß Illustration, und Paul Ziesche, Paul Ziesche – Musik und Tongestaltung, Copyright: Hessen Film & Medien
Kulturbunker im Osthafen, 1, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Maik Reuß
Kulturbunker im Osthafen, 2, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Maik Reuß
Kontakt für die Medien Patrick Schaaf, Pressesprecher, Hessen Film & Medien, Telefon 069/153240440
Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232