Nominierungen für den Frankfurter Schulpreis: Schulen, die die Stadt gestalten

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Kreative und engagierte Projekte von Schülerinnen und Schülern werden im kommenden Jahr wieder mit dem Frankfurter Schulpreis ausgezeichnet. Die Nominierungen hierfür sind nun erfolgt. Den Schulen winkt bereits für die Nominierung ein Startgeld in Höhe von 2000 Euro, das für die Umsetzung des jeweiligen Projekts verwendet werden kann. Gefördert wird der Schulpreis vom Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.

Eine unabhängige Jury aus Wissenschaft, bürgerschaftlichem Engagement und Verwaltung hat jetzt erstmals für den Schulpreis 2026 getagt. Aus den Bewerbungen der Schulen wurden fünf Einreichungen nominiert und zur Projektumsetzung mit dem Startgeld sowie einer pädagogischen Unterstützung ausgestattet. Zur diesjährigen Ausschreibung unter dem Motto „Unsere Stadt: gemeinsam, gerecht, gestaltet“ sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen: „Unsere Stadt ist ein Ort der Vielfalt und des sozialen Miteinanders. Hier wird Demokratie gelebt und das friedliche Zusammenleben erprobt. Vor Ort, in der Schule, im Stadtteil treffen unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe aufeinander, wollen gesehen und akzeptiert werden. Unsere Stadt ist nicht nur der Ort, an dem wir aufwachsen und leben, sondern auch ein Umfeld, das wir selbst gestalten können. Wir wollen unsere Stadt gerechter und lebenswert für alle machen.“

Für die Auswahl der Projekte waren insbesondere fünf Kriterien entscheidend. Hierzu gehören thematische Relevanz, Kreativität, aktive Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, Erfahrungsgewinn sowie Nachhaltigkeit und Wirkung des Projekts. Bis zum Mai 2026 haben die Schülerinnen und Schüler nun Zeit, ihre Projekte durchzuführen und sich dabei vom Fachpersonal der Jungen Volkshochschule (VHS) und des Stadtschulamtes beraten zu lassen. Dazu wird den nominierten Schulen im Februar ein Workshop-Tag zur Weiterentwicklung ihrer Konzepte angeboten. Nach einer zweiten Sitzung im Mai, bei der die Schülerinnen und Schüler der Jury ihre umgesetzten Projekte vorstellen werden, findet schließlich am Anne-Frank-Tag, dem 12. Juni, die feierliche Preisverleihung im Kaisersaal des Rathauses Römer statt.

Nominiert wurden folgende Projekte:

Bethmannschule, Berufsfachschule: „App zur Orientierung im Bildungszentrum Ost“ Engelbert-Humperdinck-Schule, Grundschule: „Friedensinsel“ Max-Beckmann-Schule, Oberstufen-Gymnasium: „Antidiskriminierungs-Konzept“ Pestalozzischule, Grundschule: „Digitaler Stadtteil – Erforschungsraum“ Philipp-Holzmann-Schule, Berufliche Schule: „Ich bin (k)ein Opfer“

Der Frankfurter Schulpreis Seit 2017 schreibt die Stadt Frankfurt den Frankfurter Schulpreis unter wechselnden Mottos aus, dieses Jahr erstmals in Kooperation mit der jungen VHS. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, sich mit demokratischem Handeln, Vielfalt und Toleranz auseinanderzusetzen. Stadträtin Weber richtet sich an die nominierten Schulen: „Ich wünsche den Teilnehmenden viel Erfolg, Durchhaltevermögen und vor allem, Spaß beim eigenständigen Erkunden. Wir werden die Arbeit der Schüler:innen gespannt bis zum Projektabschluss im Mai 2026 verfolgen und unterstützen“. Am Anne-Frank Tag, dem 12. Juni 2026, wird die Stadt Frankfurt allen nominierten Schulen im Kaisersaal des Römers die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Ergebnisse geben sowie die Projekte prämieren. Plätze eins bis drei erhalten zusätzliche Geldpreise, Plätze vier bis fünf dürfen sich auf Aktionspreise freuen.

Nähere Informationen finden sich unter Frankfurter Schulpreis | Stadt Frankfurt am Main .

Kontakt für die Medien Philipp Kreß, Sachbearbeitung/Projektleitungsassistenz, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-36886 , E-Mail philipp.kress@stadt-frankfurt.de 

Ulrike Hanisch, Stabsstelle Bürgerservice/Öffentlichkeitsarbeit/Projekte, Stadtschulamt Frankfurt, Telefon 069/212-70566 , E-Mail ulrike.hanisch@stadt-frankfurt.de