Oberbürgermeister Josef begrüßt neue Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in der Paulskirche
ffm. Rund 650 Gäste haben sich am Freitagabend, 23. Oktober, in der
Frankfurter Paulskirche eingefunden. Trotz unterschiedlichster
Landesherkunft hatten alle eines gemeinsam: Sie alle erhielten im
Zeitraum zwischen 1. März und 31. August die deutsche
Staatsbürgerschaft. Zu dieser Feier eingeladen hatte Oberbürgermeister
Mike Josef, der die Anwesenden begrüßte. Die Festrede hielt die
Unternehmerin und Kommunikationsexpertin Soraya Müller, die
musikalische Begleitung übernahm die Jugend-Bigband der Frankfurter
Musikschule.
„Ich freue mich sehr, dass wir diesen Tag gemeinsam feiern können. Heute geht es nicht nur um einen deutschen Pass: Es geht um Zugehörigkeit, um gleiche Rechte. Um die Möglichkeit, die Zukunft unseres Landes mitzugestalten. Vor allem aber geht es heute um Sie. Um die Wege, die Sie zurückgelegt haben. Um die Entscheidungen, die Sie getroffen haben. Und um die Zukunft, die vor Ihnen liegt“, sagte Josef.
Insgesamt 1619 Personen wurden zwischen März und August in Frankfurt eingebürgert. Von ihnen besaßen 134 Personen zuvor die iranische Staatsangehörigkeit, 123 die afghanische, 96 die syrische und 84 die türkische.
Der bewusste Schritt, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, sei für Josef ein besonderer Beleg dafür, dass Frankfurt für die Anwesenden eine neue Heimat geworden ist. „Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihre bisherige Lebensgeschichte hinter sich lassen müssen. Ihre Erfahrungen, Ihre Sprache, Ihre kulturellen Wurzeln bleiben ein Teil von Ihnen. Und sie sind zugleich ein Teil dessen, was unsere Stadt ausmacht. Frankfurt lebt von dieser Vielfalt“, sagte der Oberbürgermeister. Er lud die Gäste dazu ein, ein aktiver Teil der Stadtgesellschaft zu sein, einander zu begegnen, miteinander zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Im Jahr des Engagements 2026 warb Josef dafür, sich ehrenamtlich in Vereinen, Organisationen oder Gemeinschaften für andere einzusetzen: „Das Ehrenamt sorgt dafür, dass aus Nachbarn eine Gemeinschaft wird. Dass Menschen Unterstützung finden. Und dass unsere Stadt zusammenhält. Wenn Sie bisher noch nicht die Gelegenheit dazu hatten, sich in dieser Form zu engagieren, dann möchte ich Ihnen Mut machen, es auszuprobieren.“
Mit der deutschen Staatsbürgerschaft beginnt für 1619 Menschen in Frankfurt ein neues Kapitel. „Sie alle haben nun die vollen staatsbürgerlichen Rechte. Sie können wählen gehen, aber sich auch selbst zur Wahl stellen lassen. Das ist essenziell für unser demokratisches Grundverständnis. Denn Demokratie bedeutet, dass Menschen mitentscheiden können. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Sie von nun an haben. Bringen Sie Ihre Ideen ein. Erheben Sie Ihre Stimme. Übernehmen Sie Verantwortung.“
Hintergrund Die Einbürgerungsbehörden in Hessen sind die jeweils zuständigen Regierungspräsidien. Das Standesamt hat als untere Verwaltungsbehörde eine beratende und aufklärende Funktion, nimmt die Einbürgerungsanträge entgegen und händigt die Einbürgerungsurkunden aus. Für eine Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens fünfjähriger Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Sprachkenntnisse sowie die Bereitschaft, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu achten, erforderlich.
Fotos
Bilder von der Veranstaltung stehen ab circa 19 Uhr unter Fotos Einbürgerungsfeier
zur Verfügung.
„Ich freue mich sehr, dass wir diesen Tag gemeinsam feiern können. Heute geht es nicht nur um einen deutschen Pass: Es geht um Zugehörigkeit, um gleiche Rechte. Um die Möglichkeit, die Zukunft unseres Landes mitzugestalten. Vor allem aber geht es heute um Sie. Um die Wege, die Sie zurückgelegt haben. Um die Entscheidungen, die Sie getroffen haben. Und um die Zukunft, die vor Ihnen liegt“, sagte Josef.
Insgesamt 1619 Personen wurden zwischen März und August in Frankfurt eingebürgert. Von ihnen besaßen 134 Personen zuvor die iranische Staatsangehörigkeit, 123 die afghanische, 96 die syrische und 84 die türkische.
Der bewusste Schritt, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, sei für Josef ein besonderer Beleg dafür, dass Frankfurt für die Anwesenden eine neue Heimat geworden ist. „Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie Ihre bisherige Lebensgeschichte hinter sich lassen müssen. Ihre Erfahrungen, Ihre Sprache, Ihre kulturellen Wurzeln bleiben ein Teil von Ihnen. Und sie sind zugleich ein Teil dessen, was unsere Stadt ausmacht. Frankfurt lebt von dieser Vielfalt“, sagte der Oberbürgermeister. Er lud die Gäste dazu ein, ein aktiver Teil der Stadtgesellschaft zu sein, einander zu begegnen, miteinander zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Im Jahr des Engagements 2026 warb Josef dafür, sich ehrenamtlich in Vereinen, Organisationen oder Gemeinschaften für andere einzusetzen: „Das Ehrenamt sorgt dafür, dass aus Nachbarn eine Gemeinschaft wird. Dass Menschen Unterstützung finden. Und dass unsere Stadt zusammenhält. Wenn Sie bisher noch nicht die Gelegenheit dazu hatten, sich in dieser Form zu engagieren, dann möchte ich Ihnen Mut machen, es auszuprobieren.“
Mit der deutschen Staatsbürgerschaft beginnt für 1619 Menschen in Frankfurt ein neues Kapitel. „Sie alle haben nun die vollen staatsbürgerlichen Rechte. Sie können wählen gehen, aber sich auch selbst zur Wahl stellen lassen. Das ist essenziell für unser demokratisches Grundverständnis. Denn Demokratie bedeutet, dass Menschen mitentscheiden können. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Sie von nun an haben. Bringen Sie Ihre Ideen ein. Erheben Sie Ihre Stimme. Übernehmen Sie Verantwortung.“
Hintergrund Die Einbürgerungsbehörden in Hessen sind die jeweils zuständigen Regierungspräsidien. Das Standesamt hat als untere Verwaltungsbehörde eine beratende und aufklärende Funktion, nimmt die Einbürgerungsanträge entgegen und händigt die Einbürgerungsurkunden aus. Für eine Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens fünfjähriger Aufenthalt in Deutschland, ausreichende Sprachkenntnisse sowie die Bereitschaft, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu achten, erforderlich.
Fotos
Bilder von der Veranstaltung stehen ab circa 19 Uhr unter Fotos Einbürgerungsfeier