Oberbürgermeister Josef und Kulturdezernentin Hartwig treffen wichtige Branchenvertreterinnen und -vertreter auf der Frankfurter Buchmesse

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Am Mittwoch, 7. Oktober, haben Oberbürgermeister Mike Josef und Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, die Frankfurter Buchmesse besucht, um mit wichtigen Akteurinnen und Akteuren der Buchbranche zusammenzutreffen. Die erste Station führte sie zu dem in Frankfurt ansässigen Moritz Verlag, einen renommierten Bilderbuch- und Kinderbuchverlag. Sie trafen mit dem Verlagsleiter Markus Weber zusammen, der den Verlag seit 30 Jahren prägt. Weber stellte ihnen das Verlagsprogramm vor, zu dem unter anderem der bekannte Kinderbuchautor Jörg Mühle und die Illustratorin Antje Damm gehören.

Thema KI in Kinder- und Jugendbüchern

Ein wichtiges Thema war der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), gegen deren Verwendung sich der Moritz Verlag als Teil der Kampagne „Von Menschen geschrieben gestaltet geprüft“ dezidiert wendet. Stattdessen setzt er sich für menschliche Kreativität und den Schutz von Urheberrechten ein. Oberbürgermeister Josef lobte die Arbeit des Moritz Verlages ausdrücklich: „In einer Zeit schwindender Lesekompetenz bei Kindern und Jugendlichen sind Kinderbücher wichtiger denn je. Hier lernen die Kleinsten spielerisch, mit Büchern und mit gedruckter Sprache umzugehen. Der Frankfurter Moritz Verlag ist ein Leuchtturm unter den deutschsprachigen Kinderbuchverlagen. Umso mehr freue ich mich, dass er sich für dieses so wichtige Thema einsetzt, das uns in den kommenden Jahren noch mehr beschäftigen wird.“

Anschließend besuchten Josef und Hartwig den Stand des ebenfalls in Frankfurt ansässigen Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und trafen dort Peter Kraus vom Cleff, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, um sich über die Situation der Buchbranche zu informieren. Die Kulturdezernentin resümierte anschließend: „Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Buchmarkt aufgrund zahlreicher Herausforderungen unter Druck steht. Aber es ist und bleibt eine Branche, in der ein für die Gesellschaft unverzichtbares Kulturgut produziert wird. Das Buch. Die Frankfurter Buchmesse zeigt auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll: Das Buch ist weiterhin relevant und lebendig und zieht jedes Jahr hunderttausende Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen an. Für die Buchbranche und die Medien ist die Frankfurter Buchmesse nach wie vor der wichtigste Treffpunkt im Jahr.“

Besuch am israelischen Stand am 7. Oktober

Gemeinsam mit Kraus vom Cleff ging Oberbürgermeister Josef anschließend zum offiziellen israelischen Stand, der vom Israel Institute for Hebrew Literature (ITHL) verantwortet wird. Dort wurden sie von der Geschäftsführerin Sigalit Gelfand in Empfang genommen.

Hartwig nahm währenddessen an einer Podiumsdiskussion des Deutschen Literaturfonds zu der österreichischen Dichterin Ingeborg Bachmann (1926-1973) teil. Vor ihrer Zeit als Kulturdezernentin hat Ina Hartwig als Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin eine Biografie über Ingeborg Bachmann geschrieben, die aus Anlass des 100. Geburtstages und 50. Todestages der bedeutenden österreichischen Dichterin und Schriftstellerin in diesem Jahr aktualisiert wurde.

Am Nachmittag besuchte Hartwig ebenfalls den Stand für israelische Literatur. Sigalit Gelfand, Geschäftsführerin des ITHL, sagte: „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung, die die Stadt Frankfurt damit der israelischen Literatur entgegenbringt. Es ist uns wichtig, auf der Frankfurter Buchmesse präsent zu sein. Israelische Literatur ist vielfältig, lebendig und tief in der israelischen Gesellschaft verwurzelt. Sie erzählt von Familie und Freundschaft, Liebe und Verlust, Identität und Zugehörigkeit und setzt sich zugleich mit der komplexen Realität auseinander, in der wir leben. Wir möchten, dass diese Stimmen international gelesen, übersetzt und gehört werden.“

Oberbürgermeister: „Buchmesse bleibt unser Markenkern als Buch- und Literaturstadt“

Oberbürgermeister Josef ging nach dem israelischen Stand weiter zur „Bank“ von Norbert Biba auf der Agora, und zum Abschluss seines Rundgangs besuchte er noch den Stand der Büchergilde Gutenberg. Dort führte er ein Gespräch mit dem Verlagsleiter Alexander Elspaß und informierte sich über die Buchgemeinschaft, eine traditionsreiche Institution, die einen besonderen Schwerpunkt auf die buchgestalterische Ausführung ihrer Titel legt.

Die Büchergilde Gutenberg ist eine genossenschaftlich organisierte Buchgemeinschaft, deren Ziel es ist, Literatur in hochwertiger Ausstattung für alle zugänglich zu machen. Sie zählt über 60.000 Mitglieder und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

Hartwig besuchte am Nachmittag noch verschiedene Stände europäischer Verlage und schloss ihren Rundgang mit einem Besuch am Stand des Caricatura-Museums für komische Kunst ab, nicht ohne das Loriot-Sofa ausprobiert zu haben.

Oberbürgermeister Josef stellte abschließend fest: „Ich blicke mit Optimismus in die Zukunft der Buchbranche und der Frankfurter Buchmesse. Die Stimmung auf dem Messegelände war ausgesprochen lebendig, gut und das Angebot in seiner Vielfalt und Breite überwältigend. Für Frankfurt als Buch- und Literaturstadt bleibt die Buchmesse unser Markenkern.“

Fotos

Besuchten den Moritz Verlag auf der Buchmesse: Oberbürgermeister Mike Josef und Kulturdezernentin Ina Hartwig im Gespräch mit Markus Weber, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel 

Oberbürgermeister Mike Josef und Kulturdezernentin Ina Hartwig trafen auch Michel Friedman und Peter Kraus vom Cleff vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel 

Kulturdezernentin Ina Hartwig im Interview, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel 

Im Gespräch: Oberbürgermeister Mike Josef und Kulturdezernentin Ina Hartwig mit Michel Friedman und Peter Kraus vom Cleff, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel 

Oberbürgermeister Mike Josef trifft Sigalit Gelfand vom Israel Institute for Hebrew Literature, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel 

Podiumsdiskussion des Deutschen Literaturfonds (v.l.): Moderatorin Insa Wilke, Kulturdezernentin Ina Hartwig, Autorin Teresa Präauer und Filmemacherin Regina Schilling, Copyright: Hanna Immich 

Kontakt für die Medien Hanna Immich, Pressesprecherin, Dezernat für Kultur und Wissenschaft, Telefon 069/212-49232 , Mobil 0171/1769719 , E-Mail hanna.immich@stadt-frankfurt.de