On Display: Wie Grafikdesign das Leben gestaltet
Neue Ausstellung im Museum Angewandte Kunst ist ab 21. August zu sehen
ffm. Grafikdesign ist allgegenwärtig. Ob Lebensmittelverpackungen, digitale Interfaces auf Smartphones oder Werbeflächen und Leitsysteme im öffentlichen Raum – alles, was die Menschen an visuellen Medien umgibt, ist grafisch gestaltet und intendiert eine Wirkung. So prägt Grafikdesign, wie Menschen wahrnehmen, verstehen, fühlen und handeln – oft ohne, dass sie sich dessen bewusst sind. Anhand der gestalterischen Positionen von Robin Coenen und Danielle Rosales, Aline Bavier und Sophia Becker sowie Anja Kaiser und Rebecca Stephany untersucht die Ausstellung „On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“ im Museum Angewandte Kunst die gesellschaftliche Dimension von Grafikdesign und fragt nach seiner Wirkmacht in Zeiten politischer, technologischer und sozialer Umbrüche. Dabei ist die Ausstellung eine Einladung und Ermutigung, die Gestaltbarkeit der Umgebung durch Grafikdesign zu erkennen und die gesellschaftliche Verantwortung der Disziplin neu zu verhandeln.
Zahlen, Daten und Fakten sind kein formloses Material, sondern immer auf eine bestimmte Art und Weise gestaltet. Und alles, was gestaltet ist, könnte immer auch anders gestaltet sein. Damit ist jede gestalterische Entscheidung immer auch eine inhaltliche. Unter dem Titel „Design Macht Wissen“ untersuchen Robin Coenen und Danielle Rosales, wie Grafikdesign Wissen formt und vermittelt und welche Machtverhältnisse dadurch entstehen.
Auch die Werkzeuge, mit denen gestaltet wird, sind nicht neutral. Die Geschichte des Grafikdesigns ist eng mit technologischem Fortschritt verbunden. Aktuell stößt die Entwicklung generativer künstlicher Intelligenz eine neue Medienrevolution an und fordert auch die Disziplin des Grafikdesigns grundlegend heraus. Aline Bavier und Sophia Becker nehmen eine offensive Haltung ein und eignen sich die gestalterischen Mittel dieses technischen Umbruchs an. In ihrer Videoinstallation „re constructed“ (re-konstruiert) verarbeiten sie gemeinsame Kindheits- und Jugenderinnerungen mit Hilfe von generativen Bildmodellen.
Der Kanon des Grafikdesigns wurde insbesondere im 20. Jahrhundert vom Anspruch geprägt, allgemeingültige Gestaltungsprinzipien zu formulieren. In ihrem „Glossary of Undisciplined Design“ (Glossar des undisziplinierten Gestaltens) machen Anja Kaiser, Rebecca Stephany und weitere Autorinnen und Autoren deutlich, dass sich die Disziplin ebenso gut als offenes und widersprüchliches – also undiszipliniertes – Feld begreifen lässt, das sein Potenzial in der Zusammenarbeit, der Vielstimmigkeit und der Bereitschaft entfaltet, Gegebenheiten zu hinterfragen.
Die ausführliche Pressemitteilung ist als PDF-Dokument zum Download beigefügt. Pressebilder sind unter On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet / Museum Angewandte Kunst
zu finden.
Download Pressemitteilung On Display
Kontakt für die Medien Natali-Lina Pitzer, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Museum Angewandte Kunst, Telefon 069/212-75339, E-Mail
natali-lina.pitzer@stadt-frankfurt.de
ffm. Grafikdesign ist allgegenwärtig. Ob Lebensmittelverpackungen, digitale Interfaces auf Smartphones oder Werbeflächen und Leitsysteme im öffentlichen Raum – alles, was die Menschen an visuellen Medien umgibt, ist grafisch gestaltet und intendiert eine Wirkung. So prägt Grafikdesign, wie Menschen wahrnehmen, verstehen, fühlen und handeln – oft ohne, dass sie sich dessen bewusst sind. Anhand der gestalterischen Positionen von Robin Coenen und Danielle Rosales, Aline Bavier und Sophia Becker sowie Anja Kaiser und Rebecca Stephany untersucht die Ausstellung „On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“ im Museum Angewandte Kunst die gesellschaftliche Dimension von Grafikdesign und fragt nach seiner Wirkmacht in Zeiten politischer, technologischer und sozialer Umbrüche. Dabei ist die Ausstellung eine Einladung und Ermutigung, die Gestaltbarkeit der Umgebung durch Grafikdesign zu erkennen und die gesellschaftliche Verantwortung der Disziplin neu zu verhandeln.
Zahlen, Daten und Fakten sind kein formloses Material, sondern immer auf eine bestimmte Art und Weise gestaltet. Und alles, was gestaltet ist, könnte immer auch anders gestaltet sein. Damit ist jede gestalterische Entscheidung immer auch eine inhaltliche. Unter dem Titel „Design Macht Wissen“ untersuchen Robin Coenen und Danielle Rosales, wie Grafikdesign Wissen formt und vermittelt und welche Machtverhältnisse dadurch entstehen.
Auch die Werkzeuge, mit denen gestaltet wird, sind nicht neutral. Die Geschichte des Grafikdesigns ist eng mit technologischem Fortschritt verbunden. Aktuell stößt die Entwicklung generativer künstlicher Intelligenz eine neue Medienrevolution an und fordert auch die Disziplin des Grafikdesigns grundlegend heraus. Aline Bavier und Sophia Becker nehmen eine offensive Haltung ein und eignen sich die gestalterischen Mittel dieses technischen Umbruchs an. In ihrer Videoinstallation „re constructed“ (re-konstruiert) verarbeiten sie gemeinsame Kindheits- und Jugenderinnerungen mit Hilfe von generativen Bildmodellen.
Der Kanon des Grafikdesigns wurde insbesondere im 20. Jahrhundert vom Anspruch geprägt, allgemeingültige Gestaltungsprinzipien zu formulieren. In ihrem „Glossary of Undisciplined Design“ (Glossar des undisziplinierten Gestaltens) machen Anja Kaiser, Rebecca Stephany und weitere Autorinnen und Autoren deutlich, dass sich die Disziplin ebenso gut als offenes und widersprüchliches – also undiszipliniertes – Feld begreifen lässt, das sein Potenzial in der Zusammenarbeit, der Vielstimmigkeit und der Bereitschaft entfaltet, Gegebenheiten zu hinterfragen.
Die ausführliche Pressemitteilung ist als PDF-Dokument zum Download beigefügt. Pressebilder sind unter On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet / Museum Angewandte Kunst
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Kontakt für die Medien Natali-Lina Pitzer, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Museum Angewandte Kunst, Telefon 069/212-75339