Planung für Sanierung und Erweiterung der Ernst-Reuter-Schulen abgeschlossen

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Bildungs- und Baudezernentin Weber: „Zukunftsfähige Räume für moderne Pädagogik“

ffm. Die Ernst-Reuter-Schulen in der Nordweststadt erhalten eine umfassende Sanierung und Erweiterung. Die Planungen hierfür sind nun abgeschlossen. Der Schulkomplex ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen – sowohl in Hinsicht an pädagogische Ausstattung sowie auch an energetische Standards. Daher ist das Großprojekt zwingend notwendig.

Die Ernst-Reuter-Schulen setzen sich aus zwei Schulen unterschiedlicher Schulformen zusammen: Die Ernst-Reuter-Schule I (ERS I) ist ein Oberstufengymnasium, das in der E-Phase, sprich im ersten Schuljahr in der Oberstufe, Schülerinnen und Schüler aus bis zu 30 unterschiedlichen Schulen aus Frankfurt aufnimmt – überwiegend aus Integrierten und kooperativen Gesamtschulen sowie aus Realschulen. Die Schule unterrichtet rund 500 Schülerinnen und Schüler in bisher sechs Zügen. Nach der baulichen Erweiterung soll die ERS I auf acht Züge ausgebaut werden.

Die Ernst-Reuter-Schule II (ERS II) ist eine Integrierte Gesamtschule (IGS), an der rund 1200 Schülerinnen und Schüler in acht Zügen in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 beschult werden. Die IGS bietet zwei Intensivklassen sowie zwei Berufsorientierungsklassen für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung.

Das weitläufige Schulgelände der Ernst-Reuter-Schulen bietet viel Grünfläche, die erhalten bleiben soll. Das Gebäudeensemble besteht aus Schusterbauten, die unter Denkmalschutz stehen. Somit prägt das Sanierungs- und Erweiterungsprojekt die Verbindung aus Bewahren und Weiterentwickeln. Insgesamt sind drei Bauabschnitte und ein Gesamtvolumen von rund 250 Millionen Euro vorgesehen.

„Die Sanierung und Erweiterung der Ernst-Reuter-Schulen ist ein sehr umfassendes und anspruchsvolles Vorhaben. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs haben wir das Gesamtprojekt in der Schulbauoffensive besonders priorisiert. In diesem Sommer konnte die vollständige Planung, inklusive der notwenigen Auslagerungen, abgeschlossen werden. Auch die Kostenberechnung ist inzwischen erfolgt“, erläutert Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.

Baubeginn ist 2027. Im kommenden Jahr beginnt aber bereits die Auslagerung zweier Einfeld-Sporthallen auf einer nahe gelegenen Wiese. Denn der erste Bauabschnitt umfasst alle Sporthallen, die Schwimmhalle sowie sämtliche Fachräume beider Schulen. Für diesen Abschnitt sind Kosten in Höhe von 70 Millionen Euro kalkuliert. Nach einer dreijährigen Bauzeit werden 2030 die Auslagerungsbauten im Sportbereich zurückgebaut und zugleich eine Teilauslagerung der Schule errichtet.

Ab 2030 soll der zweite Bauabschnitt beginnen, in dem der Bauteil der ERS II saniert wird. Ab 2033 folgt die ERS I im dritten Bauabschnitt. Mit dem Rückbau der Auslagerungen soll das Gesamtprojekt im Jahr 2036 abgeschlossen sein.

„Wir schaffen eine zukunftsfähige Umgebung, die Lern- und Lebensräume bereitstellt sowie die die hervorragende pädagogische Arbeit der Ernst-Reiter-Schulen unterstützt. Zugleich bewahren wir den besonderen Charakter des Ensembles“, sagt Weber abschließend.

Download Ein Factsheet über die Sanierung und Erweiterung der Ernst-Reuter-Schulen 

Foto Visualisierung, wie die Ernst-Reuter-Schulen nach der Sanierung und Erweiterung aussehen, Copyright: BAUFRÖSCHE Kassel 

Kontakt für die Medien Christina Čurin, Referentin/Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334 , E-Mail christina.curin@stadt-frankfurt.de