Radweg zwischen Darmstadt und Roßdorf kurz vor der Fertigstellung
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Rund vier Monate nach Beginn der Bauarbeiten steht der Ausbau des Radwegs auf Darmstädter Gemarkung kurz vor dem Abschluss. Die Strecke ist weitgehend fertiggestellt und soll – nach Abschluss der verbleibenden Restarbeiten – voraussichtlich Ende der Kalenderwoche 33, Anfang der Kalenderwoche 34 für den Verkehr freigegeben werden. Darüber informierte Mobilitätsdezernent Paul Georg Wandrey im Rahmen eines Pressetermins am heutigen Montag (10.), zu dem er Medienvertreterinnen und -vertreter zu einem gemeinsamen Anradeln eingeladen hatte.Der ausgebaute Radweg bietet mehr Platz und Komfort für Radfahrer und verbessert die Verkehrssicherheit auf einer der wichtigsten Radverbindungen zwischen Darmstadt und dem östlichen Umland. „Mit dem Ausbau des Radwegs schaffen wir auf Darmstädter Gemarkung eine moderne, komfortable und sichere Verbindung zwischen Darmstadt und Roßdorf. Damit stärken wir den Alltagsradverkehr und bieten den vielen Menschen, die diese Strecke täglich nutzen, eine deutlich attraktivere Infrastruktur. Mit dem Ausbau investieren wir zugleich gezielt in eine Infrastruktur, die den Umstieg auf das Fahrrad erleichtert und den Umweltverbund stärkt. Wer mit dem Rad sicher und komfortabel unterwegs sein kann, entscheidet sich häufiger für das Fahrrad – davon profitieren Klima, Umwelt und letztlich auch die Lebensqualität in unserer Stadt“, so Wandrey.Auf einer Länge von rund zwei Kilometern wurde der frühere Forstweg zwischen der Heinrichstraße und der K 141 / Aschaffenburger Straße zu einem modernen Radweg ausgebaut. Der Abschnitt, der teilweise parallel zur B 26 verläuft, erhielt einen vollständigen Neuaufbau mit einer durchgehenden Asphaltdecke. Um Ressourcen zu schonen, konnte der vorhandene Schotteraufbau teilweise erhalten und in den neuen Aufbau integriert werden. Mit einer Regelbreite von mindestens drei Meter bietet der Radweg künftig deutlich mehr Platz, Komfort und Sicherheit im Begegnungsverkehr und erfüllt die Anforderungen an eine moderne Radverkehrsverbindung.Der Radweg wurde zusätzlich mit einer adaptiv arbeitenden Beleuchtungsanlage ausgestattet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Beleuchtung und ihre Lichtintensität an die tatsächliche Nutzung der Strecke angepasst werden. Die insektenfreundliche Ausführung erhöht nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern reduziert zugleich die Auswirkungen der Beleuchtung auf Insekten und andere nachtaktive Tiere.Die Baukosten inklusive adaptiver Beleuchtung belaufen sich auf circa 1,6 Millionen Euro. Für den Radwegebau erhält die Wissenschaftsstadt Darmstadt eine Zuwendung von 65 Prozent der Baukosten als Förderung nach dem Finanzausgleichgesetz vom Land Hessen. Die Verbindung wird von Berufspendlern, Schülern und Freizeitradlern intensiv genutzt.