Rathenauplatz wird grüner: Hochbeete bringen artenreiche Bepflanzung
ffm. Nach dem Goetheplatz im vergangenen Jahr wird nun auch der
benachbarte Rathenauplatz klimaangepasst umgestaltet. Die Bauarbeiten
beginnen am Montag, 29. Juni, und sollen bis Ende Oktober abgeschlossen
sein. Das Grünflächenamt errichtet neun Hochbeete in unterschiedlichen
Größen, die überwiegend als Sitzgelegenheiten genutzt werden können.
„Der Rathenauplatz ist ein sehr lebendiger Ort, der sich an heißen
Tagen wie aktuell jedoch stark aufheizt und dann nicht mehr zum Bleiben
einlädt. Die neue Bepflanzung sorgt für mehr Grün, spendet über
Verdunstung zusätzliche Kühlung und verbessert so spürbar das
Mikroklima vor Ort. Gleichzeitig bringt die Vielfalt der Beete mehr
Grün und macht den Platz auch optisch attraktiver. So wird aus dem
stark versiegelten Platz ein angenehmer Aufenthaltsort, ohne seine
wichtige Funktion mitten in der Innenstadt einzuschränken“, sagt Tina
Zapf-Rodríguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen.
Als Material werden für die Hochbeete massive Holzbohlen aus Douglasienholz verwendet. Bepflanzt werden die Beete mit einer vielfältigen, trockenheitsverträglichen Stauden-Gräser-Mischung, um die Artenvielfalt von Insekten und Schmetterlingen in der Stadt zu fördern. Darunter die Kleinblütige Bergminze, Roter Sonnenhut, Steppen-Salbei, Herbst-Kopfgras oder Sand-Thymian. Da die Stauden und Gräser zu unterschiedlichen Zeiten blühen, ergibt sich ein vielfältiges Bild im Jahresverlauf. Bewässert werden die Pflanzen durch eine automatisch gesteuerte Anlage. Die dafür erforderliche Zisterne ist bereits unter dem Staudenbeet des Goetheplatzes eingebaut. Der Pflasterbelag bleibt erhalten, Änderungen der Pflanzbeete sind zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Die städtischen Planerinnen und Planer haben zudem berücksichtigt, dass die Passage im Bereich des Steinweges freigehalten wird, damit die Wege zwischen Goethestraße und Innenstadt gut nutzbar bleiben. Ein freier Blick auf die umgebende Stadtkulisse bleibt ebenfalls erhalten. Für die Zukunft ist ergänzend ein Beschattungselement auf dem Platz vorgesehen.
Während der Bauarbeiten werden die zentralen Flächen des Rathenauplatzes eingezäunt. Mobile Elemente, die auf dem Platz derzeit stehen wie die „Grünen Zimmer“, müssen zudem abgebaut werden. Einschränkungen wird es hingegen kaum geben, da die Baustelle unkompliziert umgangen werden kann. Der Fontänenbrunnen bleibt während der Arbeiten zugänglich.
Im Frühjahr 2025 wurde der Goetheplatz klimaangepasst weiterentwickelt. Zentrale Elemente der Anpassung waren ein großes Staudenbeet vor dem Goethedenkmal, zahlreiche neue Sitzmöglichkeiten, aufgewertete Baumstandorte einschließlich sensorgesteuerter Bewässerung und eine neue helle, wassergebundene Wegedecke. Bereits in Planung ist die Ergänzung des Roßmarkts um eine berankte Pergola.
Grundlage der Planungen sind vor allem die Maßgaben des im März 2023 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Leitfadens zur klimaangepassten Stadtplatzgestaltung. Für die Arbeiten auf dem Rathenauplatz sind Investitionen in Höhe von rund 470.000 Euro veranschlagt. Die Stadtverordnetenversammlung hat der Bau- und Finanzierungsvorlage im März 2026 zugestimmt.
Die Dreierplatzfolge Rathenauplatz-Goetheplatz-Roßmarkt ist eine der zentralen Aushängeschilder der Frankfurter Innenstadt. Ein längerer Aufenthalt ist insbesondere im Sommer jedoch kaum möglich, da sich die Pflasterflächen bei hoher Sonneneinstrahlung extrem erhitzen können. Die Plätze wurden im Zuge des Tiefgaragenbaus zwischen 2006 und 2009 neugestaltet.
Foto
So soll er nach den Bauarbeiten aussehen: der Rathenauplatz, Visualisierung, Copyright: Stadt Frankfurt am Main
Als Material werden für die Hochbeete massive Holzbohlen aus Douglasienholz verwendet. Bepflanzt werden die Beete mit einer vielfältigen, trockenheitsverträglichen Stauden-Gräser-Mischung, um die Artenvielfalt von Insekten und Schmetterlingen in der Stadt zu fördern. Darunter die Kleinblütige Bergminze, Roter Sonnenhut, Steppen-Salbei, Herbst-Kopfgras oder Sand-Thymian. Da die Stauden und Gräser zu unterschiedlichen Zeiten blühen, ergibt sich ein vielfältiges Bild im Jahresverlauf. Bewässert werden die Pflanzen durch eine automatisch gesteuerte Anlage. Die dafür erforderliche Zisterne ist bereits unter dem Staudenbeet des Goetheplatzes eingebaut. Der Pflasterbelag bleibt erhalten, Änderungen der Pflanzbeete sind zu einem späteren Zeitpunkt möglich.
Die städtischen Planerinnen und Planer haben zudem berücksichtigt, dass die Passage im Bereich des Steinweges freigehalten wird, damit die Wege zwischen Goethestraße und Innenstadt gut nutzbar bleiben. Ein freier Blick auf die umgebende Stadtkulisse bleibt ebenfalls erhalten. Für die Zukunft ist ergänzend ein Beschattungselement auf dem Platz vorgesehen.
Während der Bauarbeiten werden die zentralen Flächen des Rathenauplatzes eingezäunt. Mobile Elemente, die auf dem Platz derzeit stehen wie die „Grünen Zimmer“, müssen zudem abgebaut werden. Einschränkungen wird es hingegen kaum geben, da die Baustelle unkompliziert umgangen werden kann. Der Fontänenbrunnen bleibt während der Arbeiten zugänglich.
Im Frühjahr 2025 wurde der Goetheplatz klimaangepasst weiterentwickelt. Zentrale Elemente der Anpassung waren ein großes Staudenbeet vor dem Goethedenkmal, zahlreiche neue Sitzmöglichkeiten, aufgewertete Baumstandorte einschließlich sensorgesteuerter Bewässerung und eine neue helle, wassergebundene Wegedecke. Bereits in Planung ist die Ergänzung des Roßmarkts um eine berankte Pergola.
Grundlage der Planungen sind vor allem die Maßgaben des im März 2023 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Leitfadens zur klimaangepassten Stadtplatzgestaltung. Für die Arbeiten auf dem Rathenauplatz sind Investitionen in Höhe von rund 470.000 Euro veranschlagt. Die Stadtverordnetenversammlung hat der Bau- und Finanzierungsvorlage im März 2026 zugestimmt.
Die Dreierplatzfolge Rathenauplatz-Goetheplatz-Roßmarkt ist eine der zentralen Aushängeschilder der Frankfurter Innenstadt. Ein längerer Aufenthalt ist insbesondere im Sommer jedoch kaum möglich, da sich die Pflasterflächen bei hoher Sonneneinstrahlung extrem erhitzen können. Die Plätze wurden im Zuge des Tiefgaragenbaus zwischen 2006 und 2009 neugestaltet.
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So soll er nach den Bauarbeiten aussehen: der Rathenauplatz, Visualisierung, Copyright: Stadt Frankfurt am Main