„Rauschzeit“ 2026
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Auch im Jahr 2026 bringt die Fachstelle für Suchtprävention, gefördert von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, mit „Rauschzeit“ wieder ein buntes Programm in den öffentlichen Raum. Die Aktionen verbinden kreative und kulturelle Angebote mit niedrigschwelliger Suchtprävention. Mit kreativen Workshops, Kulturaktionen und offenen Begegnungsangeboten richtet sich das Projekt insbesondere an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Darmstadt mit dem Ziel, junge Menschen dort zu erreichen, wo sie sich ohnehin aufhalten – auf Plätzen, bei Veranstaltungen oder in Jugendtreffs. Dabei stehen Austausch, Information und aktive Freizeitgestaltung im Mittelpunkt.„Gerade im öffentlichen Raum ist Präventionsarbeit besonders wichtig: Jugendliche begegnen dort unterschiedlichen Konsumkulturen und sozialen Dynamiken“, erklärt dazu Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. Durch niedrigschwellige Angebote und direkte Ansprache können junge Menschen frühzeitig über Risiken informiert und in ihrer Selbstbestimmung sowie Gesundheitskompetenz gestärkt werden.“Neben Fachkräften der Fachstelle für Suchtprävention sind auch Peer-to-Peer-Multiplikatorinnen – Sozialarbeiterinnen in Ausbildung – Teil des Teams. Sie gehen aktiv auf Jugendliche zu, kommen mit ihnen ins Gespräch und sensibilisieren niedrigschwellig für Themen rund um Konsum, Risiken und Gesundheit. Durch diesen Ansatz entstehen Gespräche auf Augenhöhe, die Jugendlichen häufig besonders leichtfallen. Darüber hinaus sind die Teams während der Rauschzeit-Saison regelmäßig auch mobil in der Stadt unterwegs. Sie besuchen Treffpunkte junger Menschen, kommen spontan mit Jugendlichen ins Gespräch und bieten Informationen sowie Gesprächsmöglichkeiten direkt im öffentlichen Raum an. Diese mobile Präsenz ergänzt die Veranstaltungen und ermöglicht es, noch mehr junge Menschen niedrigschwellig zu erreichen.„Konsum von Substanzen gehört zur Lebenswelt unserer Gesellschaft und lässt sich nicht einfach wegdenken oder wegwünschen. Umso wichtiger ist es, offen darüber zu sprechen und junge Menschen dabei zu unterstützen, ein Bewusstsein für Risiken und Wirkweisen zu entwickeln. Prävention bedeutet deshalb nicht nur Information, sondern auch Begegnung und Austausch – damit Jugendliche mit ihren Fragen, Erfahrungen und Unsicherheiten rund um Konsum nicht allein bleiben“, so Akdeniz weiter.Den Auftakt bildet das Rauschzeit-Opening am 24. April im Jugendzentrum Ju*Ma im Martinsviertel. Bei Grill, Druckwerkstatt und offenen Gesprächsangeboten können junge Menschen kreativ werden, gemeinsam Zeit verbringen und mit dem Präventionsteam sowie den Fachkräften vom Ju*Ma ins Gespräch kommen.Im Verlauf des Sommers folgen weitere Aktionen im öffentlichen Raum und bei großen Veranstaltungen der Stadt. Das Projekt endet im September mit dem Rauschzeit-Closing am Aktivspielplatz. Dort erwartet die Jugendlichen ein DJ-Workshop sowie ein gemeinsamer Ausklang mit Snacks. Denn Prävention bedeutet auch, gemeinsam Zeit zu verbringen: Gute Beziehungen entstehen durch Austausch, Vertrauen und Begegnung.„Rauschzeit“ lädt Jugendliche dazu ein, Neues auszuprobieren, sich kreativ auszudrücken und miteinander ins Gespräch zu kommen – ganz ohne Konsumdruck.Termine für die „Rauschzeit 2026“24. April 2026: „Gestalte deinen Style. Im KreativRausch.“ – Druckworkshop16 bis 20 Uhr Ort: SKA – Ju*Ma21.–25. Mai 2026: Rauschzeit & #darmstadt4u beim Schlossgrabenfest – Spiel, Rap und Medien 16 bis 22 Uhr, Ort: Weißer Turm12. Juni 2026: KulturRausch Open Air mit Theater „High – Irgendwer hat immer Irgendetwas“ und lokalen Künstler*innen, 15 bis 18 Uhr, Ort: Lincoln, Bouleplatz.17. Juli 2026: Tanzrausch mit Debby, 16 bis 20 Uhr, Ort: Luisenplatz14. August 2026: Graffitibash – Workshop, 16 bis 20 Uhr, Ort: Karolinenplatz25. September 2026: Rauschzeit Closing – DJ-Workshop, Mocktails & Essen, 16 bis 20 Uhr, Ort: AktivspielplatzWeitere Informationen zum Thema gibt es beim Netzwerk ROPE e.V. (ROPE), Fachstelle Suchtprävention (FSP), Soderstraße 7 64283 Darmstadt, Telefon: 06151 1364771, Mobil: 0157-80697256 oder E-Mail an: fsp@network-rope.org.