„Rechtsstaat und Lebenswirklichkeit“

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg lädt zur Podiumsdiskussion zum Thema Abschiebungen ein

ffm. Um das Thema Abschiebungen geht es bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg einlädt. Die Veranstaltung findet am Vorabend des Tags der Menschenrechte am Dienstag, 9. Dezember, um 18 Uhr statt und trägt den Titel „Rechtsstaat und Lebenswirklichkeit“. Ort ist das Frankfurt Welcome & Information Center in der Mainzer Landstraße 293.

Während öffentliche Debatten häufig verkürzt und konfrontativ geführt werden, möchte die Veranstaltung einen differenzierten, faktenbasierten und menschlichen Dialog zum Thema Abschiebungen ermöglichen. Diskutiert wird unter anderem, welche juristischen Spielräume Kommunen wie Frankfurt haben und wie gesellschaftlicher Zusammenhalt in diesem Zusammenhang gefördert werden kann.

Eskandari-Grünberg begrüßt die Gäste. Anschließend gibt Maximilian Pichl, Professor für Recht der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences, in einer Keynote einen Einblick in Zahlen, Daten, Fakten zum Thema. In einem moderierten Gespräch kommen schließlich Expertinnen und Experten aus dem Bereich Migrations- und Asylrecht sowie Menschen mit eigener Migrationserfahrung zu Wort. Neben Eskandari-Grünberg und Professor Pichl gehören Jonathan Leuschner, Rechtsanwalt für Migrationsrecht, und Melisa Ergül-Puopolo, Abschiebungsbeobachterin am Flughafen Frankfurt, dem Podium an.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich ein differenziertes Bild von rechtlichen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben von Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung machen möchten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten sowohl fachliche Einblicke als auch persönliche Perspektiven und haben die Möglichkeit, in den Austausch zu treten.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich unter vielfalt-bewegt-frankfurt.de/tag-der-menschenrechte . Eine Anmeldung ist noch bis Montag, 8. Dezember, möglich per E-Mail an amka.anmeldung@stadt-frankfurt.de .