Rhetorische Strategien gegen Antifeminismus und Rechtsextremismus
Quelle: Shutterstock – Studio Romantic
Das Frauenbüro der Wissenschaftsstadt Darmstadt und das Gleichstellungsbüro der TU Darmstadt bieten am Samstag, 25. April 2026, das Rhetoriktraining „Clever kontern – Rhetorische Strategien gegen Antifeminismus und Rechtsextremismus“ an. Die Veranstaltung wird von 10 bis 17 Uhr auf dem TU-Campus Stadtmitte durchgeführt und richtet sich sowohl an Studierende als auch an nichtstudentische Interessierte. Um Anmeldung per E-Mail bis 19. April 2026 wird gebeten (Kontakt: gleichstellungsbeauftragte@zv.tu-darmstadt.de).„Das gesellschaftliche Klima ist weltweit in Teilen von einer Feindseligkeit geprägt, die noch vor wenigen Jahren wohl niemand für möglich gehalten hätte“, so Bürgermeisterin und Frauendezernentin Barbara Akdeniz. „Demokratiefeindliche Äußerungen und autoritäre Bestrebungen werden ungehemmt in die Öffentlichkeit getragen und finden dort immer häufiger Anklang. Der offene Angriff auf Frauenrechte ist dabei ein untrügliches Indiz, dass demokratische Werte akut bedroht sind. Uns ist es daher wichtig, einen Raum für den Austausch von Erfahrungen zu schaffen, an dem demokratisches Verantwortungsbewusstsein und feministische Haltung gestärkt werden.“Dr. Uta Zybell, Gleichstellungsbeauftragte der TU Darmstadt, sagt: „Die aktuellen politischen Zeiten kennzeichnen einen Roll-back in Bezug auf Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit. Gleichzeitig nehme ich wahr, dass im Kreis der Studierenden und der Stadtgesellschaft in Darmstadt das Interesse sehr hoch ist, diese Zustände nicht stillschweigend hinzunehmen und sich im Sinne einer demokratischen und feministischen Werteverteidigung zu engagieren. Genau dazu soll unser Rhetoriktraining etwas beitragen.“Das Training wird von Referentinnen der „Stammtischkämpfer*innen“ durchgeführt, die Teil der Initiative „Aufstehen gegen Rassismus“ sind und als zivilgesellschaftliches Bildungsprojekt unter dem Dach der VVN-BdA e.V. („Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten“) stehen. Mit Methoden aus der demokratischen Bildungsarbeit vermittelt das Rhetoriktraining gezielt Strategien, um antifeministischen, rechtsextremen, rassistischen und transfeindlichen Positionen im gesellschaftlichen Alltag etwas entgegenzusetzen. Bürgermeisterin Akdeniz wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen.Anmelden können sich grundsätzlich alle, die an einem solidarischen Austausch zum Thema Antifeminismus interessiert sind und ihre Begegnungsstrategien im Alltag stärken möchten. Da in der Veranstaltung vermehrt mit persönlichen Erfahrungen aus der Betroffenenperspektive gearbeitet wird, richtet sich die Veranstaltung vorrangig an Frauen.