Richtfest am Justizzentrum Frankfurt: Rohbau für Gebäude C und Z erfolgreich abgeschlossen
ffm. Rund ein Jahr nach der Grundsteinlegung stehen die Rohbauten für
die neuen Gebäude C und Z am Justizzentrum Frankfurt: Das Land Hessen
investiert in seinen größten Justizstandort und schafft damit beste
Rahmenbedingungen für einen modernen und zeitgemäßen Rechtsstaat.
Hessens Finanzminister Alexander Lorz, Justizminister Christian Heinz
und Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, haben
gemeinsam mit weiteren Gästen das Richtfest für die Neubauten an der
Konstablerwache gefeiert. Diese entstehen in Kooperation mit
Projektentwickler Hochtief PPP Solutions.
„Gestiegene Anforderungen im Arbeitsalltag der Justizbehörden erfordern zeitgemäße bauliche Antworten. Mit den Neubauten trägt die Landesregierung dieser Entwicklung Rechnung. Die fristgerechte Fertigstellung der Rohbauten für die Gebäude C und Z ist dabei im wahrsten Wortsinn ein wichtiger Baustein des Mammutprojekts der gesamten Standortmodernisierung. Trotz herausfordernder Baustellenlogistik durch die beengte Innenstadtlage und hohen Sicherheitsanforderungen haben alle Beteiligten für eine gute und zügige Bauabwicklung gesorgt – dafür danke ich ihnen ganz herzlich", sagte Finanzminister Lorz. „Mit der Hochtief PPP Solutions GmbH konnten wir für die Realisierung einen in Hochbauprojekten erfahrenen privaten Partner gewinnen. Die Umsetzung im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft hat sich in der Planung als wirtschaftlichste Lösung für den Bau und Betrieb der beiden Gebäude erwiesen. In Zeiten angespannter Haushalte ist es besonders relevant, die langfristigen Kosten bei einem solchen Großprojekt vorab miteinzubeziehen.“
Justizminister Heinz sagte: „Das Justizzentrum Frankfurt am Main ist nicht nur der größte hessische Justizstandort, sondern auch ein bedeutender Ort für den Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland. Von hier aus wurde er maßgeblich mitgeprägt, gerade weil dort nationalstaatliches Unrecht aufgearbeitet wurde. Der Lauf der Zeit hat jedoch Spuren hinterlassen, gleichzeitig sind die Anforderungen an ein Gebäude für Gerichte und Staatsanwaltschaft andere. Wir wollen und werden die Justiz weiter modernisieren, damit die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt und darüber hinaus weiter auf einen Rechtsstaat auf der Höhe der Zeit vertrauen können. Das machen wir unter anderem dadurch, indem wir unsere Gebäude auch baulich auf den neuesten Stand bringen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich jeden Tag für den Rechtsstaat einsetzen, müssen gute Arbeitsbedingungen haben, dadurch stärken wir auch die Justiz als attraktiven Arbeitgeber. Das Justizzentrum hat in Frankfurt ihren Platz nicht irgendwo, sondern in der Mitte der Stadt, nämlich an der Konstablerwache. Das Richtfest an diesem Tag ist ein besonderes Symbol: Es bringt Menschen zusammen und verbindet dadurch wichtige Institutionen des Rechtsstaates mit der Stadt.“
Oberbürgermeister Josef betonte, wie wichtig der Standort Frankfurt für die Justiz ist: „In unserer Stadt hat die Justiz ihren Platz mitten im Zentrum. Sichtbar, gut erreichbar und als zentraler Bestandteil unserer demokratischen Stadtgesellschaft. Mit den Neubauten an der Konstablerwache werden die Voraussetzungen für einen der wichtigsten Justizstandorte Deutschlands verbessert, sodass Gerichte und Staatsanwaltschaften leistungsfähig arbeiten können. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen unter Druck geraten, ist dies ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unseres Rechtsstaats. Dass dabei zugleich hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllt werden, macht das Projekt zu einer Investition in die Zukunft unserer Stadt.“
Auch Thomas Kahmann, Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructure Buildung PPP Erfurt, zeigte sich überzeugt von dem Projekt: „Mit den Gebäuden C und Z entsteht eine Infrastruktur, die der Frankfurter Justiz eine hervorragende Arbeitsumgebung und langfristige Planungssicherheit bietet. Durch die Übernahme von Planung, Bau, dem 30-jährigen Betrieb sowie der Finanzierung, sind wir überzeugt, dass Qualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit von Beginn an, Hand in Hand gehen und über die gesamte Nutzungsdauer hinweg sichergestellt werden."
Petra Zellner, Vertreterin des Direktors des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH), sagte: „Der LBIH setzt dieses Projekt gemeinsam mit allen Beteiligten unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen um: Auf einem sehr engen Baufeld gilt es, ein umfangreiches Bauprogramm zu realisieren – stets unter der Prämisse, den Justizbetrieb ohne nennenswerte Beeinträchtigungen aufrechtzuerhalten. Ich freue mich über den guten Verlauf und wünsche für die finale Bauphase alles Gute.“
Schritte der Gesamtmodernisierung des Justizzentrums Frankfurt
Im Justizzentrum Frankfurt an der Konstablerwache sind insgesamt sechs Dienststellen der hessischen Justiz angesiedelt. Zentraler Baustein für die Weiterentwicklung ist der Abriss sowie Neubau der beiden Gebäude C und Z. Daran schließt sich die sukzessive Grundinstandsetzung weiterer Gebäude am Standort an. Derzeit wird für die 2021 begonnene Neuordnung des Justizstandorts mit einer Bauzeit von insgesamt mehr als zehn Jahren gerechnet.
Funktionen der Gebäude C und Z
Die neu entstehenden Flächen in beiden Gebäuden werden überwiegend von der Staatsanwaltschaft genutzt werden. Auf einer Grundfläche von rund 38.500 Quadratmetern beherbergen sie zwei Sitzungssäle mit modernster Sicherheitstechnik sowie Büroräume für die Justizbehörden. Die übrige Flächennutzung verteilt sich auf die fünf weiteren Dienststellen Oberlandesgericht, Landgericht, Amtsgericht, Generalstaatsanwaltschaft und Justizprüfungsamt. Die Neubauten erfüllen mit dem Energieeffizienzstandard EG 40 hohe Nachhaltigkeitsstandards. Eine Photovoltaikanlage, die Versorgung mit Fernwärme und ein Wasserrückgewinnungssystem werden außerdem zu einem ressourcenschonenden und klimafreundlichen Betrieb beitragen.
Fertigstellung und Kosten
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) geht aktuell von einer Fertigstellung des Projekts im Sommer 2027 aus. Die Kosten für Bau und Betrieb der Gebäude C und Z werden sich im mittleren dreistelligen Millionenbereich bewegen.
Bauabwicklung der Gebäude C und Z im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft
Die Neubauten werden auf landeseigenen Grundstücken realisiert. Die Projektgrundstücke verbleiben also während des Kooperationsvertrags und auch nach Vertragsende im Eigentum des Landes Hessen. Nach der Fertigstellung der Gebäude übernimmt der private Kooperationspartner für 30 Jahre ihre Instandhaltung und den Betrieb.
Fotos
Richtfest der Neubauten des Justizzentrums an der Konstablerwache, Copyright: LBIH, Foto: Dennis Möbus
Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (3.v.l.) hat gemeinsam mit Justizminister Christian Heinz und Finanzminister Alexander Lorz sowie weiteren Gästen das Richtfest für die Neubauten des Justizzentrums gefeiert, Copyright: LBIH, Foto: Dennis Möbus
„Gestiegene Anforderungen im Arbeitsalltag der Justizbehörden erfordern zeitgemäße bauliche Antworten. Mit den Neubauten trägt die Landesregierung dieser Entwicklung Rechnung. Die fristgerechte Fertigstellung der Rohbauten für die Gebäude C und Z ist dabei im wahrsten Wortsinn ein wichtiger Baustein des Mammutprojekts der gesamten Standortmodernisierung. Trotz herausfordernder Baustellenlogistik durch die beengte Innenstadtlage und hohen Sicherheitsanforderungen haben alle Beteiligten für eine gute und zügige Bauabwicklung gesorgt – dafür danke ich ihnen ganz herzlich", sagte Finanzminister Lorz. „Mit der Hochtief PPP Solutions GmbH konnten wir für die Realisierung einen in Hochbauprojekten erfahrenen privaten Partner gewinnen. Die Umsetzung im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft hat sich in der Planung als wirtschaftlichste Lösung für den Bau und Betrieb der beiden Gebäude erwiesen. In Zeiten angespannter Haushalte ist es besonders relevant, die langfristigen Kosten bei einem solchen Großprojekt vorab miteinzubeziehen.“
Justizminister Heinz sagte: „Das Justizzentrum Frankfurt am Main ist nicht nur der größte hessische Justizstandort, sondern auch ein bedeutender Ort für den Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland. Von hier aus wurde er maßgeblich mitgeprägt, gerade weil dort nationalstaatliches Unrecht aufgearbeitet wurde. Der Lauf der Zeit hat jedoch Spuren hinterlassen, gleichzeitig sind die Anforderungen an ein Gebäude für Gerichte und Staatsanwaltschaft andere. Wir wollen und werden die Justiz weiter modernisieren, damit die Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt und darüber hinaus weiter auf einen Rechtsstaat auf der Höhe der Zeit vertrauen können. Das machen wir unter anderem dadurch, indem wir unsere Gebäude auch baulich auf den neuesten Stand bringen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich jeden Tag für den Rechtsstaat einsetzen, müssen gute Arbeitsbedingungen haben, dadurch stärken wir auch die Justiz als attraktiven Arbeitgeber. Das Justizzentrum hat in Frankfurt ihren Platz nicht irgendwo, sondern in der Mitte der Stadt, nämlich an der Konstablerwache. Das Richtfest an diesem Tag ist ein besonderes Symbol: Es bringt Menschen zusammen und verbindet dadurch wichtige Institutionen des Rechtsstaates mit der Stadt.“
Oberbürgermeister Josef betonte, wie wichtig der Standort Frankfurt für die Justiz ist: „In unserer Stadt hat die Justiz ihren Platz mitten im Zentrum. Sichtbar, gut erreichbar und als zentraler Bestandteil unserer demokratischen Stadtgesellschaft. Mit den Neubauten an der Konstablerwache werden die Voraussetzungen für einen der wichtigsten Justizstandorte Deutschlands verbessert, sodass Gerichte und Staatsanwaltschaften leistungsfähig arbeiten können. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Institutionen unter Druck geraten, ist dies ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unseres Rechtsstaats. Dass dabei zugleich hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz erfüllt werden, macht das Projekt zu einer Investition in die Zukunft unserer Stadt.“
Auch Thomas Kahmann, Niederlassungsleiter Hochtief Infrastructure Buildung PPP Erfurt, zeigte sich überzeugt von dem Projekt: „Mit den Gebäuden C und Z entsteht eine Infrastruktur, die der Frankfurter Justiz eine hervorragende Arbeitsumgebung und langfristige Planungssicherheit bietet. Durch die Übernahme von Planung, Bau, dem 30-jährigen Betrieb sowie der Finanzierung, sind wir überzeugt, dass Qualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit von Beginn an, Hand in Hand gehen und über die gesamte Nutzungsdauer hinweg sichergestellt werden."
Petra Zellner, Vertreterin des Direktors des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH), sagte: „Der LBIH setzt dieses Projekt gemeinsam mit allen Beteiligten unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen um: Auf einem sehr engen Baufeld gilt es, ein umfangreiches Bauprogramm zu realisieren – stets unter der Prämisse, den Justizbetrieb ohne nennenswerte Beeinträchtigungen aufrechtzuerhalten. Ich freue mich über den guten Verlauf und wünsche für die finale Bauphase alles Gute.“
Schritte der Gesamtmodernisierung des Justizzentrums Frankfurt
Im Justizzentrum Frankfurt an der Konstablerwache sind insgesamt sechs Dienststellen der hessischen Justiz angesiedelt. Zentraler Baustein für die Weiterentwicklung ist der Abriss sowie Neubau der beiden Gebäude C und Z. Daran schließt sich die sukzessive Grundinstandsetzung weiterer Gebäude am Standort an. Derzeit wird für die 2021 begonnene Neuordnung des Justizstandorts mit einer Bauzeit von insgesamt mehr als zehn Jahren gerechnet.
Funktionen der Gebäude C und Z
Die neu entstehenden Flächen in beiden Gebäuden werden überwiegend von der Staatsanwaltschaft genutzt werden. Auf einer Grundfläche von rund 38.500 Quadratmetern beherbergen sie zwei Sitzungssäle mit modernster Sicherheitstechnik sowie Büroräume für die Justizbehörden. Die übrige Flächennutzung verteilt sich auf die fünf weiteren Dienststellen Oberlandesgericht, Landgericht, Amtsgericht, Generalstaatsanwaltschaft und Justizprüfungsamt. Die Neubauten erfüllen mit dem Energieeffizienzstandard EG 40 hohe Nachhaltigkeitsstandards. Eine Photovoltaikanlage, die Versorgung mit Fernwärme und ein Wasserrückgewinnungssystem werden außerdem zu einem ressourcenschonenden und klimafreundlichen Betrieb beitragen.
Fertigstellung und Kosten
Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) geht aktuell von einer Fertigstellung des Projekts im Sommer 2027 aus. Die Kosten für Bau und Betrieb der Gebäude C und Z werden sich im mittleren dreistelligen Millionenbereich bewegen.
Bauabwicklung der Gebäude C und Z im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaft
Die Neubauten werden auf landeseigenen Grundstücken realisiert. Die Projektgrundstücke verbleiben also während des Kooperationsvertrags und auch nach Vertragsende im Eigentum des Landes Hessen. Nach der Fertigstellung der Gebäude übernimmt der private Kooperationspartner für 30 Jahre ihre Instandhaltung und den Betrieb.
Fotos
Richtfest der Neubauten des Justizzentrums an der Konstablerwache, Copyright: LBIH, Foto: Dennis Möbus
Planungsdezernent Marcus Gwechenberger (3.v.l.) hat gemeinsam mit Justizminister Christian Heinz und Finanzminister Alexander Lorz sowie weiteren Gästen das Richtfest für die Neubauten des Justizzentrums gefeiert, Copyright: LBIH, Foto: Dennis Möbus