Satourday im Archäologischen Museum
ffm. Am letzten Samstag eines jeden Monats findet der sogenannte
Satourday in den Frankfurter Museen statt. Das heißt: Die Besucherinnen
und Besucher zahlen keinen Eintritt. Im Archäologischen Museum
Frankfurt (AMF) können Interessierte am Samstag, 31. Oktober, die neue
Sonderausstellung „Die bronzene Schönheit aus Kladina – Das
älteste Bieropfer in Mitteleuropa“ ansehen.
Der Fund eines großen Eimers aus Bronzeblech, der sogenannte Situla aus Kladina in Ostböhmen, zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahre in Mitteleuropa. Das rund 60 Zentimeter hohe Gefäß wurde 2017 entdeckt und stammt aus dem 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus. In der Ausstellung wird eine originalgetreue Kopie der Situla aus Kladina gezeigt. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Ostböhmischen Museum in Pardubice und der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts realisiert und findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.
Die Dauerausstellung im Haupthaus zeigt Exponate zur Geschichte der Stadt Frankfurt und ihres Umlandes – vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit. Zu sehen sind beispielsweise ein Faustkeil aus Harheim, eine Begräbnisstätte aus dem Stadtwald, die Funde aus den berühmten Mithräen sowie die Jupitergigantensäulen aus Nida, heute Heddernheim, und die Ausstellung zu den Ausgrabungen der Kirche St. Leonhard. Seit dem 18. Dezember 2024 gibt es ein besonderes Highlight im Archäologischen Museum zu sehen: die Frankfurter Silberinschrift. Das Besondere ist das Alter des Fundes. Denn das Grab, in dem das Amulett gefunden wurde, wird auf den Zeitraum zwischen 230 und 260 nach Christus datiert.
Auf dem Domhügel in der neuen Altstadt Frankfurts finden Besucherinnen und Besucher eine Dependance des AMF: die Kaiserpfalz franconofurd, geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Es handelt sich dabei um eine Art Schaufenster in die Ursprünge von Frankfurt. Zu sehen sind Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte, zum Beispiel ein römisches Bad oder die Mauern des karolingischen Königshofes. Außerdem präsentiert das AMF dort Skulpturen von Friedhelm Welge unter dem Titel „Spuren der Steine. Steine, die eine Geschichte erzählen“.
Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de
Der Fund eines großen Eimers aus Bronzeblech, der sogenannte Situla aus Kladina in Ostböhmen, zählt zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen der vergangenen Jahre in Mitteleuropa. Das rund 60 Zentimeter hohe Gefäß wurde 2017 entdeckt und stammt aus dem 10. bis 9. Jahrhundert vor Christus. In der Ausstellung wird eine originalgetreue Kopie der Situla aus Kladina gezeigt. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit dem Ostböhmischen Museum in Pardubice und der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts realisiert und findet im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur in den deutschsprachigen Ländern statt, das anlässlich des Ehrengastauftritts Tschechiens auf der Frankfurter Buchmesse 2026 organisiert wird.
Die Dauerausstellung im Haupthaus zeigt Exponate zur Geschichte der Stadt Frankfurt und ihres Umlandes – vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit. Zu sehen sind beispielsweise ein Faustkeil aus Harheim, eine Begräbnisstätte aus dem Stadtwald, die Funde aus den berühmten Mithräen sowie die Jupitergigantensäulen aus Nida, heute Heddernheim, und die Ausstellung zu den Ausgrabungen der Kirche St. Leonhard. Seit dem 18. Dezember 2024 gibt es ein besonderes Highlight im Archäologischen Museum zu sehen: die Frankfurter Silberinschrift. Das Besondere ist das Alter des Fundes. Denn das Grab, in dem das Amulett gefunden wurde, wird auf den Zeitraum zwischen 230 und 260 nach Christus datiert.
Auf dem Domhügel in der neuen Altstadt Frankfurts finden Besucherinnen und Besucher eine Dependance des AMF: die Kaiserpfalz franconofurd, geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Es handelt sich dabei um eine Art Schaufenster in die Ursprünge von Frankfurt. Zu sehen sind Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte, zum Beispiel ein römisches Bad oder die Mauern des karolingischen Königshofes. Außerdem präsentiert das AMF dort Skulpturen von Friedhelm Welge unter dem Titel „Spuren der Steine. Steine, die eine Geschichte erzählen“.
Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de