Satourday im Archäologischen Museum Frankfurt

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Am letzten Samstag eines jeden Monats findet der sogenannte Satourday in den Frankfurter Museen statt. Das heißt: Die Besucherinnen und Besucher zahlen keinen Eintritt. Im Archäologischen Museum Frankfurt können Interessierte am Samstag, 27. Juni, die Dauerausstellung im Haupthaus ansehen. Sie zeigt Exponate zur Geschichte der Stadt Frankfurt und ihres Umlandes – vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit. Zu sehen sind beispielsweise ein Faustkeil aus Harheim, eine Begräbnisstätte aus dem Stadtwald, die Funde aus den berühmten Mithräen sowie die Jupitergigantensäulen aus Nida, heute Heddernheim, und die Ausstellung zu den Ausgrabungen der Kirche St. Leonhard. Seit dem 18. Dezember 2024 gibt es ein besonderes Highlight im Archäologischen Museum: die Frankfurter Silberinschrift. Das Besondere ist das Alter des Fundes. Denn das Grab, in dem das Amulett gefunden wurde, wird auf den Zeitraum zwischen 230 und 260 nach Christus datiert.

Auf dem Domhügel in der neuen Altstadt befindet sich eine Dependance des Archäologischen Museums: die Kaiserpfalz franconofurd, geöffnet von 11 bis 18 Uhr. Es handelt sich dabei um eine Art Schaufenster in die Ursprünge von Frankfurt am Main. Zu sehen sind Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte zum Beispiel ein römisches Bad oder die Mauern des karolingischen Königshofes. Außerdem präsentiert das Archäologische Museum dort Skulpturen von Friedhelm Welge unter dem Titel „Spuren der Steine. Steine, die eine Geschichte erzählen“.

Kontakt für die Medien Holger Kieburg, Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation, Archäologisches Museum Frankfurt, E-Mail holger.kieburg@stadt-frankfurt.de