Schlossgrabenfest 2026

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Quelle: Shutterstock – PeopleImages.com - Yuri_A Während des Schlossgrabenfests bieten die Jugendpavillons der Darmstädter Kinder- und Jugendarbeit und das Präventionsangebot „Rauschzeit“ der Fachstelle Suchtprävention von ROPE e.V. vom 21. bis 24. Mai Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 27 Jahren auf dem Ernst-Ludwigs-Platz gegenüber dem Weißen Turm, auf dem Luisenplatz und im Herrngarten wieder offene Begegnungsräume an.„Die Aktionen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und das Suchtpräventionsangebot ‚Rauschzeit‘ fördern die soziale Teilhabe junger Menschen und tragen zur Prävention und Inklusion junger Menschen in der Stadt bei. Indem Jugendarbeit auf dem Schlossgrabenfest sichtbar wird, entsteht ein wichtiger, niedrigschwelliger Zugang zu jungen Menschen – offen, kreativ und auf Augenhöhe. Die jungen Menschen können an den Jugendpavillons chillen und eine gute Zeit verbringen. Sie können aber auch Kontakte zu hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit knüpfen und sich beraten lassen“, so Bürgermeisterin Barbara Akdeniz.Organisiert wird das Projekt von der Mobilen Jugendarbeit des Werkhof e.V. und der Fachstelle Suchtprävention des Netzwerk ROPE e.V. in Kooperation mit den Akteuren der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Darmstadt, dem Jugendamt Darmstadt und weiteren lokalen Partnern, darunter das Schuldruckzentrum, die PaSo gGmbH, das Institut für Medienpädagogik und Kommunikation (MUK), das Jugendplenum Darmstadt und das Berufsorientierungsprojekt „JUST Best“.Der Jugendpavillon auf dem Ernst-Ludwigs-Platz gegenüber dem Weißen Turm bietet jungen Menschen täglich von 15.30 bis 22.30 Uhr einen offenen Treffpunkt. Neben kreativen und spielerischen Angeboten wie Tischkicker, Dart oder Cornhole stehen Beteiligung, Austausch und jugendkulturelle Themen im Fokus. Jugendliche können sich über Freizeit- und Unterstützungsangebote informieren, an Workshops und Mitmachaktionen teilnehmen oder mit Fachkräften über Konsum, Medien, gesellschaftliche Themen und ihre persönlichen Zukunftsvorstellungen ins Gespräch kommen. Ergänzt wird das Angebot durch kostenlose Wasser-, Obst- und Smoothieangebote sowie die Ausgabe von Freikarten für das Schlossgrabenfest.Ergänzt wird das Programm unter anderem durch einen Rap-Workshop mit dem Darmstädter Rapper Cardo, einen Graffiti-Workshop mit Graffiti-Battle im Herrngarten, mit Leinwandmalerei mit der Künstlerin Askin, mit medienpädagogischen Aktionen des MUK und eine Wasserverteilaktion rund um das Festivalgelände.Hamid Garouane von der Mobilen Jugendarbeit des Werkhof e.V. erklärt: „Auch dieses Jahr bleibt unser Prinzip gleich. Wir sind da für die Darmstädter Jugend! Um sie bestmöglich zu erreichen, sind wir im kontinuierlichen Austausch mit ihnen und fragen sie, was sie sich für die Aktion wünschen.“Ein wichtiger Bestandteil des Projekts bleibt die Aktion „Rauschzeit“. Das mobile Präventionsteam informiert niedrigschwellig über Substanzen, Risiken, Jugendschutz und safer-use-Maßnahmen. Gleichzeitig werden kreative Alternativen zu konsumbezogenen Rauscherfahrungen aufgezeigt – etwa durch Quizformate, Sinnesparcours, Erlebnispädagogik oder interaktive Mitmachangebote.Michelle Denk von der Fachstelle Suchtprävention des Trägers Netzwerk ROPE e.V. sagt dazu: „Prävention bedeutet für mich, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen ohne Druck ins Gespräch kommen können – offen, respektvoll und auf Augenhöhe. Mit ‚Rauschzeit‘ möchten wir beim Schlossgrabenfest Möglichkeiten zum Runterkommen, Austauschen und Erleben anbieten – mit Informationen zu Konsumrisiken, Safer-Use-Maßnahmen, Wasserstationen und kreativen Alternativen zu Rauscherfahrungen durch Substanzen.“Das Jugendplenum Darmstadt beteiligt sich mit einem eigenen Angebot: Von Donnerstag bis Samstag zwischen 17 und 20 Uhr können Jugendliche am Stand des Jugendplenums mit jungen Mitgliedern des Plenums und der Koordinationsstelle ins Gespräch kommen. Vorgestellt werden aktuelle Themen, Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in Darmstadt.Erik Thomann von der Mobilen Jugendarbeit des Werkhof e.V. sagt dazu: „Wir verstärken mit dieser Aktion die Beziehung der Jugendlichen zu uns Fachkräften und zu ihrer Stadt. Sie erfahren Teilhabe durch kostenlose und offene Angebote. Dieses Jahr haben wir eine breit gefächerte Angebotspalette, von kreativen bis zu inhaltlichen Workshops für Jugendliche, bei denen für alle etwas dabei ist.“Begleitet wird das gesamte Projekt erneut durch den Medienpädagogen der Abteilung Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt, Timo Cromm.