Schulbauoffensive im Süden: Dauerhafter Auslagerungsstandort entsteht am Länderweg
IGS Süd wird erste Nutzerin des Schulstandorts und kann damit in die
Bildungsregion Süd zurückziehen
ffm. Die Bildungsregion Süd erhält im Zuge der Umsetzung der Schulbauoffensive einen dauerhaften Auslagerungsstandort. Das hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Freitag, 29. Mai, beschlossen. Am Länderweg/Seehofstraße 45 soll eine moderne Modulanlage in Holzbauweise errichtet werden. Das sind gute Nachrichten für die Bildungsregion und insbesondere für die IGS Süd – denn sie wird die erste Nutzerin des Standorts. Die IGS Süd musste im Sommer 2025 aufgrund von Statik-Problemen teilausgelagert werden und ist momentan auf zwei Standorte verteilt. In diesem Sommer wird sie am Biegweg in Bockenheim wieder zusammengeführt.
Der Länderweg wird bereits seit vielen Jahren als Schulstandort genutzt. Derzeit steht dort eine Stahlcontaineranlage, die von der teilausgelagerten Anni-Albers-Schule für Mode, Medien und Gestaltung noch bis Herbst 2026 benötigt wird. Diese Anlage ist bereits in die Jahre gekommen. Sie wurde immer wieder hergerichtet und technisch modernisiert; die befristete Baugenehmigung musste mehrfach verlängert werden. Eine weitere Verlängerung ist nicht angestrebt und wäre auch nicht genehmigungsfähig. Daher soll die Stahlcontaineranlage nun verkauft und stattdessen eine neue Holzmodulanlage errichtet werden.
„Der Schulgemeinde der IGS Süd ist es ein großes Anliegen, wieder in ihre angestammte Bildungsregion Süd zu ziehen. Daher war immer klar: Die IGS Süd wird, wie zugesagt, als erste Schule den neuen Standort am Länderweg nutzen. Die Schule war zudem eng in die Planung der Anlage eingebunden und stand uns beratend für die Ausgestaltung der Lernbereiche zur Seite. Ich freue mich, dass wir mit dem Beschluss des Magistrats nun einen wichtigen Schritt weiter sind. So können wir nach Auszug der Anni-Albers-Schule direkt mit den Arbeiten beginnen“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. „Die dauerhaften Auslagerungsstandorte, die ein Herzstück unserer Schulbauoffensive sind, werden künftige Schulsanierungen erheblich erleichtern. Denn es wird in allen Bildungsregionen die Möglichkeit geben, Schulen kurzfristig in hochwertigen Auslagerungen unterzubringen, wenn es notwendig wird“.
Im Frankfurter Süden gibt es einen erheblichen Sanierungs- oder Erweiterungsstau, der größtenteils auch auf die fehlenden Auslagerungsflächen zurückzuführen ist. Daher ist die neue Anlage eine wichtige Neuerung für viele Schulen. Die Räume sind so ausgestaltet, dass sie von allen Schulformen genutzt werden können. Vorlage der Planung ist das Flächenprogramm einer vierzügigen IGS mit Essensversorgung, denn dieses Flächenprogramm bietet ausreichend Spielraum für verschiedene Nutzungen.
Die Raumplanung sieht auf einer Gesamtfläche von rund 7600 Quadratmetern bis zu 30 Klassenräume, Räume für Naturwissenschaften, Musik, Werken sowie Flächen für Verwaltung und Differenzierung vor. Auch eine Aufwärmküche und eine Mensa mit Außenbereich sind eingeplant. Die Flure wurden mit Aufweitungen bedacht, sodass sie als offene Lerncluster in das pädagogische Konzept einbezogen werden können. Somit kann ein großer Teil der fast 1000 Quadratmetern Verkehrsfläche aktiv im Schulalltag genutzt werden. Nach aktuellem Stand ist eine Fertigstellung der Module Ende 2027 geplant. Die Kosten für die großflächige Anlage liegen bei rund 56 Millionen Euro.
Der Länderweg zählt zu den 30 dringlichsten Schulbauprojekten, die beschleunigt umgesetzt werden. Die Maßnahme ist Teil der ersten Staffel der Schulbauoffensive (M 95/2024). Ein weiterer Stadtverordnetenbeschluss ist für Maßnahmen im Rahmen der SBO nicht vorgesehen.
Kontakt für die Medien Christina Curin, Pressesprecherin und Referentin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334,
E-Mail
Christina.curin@stadt-frankfurt.de
ffm. Die Bildungsregion Süd erhält im Zuge der Umsetzung der Schulbauoffensive einen dauerhaften Auslagerungsstandort. Das hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Freitag, 29. Mai, beschlossen. Am Länderweg/Seehofstraße 45 soll eine moderne Modulanlage in Holzbauweise errichtet werden. Das sind gute Nachrichten für die Bildungsregion und insbesondere für die IGS Süd – denn sie wird die erste Nutzerin des Standorts. Die IGS Süd musste im Sommer 2025 aufgrund von Statik-Problemen teilausgelagert werden und ist momentan auf zwei Standorte verteilt. In diesem Sommer wird sie am Biegweg in Bockenheim wieder zusammengeführt.
Der Länderweg wird bereits seit vielen Jahren als Schulstandort genutzt. Derzeit steht dort eine Stahlcontaineranlage, die von der teilausgelagerten Anni-Albers-Schule für Mode, Medien und Gestaltung noch bis Herbst 2026 benötigt wird. Diese Anlage ist bereits in die Jahre gekommen. Sie wurde immer wieder hergerichtet und technisch modernisiert; die befristete Baugenehmigung musste mehrfach verlängert werden. Eine weitere Verlängerung ist nicht angestrebt und wäre auch nicht genehmigungsfähig. Daher soll die Stahlcontaineranlage nun verkauft und stattdessen eine neue Holzmodulanlage errichtet werden.
„Der Schulgemeinde der IGS Süd ist es ein großes Anliegen, wieder in ihre angestammte Bildungsregion Süd zu ziehen. Daher war immer klar: Die IGS Süd wird, wie zugesagt, als erste Schule den neuen Standort am Länderweg nutzen. Die Schule war zudem eng in die Planung der Anlage eingebunden und stand uns beratend für die Ausgestaltung der Lernbereiche zur Seite. Ich freue mich, dass wir mit dem Beschluss des Magistrats nun einen wichtigen Schritt weiter sind. So können wir nach Auszug der Anni-Albers-Schule direkt mit den Arbeiten beginnen“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen. „Die dauerhaften Auslagerungsstandorte, die ein Herzstück unserer Schulbauoffensive sind, werden künftige Schulsanierungen erheblich erleichtern. Denn es wird in allen Bildungsregionen die Möglichkeit geben, Schulen kurzfristig in hochwertigen Auslagerungen unterzubringen, wenn es notwendig wird“.
Im Frankfurter Süden gibt es einen erheblichen Sanierungs- oder Erweiterungsstau, der größtenteils auch auf die fehlenden Auslagerungsflächen zurückzuführen ist. Daher ist die neue Anlage eine wichtige Neuerung für viele Schulen. Die Räume sind so ausgestaltet, dass sie von allen Schulformen genutzt werden können. Vorlage der Planung ist das Flächenprogramm einer vierzügigen IGS mit Essensversorgung, denn dieses Flächenprogramm bietet ausreichend Spielraum für verschiedene Nutzungen.
Die Raumplanung sieht auf einer Gesamtfläche von rund 7600 Quadratmetern bis zu 30 Klassenräume, Räume für Naturwissenschaften, Musik, Werken sowie Flächen für Verwaltung und Differenzierung vor. Auch eine Aufwärmküche und eine Mensa mit Außenbereich sind eingeplant. Die Flure wurden mit Aufweitungen bedacht, sodass sie als offene Lerncluster in das pädagogische Konzept einbezogen werden können. Somit kann ein großer Teil der fast 1000 Quadratmetern Verkehrsfläche aktiv im Schulalltag genutzt werden. Nach aktuellem Stand ist eine Fertigstellung der Module Ende 2027 geplant. Die Kosten für die großflächige Anlage liegen bei rund 56 Millionen Euro.
Der Länderweg zählt zu den 30 dringlichsten Schulbauprojekten, die beschleunigt umgesetzt werden. Die Maßnahme ist Teil der ersten Staffel der Schulbauoffensive (M 95/2024). Ein weiterer Stadtverordnetenbeschluss ist für Maßnahmen im Rahmen der SBO nicht vorgesehen.
Kontakt für die Medien Christina Curin, Pressesprecherin und Referentin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334