Schulen als vorbildliche Bauten im Land Hessen 2026 nominiert
Das Amt für Bau und Immobilien kann mit zwei Projekten auf den
Staatspreis für Architektur und Städtebau hoffen
ffm. Jetzt heißt es Daumen drücken: Zwei Bauprojekte – an der Otto-Hahn-Schule und am Gymnasium Nord (Westhausen) – haben es auf die Shortlist des Auszeichnungsverfahrens der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen geschafft. Sie sind somit für den Staatspreis für Architektur und Städtebau nominiert. Beide Projekte hat das Amt für Bau und Immobilien (ABI) betreut. Von insgesamt 106 Projekteinreichungen wurden 23 Projekte für die Shortlist nominiert.
Das Motto im Wettbewerb lautet dieses Jahr „ZWISCHEN-RAUM-STADT-LAND – Planungen und Projekte des Übergangs“. Der Fokus liegt dabei beispielsweise auf Anlagen oder Gebäuden, die zur temporären Nutzung errichtet werden, Bestandsentwicklungen, Nachverdichtungen oder Bauten mit mehrschichtigen Aufbauten. Hierzu passen die beiden nominierten Projekte aus Frankfurt.
„Die Nominierungen sind ein schöner Beleg für die qualitativ hochwertige Arbeit des ABI. Zudem zeigen sie auch, wie vielfältig die Projekte sind, die das ABI betreut: von Sanierungen von Bestandsbauten bis hin zur Errichtung moderner Holzmodulanlagen. Um die Herausforderungen im Schulbau gut zu meistern, müssen wir unterschiedliche Wege gehen. Wo es möglich ist, bauen wir weiter und nicht neu. Aber an vielen Stellen sind Modulanlagen, die in relativ kurzer Zeit errichtet werden können, unerlässlich. Wichtig ist, dass letztendlich immer gute und funktionale Bildungsbauten entstehen, in denen die Schulgemeinden gerne lernen“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Die Otto-Hahn-Schule wird baulich stetig weiterentwickelt. Nominiert ist die Sanierung von Bauteil B, ein dreigeschossiges Gebäude in „Beton Brut“ – Stahlbeton-Skelettbauweise aus den 1960er Jahren. Saniert wurde dabei auch die Sichtbetonfassade, wobei das charakteristische Erscheinungsbild erhalten geblieben ist. Zu den weiteren Sanierungs- und Modernisierungsprojekten an der Schule gehören Erweiterungsbauten der Bauteile A und D, der Neubau einer Sporthalle sowie die temporäre Erweiterung der Mensa. Das nominierte Projekt wurde durch das Architekturbüro o5 Architekten aus Frankfurt am Main geplant und vom Projektleiter des ABI Dan Peter Contiu begleitet.
Das Gymnasium Nord (Westhausen), war zur Baufertigstellung 2022 die größte Holzmodulschule im europäischen Raum. Entstanden ist dort eine dreibündige Holzmodulanlage, die attraktive Erschließungsbereiche bietet. Durch innenliegende Lichthöfe und offene Treppen wird viel Licht und Luft in das Innere der Schule geführt. Attraktive Querverbindungen der Flure ermöglichen ein lebendiges Schulleben. Die Architekten Raumwerk + Spreen, ebenfalls aus Frankfurt, waren hier für die Planung in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Robert Kuhnert vom ABI verantwortlich.
„Diese Nominierungen für den Staatspreis für Architektur und Städtebau freuen mich sehr. Die Berücksichtigung durch die Jury zeigt, dass die Stadt Frankfurt und das ABI eine hohe architektonische Qualität für den Schulbau erreichen wollen. Die beteiligten Büros und unsere Projektteams entwickeln hier zwei sehr gute Beispiele für bauliche Lösungen, die eine hohe Nutzungsqualität mit der positiven Gestaltung des öffentlichen Raumes kombinieren“, sagt André Strube, Leiter des ABI, zur Nominierung.
Die Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Land Hessen wird seit 1954 vergeben und zählt zu den ältesten und anerkanntesten in Deutschland. Die Auszeichnungen werden alle drei Jahre unter einem spezifischen thematischen Gesichtspunkt ausgelobt und verliehen.
Fotos Der Bauteil B der Sanierung der Otto-Hahn-Schule, Copyright: Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main
Eine Totalenansicht des Gymnasiums Nord (Westhausen), Copyright: Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main
Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefonnummer 069/212-43334,
E-Mail
christina.curin@stadt-frankfurt.de
ffm. Jetzt heißt es Daumen drücken: Zwei Bauprojekte – an der Otto-Hahn-Schule und am Gymnasium Nord (Westhausen) – haben es auf die Shortlist des Auszeichnungsverfahrens der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen geschafft. Sie sind somit für den Staatspreis für Architektur und Städtebau nominiert. Beide Projekte hat das Amt für Bau und Immobilien (ABI) betreut. Von insgesamt 106 Projekteinreichungen wurden 23 Projekte für die Shortlist nominiert.
Das Motto im Wettbewerb lautet dieses Jahr „ZWISCHEN-RAUM-STADT-LAND – Planungen und Projekte des Übergangs“. Der Fokus liegt dabei beispielsweise auf Anlagen oder Gebäuden, die zur temporären Nutzung errichtet werden, Bestandsentwicklungen, Nachverdichtungen oder Bauten mit mehrschichtigen Aufbauten. Hierzu passen die beiden nominierten Projekte aus Frankfurt.
„Die Nominierungen sind ein schöner Beleg für die qualitativ hochwertige Arbeit des ABI. Zudem zeigen sie auch, wie vielfältig die Projekte sind, die das ABI betreut: von Sanierungen von Bestandsbauten bis hin zur Errichtung moderner Holzmodulanlagen. Um die Herausforderungen im Schulbau gut zu meistern, müssen wir unterschiedliche Wege gehen. Wo es möglich ist, bauen wir weiter und nicht neu. Aber an vielen Stellen sind Modulanlagen, die in relativ kurzer Zeit errichtet werden können, unerlässlich. Wichtig ist, dass letztendlich immer gute und funktionale Bildungsbauten entstehen, in denen die Schulgemeinden gerne lernen“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Die Otto-Hahn-Schule wird baulich stetig weiterentwickelt. Nominiert ist die Sanierung von Bauteil B, ein dreigeschossiges Gebäude in „Beton Brut“ – Stahlbeton-Skelettbauweise aus den 1960er Jahren. Saniert wurde dabei auch die Sichtbetonfassade, wobei das charakteristische Erscheinungsbild erhalten geblieben ist. Zu den weiteren Sanierungs- und Modernisierungsprojekten an der Schule gehören Erweiterungsbauten der Bauteile A und D, der Neubau einer Sporthalle sowie die temporäre Erweiterung der Mensa. Das nominierte Projekt wurde durch das Architekturbüro o5 Architekten aus Frankfurt am Main geplant und vom Projektleiter des ABI Dan Peter Contiu begleitet.
Das Gymnasium Nord (Westhausen), war zur Baufertigstellung 2022 die größte Holzmodulschule im europäischen Raum. Entstanden ist dort eine dreibündige Holzmodulanlage, die attraktive Erschließungsbereiche bietet. Durch innenliegende Lichthöfe und offene Treppen wird viel Licht und Luft in das Innere der Schule geführt. Attraktive Querverbindungen der Flure ermöglichen ein lebendiges Schulleben. Die Architekten Raumwerk + Spreen, ebenfalls aus Frankfurt, waren hier für die Planung in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Robert Kuhnert vom ABI verantwortlich.
„Diese Nominierungen für den Staatspreis für Architektur und Städtebau freuen mich sehr. Die Berücksichtigung durch die Jury zeigt, dass die Stadt Frankfurt und das ABI eine hohe architektonische Qualität für den Schulbau erreichen wollen. Die beteiligten Büros und unsere Projektteams entwickeln hier zwei sehr gute Beispiele für bauliche Lösungen, die eine hohe Nutzungsqualität mit der positiven Gestaltung des öffentlichen Raumes kombinieren“, sagt André Strube, Leiter des ABI, zur Nominierung.
Die Auszeichnung vorbildlicher Bauten im Land Hessen wird seit 1954 vergeben und zählt zu den ältesten und anerkanntesten in Deutschland. Die Auszeichnungen werden alle drei Jahre unter einem spezifischen thematischen Gesichtspunkt ausgelobt und verliehen.
Fotos Der Bauteil B der Sanierung der Otto-Hahn-Schule, Copyright: Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main
Eine Totalenansicht des Gymnasiums Nord (Westhausen), Copyright: Amt für Bau und Immobilien der Stadt Frankfurt am Main
Kontakt für die Medien Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefonnummer 069/212-43334