„Scrollen, Zocken, Streamen – Medienkonsumtrends bei Jugendlichen“

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Quelle: Shutterstock - Vladimka production Smartphone, Social Media, Gaming und Künstliche Intelligenz sind fester Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Digitale Medien bieten Chancen für Information, Kreativität und Austausch, werfen aber auch Fragen auf: Warum üben soziale Netzwerke, Gaming-Angebote und digitale Plattformen eine so große Anziehungskraft aus? Wie viel Mediennutzung ist „normal“? Wann wird sie problematisch? Und wie können Eltern und Fachkräfte junge Menschen kompetent begleiten? Diesen Fragen widmet sich die Informationsveranstaltung „Scrollen, Zocken, Streamen – Medienkonsumtrends bei Jugendlichen“ am Mittwoch, 16. September, von 16 bis 18 Uhr im HoffArt Theater (Lauteschlägerstraße 3A).Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie Interessierte, die Kinder und Jugendliche in einer zunehmend digital geprägten Lebenswelt begleiten. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungsbedürfnisse junger Menschen, aktuelle Trends der Mediennutzung und die Frage, wie ein gesunder und selbstbestimmter Umgang mit digitalen Medien gefördert werden kann. Ein Diskurs zur politischen Intervention zur Altersbeschränkung bei der Nutzung digitaler Medien kann bei Interesse ebenfalls beleuchtet werden.„Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken – gleichzeitig sorgt der Umgang damit bei vielen Erwachsenen für Verunsicherung. Mit dieser Veranstaltung wollen wir Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Fragen schaffen und Eltern sowie Fachkräfte dabei unterstützen, die Chancen digitaler Angebote zu nutzen, und zugleich für mögliche Risiken sensibilisieren“, sagt Darmstadts Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.„Ob beim Scrollen durch Social Media oder beim stundenlangen Zocken – viele Eltern fragen sich zu Recht, wo die Grenze zwischen normaler Nutzung und Problem liegt. Diese Unsicherheit ernst zu nehmen und Familien praktikable Antworten an die Hand zu geben, ist unser Anliegen. Mit dieser gemeinsamen Veranstaltung schaffen Stadt und Landkreis ein Informationsangebot, das genau dort ansetzt, wo Eltern und Fachkräfte im Alltag an ihre Grenzen stoßen“, ergänzt Christel Sprößler, Kreisbeigeordnete und Jugenddezernentin des Landkreises Darmstadt-Dieburg.Unter dem Stichwort „digitale Pubertät“ liefern Vertreterinnen und Vertreter aus Medienpädagogik, Erziehungsberatung, Suchthilfe und Prävention fachliche Inputs. Mit dabei sind:• das Haus der digitalen Medienbildung/Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e.V. (MuK)• das Medienzentrum des Landkreises Darmstadt-Dieburg,• die Fachberatung bei Problemen mit Gaming und Medien des Caritasverbandes und• die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Landkreises Darmstadt-Dieburg.Neben fachlichen Informationen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Fachleuten ins Gespräch kommen und praktische Anregungen für den Familien- und Berufsalltag erhalten. Auch gibt es einen Überblick über regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote.Um Anmeldung bis Montag, 7. September, wird gebeten (Kontakt: fsp@ladadi.de). Die Teilnahme ist kostenfrei. Nähere Informationen sind bei der Fachstelle Suchtprävention Darmstadt – Netzwerk ROPE e.V. (Tel.: 06151 1364771, 0157 80697256) oder bei der Fachstelle Suchtprävention des Landkreises Darmstadt-Dieburg (Tel.: 06151 881-1524, 0151 59061117) erhältlich.