Sister Cities Dialogue: Frankfurt connects Europe

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Ein Portal, drei Partnerstädte und unzählige Begegnungen

ffm. Was passiert, wenn Menschen aus Frankfurt und einer Partnerstadt plötzlich direkt voreinander stehen können – ohne dafür ins Flugzeug zu steigen? Genau das macht das neue Projekt „Sister Cities Dialogue“ des Referates für Internationale Angelegenheiten möglich. Von 2026 bis 2027 verbindet ein digitales, begehbares Portal Frankfurt mit drei seiner 18 Partnerstädte: Krakau, Birmingham und Lviv. An zentralen Orten in den jeweiligen Städten entsteht ein gemeinsamer digitaler Begegnungsraum, in dem Menschen sich in Echtzeit sehen, miteinander sprechen und gemeinsam aktiv werden können.

„Sister Cities Dialogue“ macht Städtepartnerschaften unmittelbar erlebbar. Das Portal ist mehr als eine Videoverbindung: es schafft einen öffentlichen Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben. Verschiedene Kultur-, Beteiligungs- und Begegnungsformate laden die Stadtgesellschaft dazu ein, mit Menschen aus den Partnerstädten ins Gespräch zu kommen, Geschichten und Erfahrungen zu teilen und neue Perspektiven kennenzulernen. Moderatorinnen und Moderatoren schaffen Raum für Begegnung und Gespräche, in denen Menschen ihren Alltag, ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen, voneinander lernen und Gemeinsamkeiten entdecken können.

Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagt: „Städtepartnerschaften leben von Begegnungen zwischen den Menschen. Mit dem Sister Cities Dialogue schaffen wir eine neue niedrigschwellige Möglichkeit für genau diese und bringen Frankfurt mit Krakau, Birmingham und Lviv zusammen. So stärken wir das Zusammengehörigkeitsgefühl und machen unsere Städtepartnerschaften für die Menschen in Frankfurt und unseren Partnerstädten unmittelbar erlebbar.“

Drei Städte. Drei Partnerschaften. Drei Begegnungsphasen.

Das Projekt führt über drei Stationen und macht dabei unterschiedliche Kapitel der Frankfurter Städtepartnerschaften sichtbar:

Phase 1 – Krakau | 9. bis 23. September Zum Auftakt verbindet das Portal Frankfurt mit Krakau. Anlass ist das 35-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft, die seit 1991 von Schulaustauschen, kulturellen Begegnungen, und zahlreichen gemeinsamen Projekten geprägt ist.

Phase 2 – Birmingham | 22. Oktober bis 4. November Im zweiten Schritt führt das Portal nach Birmingham. Zum 60-jährigen Jubiläum steht eine Partnerschaft im Mittelpunkt, die aus der Aussöhnung ehemaliger Kriegsgegner entstand. Heute steht sie für Freundschaft, Austausch und eine über Generationen gewachsene Verbindung.

Phase 3 – Lviv | Mai 2027 Die dritte Phase verbindet Frankfurt mit Lviv. Im Mittelpunkt steht die noch junge Städtepartnerschaft und ihr dritter Jahrestag. Gerade angesichts des Krieges in der Ukraine gewinnt diese Verbindung eine besondere Bedeutung: das Portal wird zu einer echten Brücke zwischen beiden Städten und ihren Menschen – ein Ort für Begegnung, Austausch und gelebte Solidarität.

Frankfurt pflegt Partnerschaften mit 18 Städten auf vier Kontinenten. Sie sind ein wichtiger Teil der internationalen Identität der Stadt und verbinden Menschen in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

„Sister Cities Dialogue“ bringt diese internationalen Beziehungen mitten in den Frankfurter Alltag und lädt die Stadtgesellschaft ein, sie selbst mit Leben zu füllen.

Auftakt: Frankfurt trifft Krakau – live an der Hauptwache

Den Anfang macht von Mittwoch, 9., bis Mittwoch, 23. September, die Begegnung mit Krakau. Das digitale Portal wird an der Hauptwache installiert und Frankfurt in Echtzeit mit Krakau verbinden.

Zu bestimmten Terminen kann das Portal ganz ohne Voranmeldung von allen Frankfurterinnen und Frankfurtern besucht werden. Informationen dazu sind auf der Website des Referates für Internationale Angelegenheiten unter Sister Cities Dialogue | Stadt Frankfurt am Main  zu finden.

Hinzu kommen viele bereits geplante Begegnungsformate und Projekte, die Menschen beider Städte miteinander in den Dialog bringen werden. So tauscht sich beispielsweise das Frankfurter Projekt „JugendMachtFrankfurt“ mit dem Krakauer Jugendparlament aus, Schulklassen beider Städte treffen sich im Portal und das Frankfurter „Ensemble Modern“ wird sich mit dem Krakauer Ensemble Spółdzielnia Muzyczna vernetzen.

Fotos

Eileen O’Sullivan, Dezernentin Bürger:innen, Digitales und Internationales, vor dem digitalen Portal „Sister Cities Dialogue“ an der Hauptwache, Copyright: Stadt Frankfurt am Main 

Begegnung im digitalen Portal: Menschen aus Frankfurt und Krakau tauschen sich miteinander aus, Copyright: Stadt Frankfurt am Main