„Sister Cities Dialogue“: Frankfurt und Birmingham begegnen sich live am Paulsplatz
Digitales Portal macht 60 Jahre Städtepartnerschaft erlebbar
ffm. Im September hat sich „Sister Cities Dialogue“ bereits an der Hauptwache vorgestellt: Über ein digitales Portal hat sich Frankfurt live mit seiner Partnerstadt Krakau verbunden. Jetzt geht „Sister Cities Dialogue – Frankfurt connects Europe“ mit Frankfurts Partnerstadt Birmingham von Donnerstag, 22. Oktober, bis Mittwoch, 4. November, auf dem Paulsplatz in die zweite Runde. Anlass ist das 60-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft.
Das Projekt des Referats für Internationale Angelegenheiten (RIA) der Stadt Frankfurt am Main macht internationale Partnerschaften unmittelbar erlebbar. Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagt: „Städtepartnerschaften leben von den Menschen, die sie gestalten. Wo nationale Politik auseinanderdriftet, sind es die Städte und ihre Bürgerinnen und Bürger, die Europa zusammenhalten. Umso wichtiger ist es, dass die Verbindungen zwischen unseren Städten lebendig bleiben. Sister Cities Dialogue macht genau das möglich. Menschen aus Frankfurt und Birmingham können ganz unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen, über ihren Alltag, aber auch generell über das, was sie bewegt. Dass dieser Dialog am Paulsplatz stattfindet, in direkter Nachbarschaft zur Paulskirche als Wiege der deutschen Demokratie, ist ein starkes Zeichen.“
Frankfurt und Birmingham verbindet seit 1966 eine vielfältige Partnerschaft, die nach dem Zweiten Weltkrieg auch ein Zeichen der Versöhnung und des friedlichen Miteinanders setzte. Sie ist geprägt von Schul- und Jugendaustauschen, der Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft sowie kulturellen und sportlichen Projekten. Ein sichtbares Zeichen dieser engen Verbindung ist der Frankfurt Christmas Market, der seit 1997 in Birmingham stattfindet.
Beide Städte sind international geprägt und zeichnen sich durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Diese Gemeinsamkeiten bieten eine gute Grundlage für den Austausch im Rahmen von „Sister Cities Dialogue“ und für Gespräche über unterschiedliche Perspektiven auf Gesellschaft und Zusammenleben.
Austausch zu Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft
Während der zweiwöchigen Projektphase begegnen sich zahlreiche Gruppen aus beiden Städten in geplanten Dialogformaten. Die Themen reichen von LGBTQI+-Communities, der Filmbranche über berufliche Bildung, Games und Smart Cities bis hin zum wirtschaftlichen Austausch. Auch soziale und gesundheitliche Fragen, feministische Perspektiven und Gleichstellungspolitik stehen auf dem Programm.
Das Historische Museum Frankfurt und das Music Archive Birmingham tauschen sich über die Musikgeschichte ihrer Städte aus. Die Goethe-Universität Frankfurt und die University of Birmingham diskutieren über die gesellschaftliche Bedeutung der Geisteswissenschaften. Auch das Weingut der Stadt Frankfurt beteiligt sich am Austausch und lädt zu einer Weinprobe mit Weinen aus Frankfurt ein.
Die Frankfurter Stadtgesellschaft ist ebenfalls eingeladen, das Portal zu ausgewählten Zeiten ohne Anmeldung zu besuchen und direkt mit Menschen in Birmingham ins Gespräch zu kommen. Das begleitende Programm erweitert den Austausch um kulturelle Begegnungen: Beim International Writers Salon stehen Literatur, Gemeinschaft und Kultur im Mittelpunkt. Junge Kreative aus beiden Städten präsentieren ihre Arbeit, teilen Ideen und knüpfen Kontakte.
Unter dem Titel „Blind Frankfurt – Frankfurt through the Senses“ lädt das Dialogmuseum dazu ein, Frankfurt aus der Perspektive blinder Menschen neu zu entdecken – über Geräusche, Berührungen und Erinnerungen. Ein Voguing- und Waacking-Workshop vermittelt urbane Tanzkultur und bietet Raum für kreativen Ausdruck. Die Freie Musikschule Gutleut gestaltet die Eröffnungszeremonie musikalisch.
Ergänzend greifen offene Dialogformate Fragen des Alltags, der kulturellen Identität und des Zusammenlebens in Europa und Großbritannien auf.
Termine und weitere Informationen zum Programm finden sich auf der Website des RIA unter Sister Cities Dialogue | Stadt Frankfurt am Main.
Birmingham ist nach dem Auftakt mit Krakau im September die zweite Station von „Sister Cities Dialogue“. Im Frühsommer 2027 folgt dann die Begegnung mit Frankfurts Partnerstadt Lviv in der Ukraine. Das Projekt bringt Frankfurts internationale Beziehungen mitten in die Stadt und schafft Raum für Dialog, gegenseitiges Verständnis und neue Verbindungen.
Fotos
Eine Besucherin betritt das digitale Portal „Sister Cities Dialogue“ an der Hauptwache in der Projektphase mit Krakau im September, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Urban Media Project
Das digitale Portal wird am Paulsplatz installiert, Copyright: Stadt Frankfurt am Main
Kontakt für die Medien
Rahel Berhanu, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat für Bürger:innen, Digitales und Internationales, Telefon 069/212-35956, E-Mail
rahel.berhanu@stadt-frankfurt.de
ffm. Im September hat sich „Sister Cities Dialogue“ bereits an der Hauptwache vorgestellt: Über ein digitales Portal hat sich Frankfurt live mit seiner Partnerstadt Krakau verbunden. Jetzt geht „Sister Cities Dialogue – Frankfurt connects Europe“ mit Frankfurts Partnerstadt Birmingham von Donnerstag, 22. Oktober, bis Mittwoch, 4. November, auf dem Paulsplatz in die zweite Runde. Anlass ist das 60-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft.
Das Projekt des Referats für Internationale Angelegenheiten (RIA) der Stadt Frankfurt am Main macht internationale Partnerschaften unmittelbar erlebbar. Eileen O’Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagt: „Städtepartnerschaften leben von den Menschen, die sie gestalten. Wo nationale Politik auseinanderdriftet, sind es die Städte und ihre Bürgerinnen und Bürger, die Europa zusammenhalten. Umso wichtiger ist es, dass die Verbindungen zwischen unseren Städten lebendig bleiben. Sister Cities Dialogue macht genau das möglich. Menschen aus Frankfurt und Birmingham können ganz unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen, über ihren Alltag, aber auch generell über das, was sie bewegt. Dass dieser Dialog am Paulsplatz stattfindet, in direkter Nachbarschaft zur Paulskirche als Wiege der deutschen Demokratie, ist ein starkes Zeichen.“
Frankfurt und Birmingham verbindet seit 1966 eine vielfältige Partnerschaft, die nach dem Zweiten Weltkrieg auch ein Zeichen der Versöhnung und des friedlichen Miteinanders setzte. Sie ist geprägt von Schul- und Jugendaustauschen, der Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft sowie kulturellen und sportlichen Projekten. Ein sichtbares Zeichen dieser engen Verbindung ist der Frankfurt Christmas Market, der seit 1997 in Birmingham stattfindet.
Beide Städte sind international geprägt und zeichnen sich durch ihre kulturelle Vielfalt aus. Diese Gemeinsamkeiten bieten eine gute Grundlage für den Austausch im Rahmen von „Sister Cities Dialogue“ und für Gespräche über unterschiedliche Perspektiven auf Gesellschaft und Zusammenleben.
Austausch zu Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft
Während der zweiwöchigen Projektphase begegnen sich zahlreiche Gruppen aus beiden Städten in geplanten Dialogformaten. Die Themen reichen von LGBTQI+-Communities, der Filmbranche über berufliche Bildung, Games und Smart Cities bis hin zum wirtschaftlichen Austausch. Auch soziale und gesundheitliche Fragen, feministische Perspektiven und Gleichstellungspolitik stehen auf dem Programm.
Das Historische Museum Frankfurt und das Music Archive Birmingham tauschen sich über die Musikgeschichte ihrer Städte aus. Die Goethe-Universität Frankfurt und die University of Birmingham diskutieren über die gesellschaftliche Bedeutung der Geisteswissenschaften. Auch das Weingut der Stadt Frankfurt beteiligt sich am Austausch und lädt zu einer Weinprobe mit Weinen aus Frankfurt ein.
Die Frankfurter Stadtgesellschaft ist ebenfalls eingeladen, das Portal zu ausgewählten Zeiten ohne Anmeldung zu besuchen und direkt mit Menschen in Birmingham ins Gespräch zu kommen. Das begleitende Programm erweitert den Austausch um kulturelle Begegnungen: Beim International Writers Salon stehen Literatur, Gemeinschaft und Kultur im Mittelpunkt. Junge Kreative aus beiden Städten präsentieren ihre Arbeit, teilen Ideen und knüpfen Kontakte.
Unter dem Titel „Blind Frankfurt – Frankfurt through the Senses“ lädt das Dialogmuseum dazu ein, Frankfurt aus der Perspektive blinder Menschen neu zu entdecken – über Geräusche, Berührungen und Erinnerungen. Ein Voguing- und Waacking-Workshop vermittelt urbane Tanzkultur und bietet Raum für kreativen Ausdruck. Die Freie Musikschule Gutleut gestaltet die Eröffnungszeremonie musikalisch.
Ergänzend greifen offene Dialogformate Fragen des Alltags, der kulturellen Identität und des Zusammenlebens in Europa und Großbritannien auf.
Termine und weitere Informationen zum Programm finden sich auf der Website des RIA unter Sister Cities Dialogue | Stadt Frankfurt am Main
Birmingham ist nach dem Auftakt mit Krakau im September die zweite Station von „Sister Cities Dialogue“. Im Frühsommer 2027 folgt dann die Begegnung mit Frankfurts Partnerstadt Lviv in der Ukraine. Das Projekt bringt Frankfurts internationale Beziehungen mitten in die Stadt und schafft Raum für Dialog, gegenseitiges Verständnis und neue Verbindungen.
Fotos
Eine Besucherin betritt das digitale Portal „Sister Cities Dialogue“ an der Hauptwache in der Projektphase mit Krakau im September, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Urban Media Project
Das digitale Portal wird am Paulsplatz installiert, Copyright: Stadt Frankfurt am Main
Kontakt für die Medien
Rahel Berhanu, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dezernat für Bürger:innen, Digitales und Internationales, Telefon 069/212-35956