Sondereinsätze zu Fastnacht und Winterbelastung

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

FES-Aufsichtsratsvorsitzende und Umweltdezernentin Zapf-Rodríguez dankt den Einsatzkräften

ffm. „Es waren harte Tage für die Männer und Frauen der FES. Zwischen Fastnachtsumzügen und extremen Wetterkapriolen hatten sie besondere Herausforderungen zu bewältigen. Das war harte, körperliche Arbeit und verdient nicht nur Respekt, sondern auch unseren aufrichtigen Dank“, betont Tina Zapf-Rodriguez, Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen, die auch Aufsichtsratsvorsitzende der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) ist.

24 Volleinsätze und 5 Teileinsätze wurden in dieser Saison bereits absolviert. Im Vergleich zum Vorjahr (2024/25) mit 4 Volleinsätzen und 13 Teileinsätzen eine deutliche Steigerung. Während der Spitzenzeiten bei Schnee und Glätte waren bis zu 288 Einsatzkräfte und über 100 Fahrzeuge im Stadtgebiet unterwegs. „Mit großem persönlichem Einsatz haben die Einsatzkräfte bewiesen, dass sie auch unter größten Belastungen zuverlässig arbeiten. Besonders beeindruckend: Auch während der Fastnacht waren sie mit voller Kraft im Einsatz, um auch kritische Bereiche wie Radwege, Gefällstrecken, Brücken und Fußgängerzonen zu räumen.“

Ein weiterer Kraftakt waren die Einsätze der FES rund um die großen Fastnachtszüge. Mit mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war die FES sowohl am Fastnachtssonntag in der Innenstadt als auch am Fastnachtsdienstag in „Klaa Paris“ unterwegs. Gereinigt wurde dort auf einer Strecke von vier Kilometern. Zum Einsatz kamen neben den Kehrsammelwagen auch die Großkehrmaschine sowie der Kleinwasserwagen.

Besonders herausfordernd war in dieser bisherigen Saison der anhaltende Schneefall. Mit bis zu zwölf Zentimetern Schnee erlebte Frankfurt die stärksten Schneefälle seit 2013. Bei solchen Bedingungen dauern die Einsätze mit sämtlichen Gefahrenpunkten und einem Großteil der Wohnstraßen bis zu zehn Stunden. „Manche Bürger:innen mögen den Eindruck gehabt haben, der Winterdienst käme nicht nach. Doch das lag am Dauer-Schneefall: Kaum war eine Strecke geräumt, war sie schon wieder zu. Unsere Teams waren ohne Unterbrechung im Einsatz“, sagt Zapf-Rodriguez.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FES genießen in Frankfurt hohe Wertschätzung, das bestätigen regelmäßig Umfragen. Dennoch appelliert die FES-Aufsichtsratsvorsitzende:  „Wenn die Kolleginnen und Kollegen in den Fahrzeugen oder zu Fuß im Stadtverkehr unterwegs sind, ist ein freundliches Wort oder ein Dankeschön an die Einsatzkräfte eine schöne Geste. Noch wichtiger ist aber, dass alle mit anpacken: durch richtige Mülltrennung, rücksichtsvolles Parken und das Bewusstsein, dass eine saubere Stadt nur gemeinsam gelingt.“