Soziale Medien – Gefahr für die Demokratie?

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg lädt zur Fortsetzung des Demokratie- und Jugendkongresses ein

ffm. „Demokratie ohne Jugend geht nicht. Sie muss aber stärker einbezogen werden. Wir müssen ihre Anliegen mehr ernst nehmen, reden hören, diskutieren und streiten.“ Dieses Fazit zog Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg beim ersten Jugend- und Demokratiekongress im vergangenen August in der Jugendkirche St. Peter.

Deshalb folgt nun die Fortsetzung: Das Treffen am Dienstag, 9. Juni, 17 Uhr, im stadtRAUM Frankfurt in der Mainzer Landstraße 293 steht unter dem Motto „Soziale Medien – Gefahr für unsere Demokratie?“. Alle jungen Menschen, Institutonen oder solche, die sich für das Thema interessieren, sind eingeladen.

Dabei sollen Themen vertieft werden, die beim ersten Kongress im Mittelpunkt standen. Die Jugendlichen diskutierten, welche Chancen und Risiken Soziale Medien für die Demokratie mit sich bringen. Viele berichteten von Hass im Netz, von Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit, von Kommentaren, die belasten, verletzen und einschüchtern. „Die Frage, was das mit unserer Demokratie macht, lässt sich nicht wegklicken. Wir möchten vertieft in das Thema eintauchen und einen Raum für Austausch, Wissen und Handlungsmöglichkeiten schaffen“, sagt Eskandari-Grünberg, die die Gäste begrüßen wird.

In der Keynote von Kiril Denisov von der Bildungsstätte Anne Frank wird es um „Digitales leugnen, relativieren und erinnern. Wie der Holocaust auf Social Media verhandelt wird“ gehen. Daran schließen sich zwei Workshops an: „Das TikTok-Universum der extremen Rechten“ und „Antisemitismus in den sozialen Medien“. Der Abend endet mit einer Reflexionsrunde und Ergebnissammlung.

Organisiert wird das Treffen von der Stabsstelle Antidiskriminierung im Diversitätsdezernat. Sie findet im Rahmen des Projektes „Partnerschaft für Demokratie“ des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt und wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Interessierte können sich bis Montag, 8. Juni, per E-Mail an anmeldung.stabsstelle.antidiskriminierung@stadt-frankfurt.de  anmelden.