Spatenstich für den Neubau der Johanna-Tesch-Schule gefeiert

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Spatenstich für den Neubau der Johanna-Tesch-Schule: An der Homburger Landstraße entsteht ein Schulgebäude, mit dem die Integrierte Gesamtschule ihren finalen Standort erhält. Die Stadt hat das Grundstück erworben; der Kaufvertrag sieht vor, dass der Verkäufer den Standort für die Schulnutzung herrichtet und ein schlüsselfertiges Gebäude übergibt. Der Einzug ist bereits zum Schuljahr 2028/29 geplant. Am Montag, 24. August, wurde mit dem offiziellen Spatenstich mit Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, der Beginn der Arbeiten auf der Baustelle gefeiert.

„Wir realisieren hier einen dringend benötigten Schulstandort, der allen Anforderungen entspricht, nachhaltig ist und in kurzer Zeit realisiert wird. Damit geben wir der Johanna-Tesch-Schule eine Heimat, an der die gesamte Schulgemeinde gemeinsam lernen und arbeiten kann. Der Standort an der Homburger Landstraße liegt in der Bildungsregion Mitte-Nord und somit räumlich zwischen den bisherigen Interimsstandorten und dem ursprünglichen Zielstandort im Frankfurter Norden“, sagte Weber. Die Schule startete 2019 noch unter dem Namen „IGS im Frankfurter Norden“ – bespielt momentan aber zwei Interimsstandorte in Bockenheim, sprich in der Bildungsregion Mitte.

Das Projekt ist Teil der ersten Staffel der Schulbauoffensive aus dem Baupaket „Projekte mit Dritten“. Projektpartner ist die KGSMN GmbH & Co. KG – ein Zusammenschluss aus der Lang & Cie. Real Estate AG und der Realconcept GmbH.

Grundlage für die Planung des Gebäudes ist der Planungsrahmen für Neubauten von weiterführenden Schulen der Stadt Frankfurt. Der Ausbau ist auf die Bedürfnisse des pädagogischen Konzepts der Schule ausgerichtet. So gibt es jahrgangsübergreifende Lernhäuser, die jeweils über mehrere Lernorte sowie zentrale Aufenthaltsbereiche verfügen, die zum Schulhof hin mit Loggien abschließen. Im Erdgeschoss werden eine Mensa, ein Forum sowie Räume für die Jugendhilfe verortet sein. Auf dem Schulhof wird es Grüninseln und zahlreiche Bäume geben. Die gesamte Außenanlage wird nur minimal versiegelt.

Zudem ist das Gebäude klimaneutral geplant. Bereits beim Bau werden die CO2-Emissionen maßgeblich reduziert, indem klimapositive und CO2-reduzierte Materialien verwendet werden. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert und zusätzlich eine Wärmepumpe eingebaut. Lediglich 25 Prozent des erzeugten Stroms werden für den Betrieb der Schule benötigt. „Dieser Schulbau ist ein Pilotprojekt im Kontext Nachhaltigkeit. Wir werden hier mehr Strom erzeugen, als die Schule benötigt. Damit können wir rund 75 Prozent des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz einspeisen und tragen dazu bei, fossile Energie zu verdrängen“, sagte Weber.

Neben dem Schulgebäude entsteht eine gestapelte Dreifeld-Sporthalle. Diese verfügt in der unteren Halle über eine Tribüne für 300 Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Hallen sind wettkampftauglich. Die untere Dreifeld-Sporthalle kann zudem für Veranstaltungen genutzt werden. Die Sportflächen sind großzügig geplant, sodass auch für umliegende Schulen sowie Vereine Kapazitäten verfügbar sind.

Fotos

Sie haben den Spatenstich für die Johanna-Tesch-Schule durchgeführt (v.l.): Nicolas Schneider von Lang & Cie, Dietmar Opitz von SHP Architekten, Schulleiterin Annette Günther, Bildungsdezernentin Sylvia Weber, Daniel Elsesser von Realconcept und André Strube, Leiter des Amts für Bau und Immobilien, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler 

Die Schaufel für den Spatenstich wurde mit Datum und Ort graviert, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Salome Roessler 



Kontakt für die Medien Christina Čurin, Referentin/Pressesprecherin, Dezernat Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334 , E-Mail christina.curin@stadt-frankfurt.de