Stadt beschließt Ankauf der ehemaligen Vogelschutzwarte
Liegenschaft soll zunächst als Auslagerungsstandort für
GrünGürtel-Waldschule dienen
ffm. Die ehemalige Vogelschutzwarte an der Steinauer Straße 44 in Fechenheim wird zum grünen Bildungsraum. Die Stadt plant, die Liegenschaft von HessenForst, der Forstverwaltung des Landes Hessen, zu kaufen. Die Stadtverordneten stimmten dem Ankauf in ihrer Sitzung von Donnerstag, 5. März, zu. Die ehemalige Vogelschutzwarte soll zunächst als Auslagerungsstandort für die GrünGürtel-Waldschule dienen. Damit können künftig an diesem Standort Kinder und Jugendliche ökologisches Verständnis und nachhaltige Entwicklungs- und Lebensweisen erlernen.
Für die GrünGürtel-Waldschule ist der geplante Ankauf eine wichtige Neuigkeit. Denn die Räumlichkeiten an der Oberschweinstiegschneise müssen dringend saniert werden. Seit rund drei Jahren ist die Liegenschaft nur teilweise nutzbar und die GrünGürtel-Waldschule kann ihr Programm nur mit Einschränkungen anbieten. Die Gesamtsanierung scheiterte bisher an einem geeigneten Auslagerungsstandort. Nach Sanierung der GrünGürtel-Waldschule soll die Liegenschaft der ehemaligen Vogelschutzwarte etwa auch als temporärer Standort von städtischen Betreuungseinrichtungen genutzt werden, in deren Liegenschaften Baumaßnahmen umgesetzt werden müssen.
Durch den Weggang der staatlichen Vogelschutzwarte nach Wetzlar hat der Bildungsraum Ost aktuell keine adäquate Lernstation mehr im Bildungsraum GrünGürtel. „Für Kinder und Jugendliche fehlt in der Bildungsregion ein Angebot für die Förderung ökologischen Verständnisses sowie für nachhaltige Entwicklung und Lebensweise an einem außerschulischen Lernort. Die ehemalige Vogelschutzwarte eignet sich besonders als ein solcher Lernort. Die Lage am Rande des Stadtwaldes ist leicht erreichbar und die Liegenschaft verfügt zudem über gute Schulungs- und Büroräume“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Der Frankfurter Grüngürtel umspannt den inneren Bereich der Stadt. Im Jahr 1991 beschlossen die Stadtverordneten die „Grüngürtel-Verfassung“ mit dem Ziel, diesen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. In den verschiedenen Landschaften des Grüngürtels wurden hierfür bereits einige Lernstationen eingerichtet. So etwa auch im Stadtwald mit dem StadtWaldHaus und der GrünGürtel-Waldschule.
Kontakt für die Medien
Thomas Hauf, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-33414, E-Mail
thomas.hauf@stadt-frankfurt.de
ffm. Die ehemalige Vogelschutzwarte an der Steinauer Straße 44 in Fechenheim wird zum grünen Bildungsraum. Die Stadt plant, die Liegenschaft von HessenForst, der Forstverwaltung des Landes Hessen, zu kaufen. Die Stadtverordneten stimmten dem Ankauf in ihrer Sitzung von Donnerstag, 5. März, zu. Die ehemalige Vogelschutzwarte soll zunächst als Auslagerungsstandort für die GrünGürtel-Waldschule dienen. Damit können künftig an diesem Standort Kinder und Jugendliche ökologisches Verständnis und nachhaltige Entwicklungs- und Lebensweisen erlernen.
Für die GrünGürtel-Waldschule ist der geplante Ankauf eine wichtige Neuigkeit. Denn die Räumlichkeiten an der Oberschweinstiegschneise müssen dringend saniert werden. Seit rund drei Jahren ist die Liegenschaft nur teilweise nutzbar und die GrünGürtel-Waldschule kann ihr Programm nur mit Einschränkungen anbieten. Die Gesamtsanierung scheiterte bisher an einem geeigneten Auslagerungsstandort. Nach Sanierung der GrünGürtel-Waldschule soll die Liegenschaft der ehemaligen Vogelschutzwarte etwa auch als temporärer Standort von städtischen Betreuungseinrichtungen genutzt werden, in deren Liegenschaften Baumaßnahmen umgesetzt werden müssen.
Durch den Weggang der staatlichen Vogelschutzwarte nach Wetzlar hat der Bildungsraum Ost aktuell keine adäquate Lernstation mehr im Bildungsraum GrünGürtel. „Für Kinder und Jugendliche fehlt in der Bildungsregion ein Angebot für die Förderung ökologischen Verständnisses sowie für nachhaltige Entwicklung und Lebensweise an einem außerschulischen Lernort. Die ehemalige Vogelschutzwarte eignet sich besonders als ein solcher Lernort. Die Lage am Rande des Stadtwaldes ist leicht erreichbar und die Liegenschaft verfügt zudem über gute Schulungs- und Büroräume“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
Der Frankfurter Grüngürtel umspannt den inneren Bereich der Stadt. Im Jahr 1991 beschlossen die Stadtverordneten die „Grüngürtel-Verfassung“ mit dem Ziel, diesen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. In den verschiedenen Landschaften des Grüngürtels wurden hierfür bereits einige Lernstationen eingerichtet. So etwa auch im Stadtwald mit dem StadtWaldHaus und der GrünGürtel-Waldschule.
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Thomas Hauf, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-33414