Stadt Frankfurt am Main begrüßt 306 neue Nachwuchskräfte in der Paulskirche
ffm. In einer feierlichen Zeremonie in der historischen Paulskirche hat
die Stadt Frankfurt am Dienstag, 1. September, 306 neue Auszubildende,
duale Studierende und Beamtenanwärterinnen und -anwärter willkommen
geheißen. Die Einstellungsfeier markiert den Start in die berufliche
Laufbahn für junge Talente in über 60 Ämtern, Betrieben und Referaten
der Stadtverwaltung.
Stadtrat Marcus Gwechenberger, der erst vor einigen Tagen zusätzlich die Zuständigkeit für das städtische Personal übernommen hat, freut sich über die große Zahl neuer Nachwuchskräfte: „Wenn ich hier Auszubildende, duale Studierende und junge Beamt:innen sehe, freue ich mich, dass sich so viele junge Menschen für einen beruflichen Weg bei der Stadt Frankfurt am Main entschieden haben. Die neuen Kolleg:innen engagieren sich künftig für Frankfurt. Sie tragen dazu bei, unsere Verwaltung weiterzuentwickeln – digital, serviceorientiert und bürgernah. Mit dem Personal- und Organisationsamt arbeiten wir intensiv daran, gerade auch jüngere Generationen für die Arbeit in einer Stadtverwaltung zu begeistern.“
Eileen O'Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagte: „Ich freue mich sehr, Sie heute alle hier begrüßen zu dürfen. Sie starten an ganz unterschiedlichen Stellen dieser Stadt, in über 60 Ämtern und Betrieben, vom Bürgeramt bis zum Palmengarten. So unterschiedlich diese Aufgaben sind, am Ende sorgen sie alle dafür, dass diese Stadt für ihre Bewohner:innen funktioniert. Für die meisten Menschen ist die Verwaltung der Ort, an dem der Staat ein Gesicht bekommt. Ab heute sind Sie dieses Gesicht und tragen damit unsere Demokratie mit.“
Mareike Müller, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, appellierte an die neuen Kolleginnen und Kollegen, die eigene Rolle aktiv zu gestalten: „Sie haben die Chance, perspektivisch selbst Rahmenbedingungen mitzuprägen und Veränderungen anzustoßen. Denn nur so entwickelt sich unsere Verwaltung weiter. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen und unserer Stadt ein modernes Gesicht zu geben. Mit frischem Mut und neuen Ideen können Sie viel bewegen für Frankfurt und alle, die hier leben und arbeiten.“
Mit 306 neuen Nachwuchskräften stellt sich die Stadt Frankfurt frühzeitig auf die Folgen des demografischen Wandels und den zunehmenden Fachkräftemangel ein. In den nächsten zehn Jahren werden voraussichtlich 26 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden. Deshalb ist es umso wichtiger, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, sie selbst auszubilden und langfristig für die Stadt zu begeistern.
2026 beginnen oder begannen allein über das Personal- und Organisationsamt insgesamt 244 Personen ihre Ausbildung oder ihr Studium. Darunter sind unter anderem 73 Studierende des Studiengangs Bachelor of Arts Public Administration an der hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit in Mühlheim, 26 Studierende Digitale Verwaltung sowie 20 angehende Fachinformatikerinnen und -informatiker. Hinzu kommen 63 fachspezifische Auszubildende und Studierende in 18 verschiedenen Berufsbildern von Bauingenieurwesen über Soziale Arbeit bis hin zu Werksfeuerwehrleuten sowie Gärtnerinnen und Gärtner.
Die Stadt Frankfurt bietet ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Zu den übrigen 63 fachspezifischen Auszubildenden und Studierenden zählen unter anderem zwei Studierende für Bauingenieurwesen und eine Studierende für Geodatenmanagement im Amt für Straßenbau und Erschließung, fünf Konstruktionsmechaniker, fünf Elektrotechniker und vier Umwelttechnologinnen und -technologen beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung, drei Studierende für Soziale Arbeit im Jugend- und Sozialamt, vier Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Zoologischen Garten, 19 Werksfeuerwehrleute in der Branddirektion sowie mehrere Gärtnerinnen und Gärtner für das Grünflächenamt und den Palmengarten. Im Personal- und Organisationsamt werden zusätzlich 60 Verwaltungsfachangestellte und 19 Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.
Gwechenberger betont auch die Bedeutung einer guten Begleitung während der Ausbildung und des Studiums: „In den Ämtern und Betrieben wie auch im Personal- und Organisationsamt erfolgt die persönliche Betreuung durch hauptamtliche Ausbilder:innen, die den individuellen Ausbildungsablauf organisieren. Besonders wichtig ist dabei auch die Teambildung. Gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung gelingt der Start in das Berufsleben am besten.“
Im Rahmen der Feier fand zudem ein Podiumsgespräch statt, moderiert von Bastian Korff vom Hessischen Rundfunk. Neben den politischen Verantwortlichen und der stellvertretenden Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats nahmen auch zwei Vertreterinnen und Vertreter der Nachwuchskräfte teil: eine Studierende des Studiengangs Digitale Verwaltung, und der neu gewählte Vorsitzende der Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretung. Beide teilten ihre Erfahrungen und gaben Tipps für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung.
Nach der feierlichen Begrüßung in der Paulskirche wurden die rund 100 Inspektoranwärterinnen und -anwärter in einer separaten Zeremonie zu Beamtinnen und Beamten auf Widerruf ernannt. Anschließend lud die Stadtverwaltung alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück in die Wandelhalle ein, bevor die konkrete Ausbildung in den jeweiligen Ämtern und Betrieben begann. Die Stadt Frankfurt ist mit rund 16.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region.
Fotos Stadt Frankfurt begrüßt 306 neue Nachwuchskräfte in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Feierliche Begrüßung der 306 neuen Nachwuchskräfte in der Paulskirche durch Eileen O'Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Ernennung der rund 100 Inspektoranwärterinnen und -anwärter zu Beamtinnen und Beamten auf Widerruf durch Marcus Gwechenberger, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Kontakt für Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat für Planen, Wohnen und Personal, Telefon 069/212-71055, E-Mail
presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de
Stadtrat Marcus Gwechenberger, der erst vor einigen Tagen zusätzlich die Zuständigkeit für das städtische Personal übernommen hat, freut sich über die große Zahl neuer Nachwuchskräfte: „Wenn ich hier Auszubildende, duale Studierende und junge Beamt:innen sehe, freue ich mich, dass sich so viele junge Menschen für einen beruflichen Weg bei der Stadt Frankfurt am Main entschieden haben. Die neuen Kolleg:innen engagieren sich künftig für Frankfurt. Sie tragen dazu bei, unsere Verwaltung weiterzuentwickeln – digital, serviceorientiert und bürgernah. Mit dem Personal- und Organisationsamt arbeiten wir intensiv daran, gerade auch jüngere Generationen für die Arbeit in einer Stadtverwaltung zu begeistern.“
Eileen O'Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, sagte: „Ich freue mich sehr, Sie heute alle hier begrüßen zu dürfen. Sie starten an ganz unterschiedlichen Stellen dieser Stadt, in über 60 Ämtern und Betrieben, vom Bürgeramt bis zum Palmengarten. So unterschiedlich diese Aufgaben sind, am Ende sorgen sie alle dafür, dass diese Stadt für ihre Bewohner:innen funktioniert. Für die meisten Menschen ist die Verwaltung der Ort, an dem der Staat ein Gesicht bekommt. Ab heute sind Sie dieses Gesicht und tragen damit unsere Demokratie mit.“
Mareike Müller, stellvertretende Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, appellierte an die neuen Kolleginnen und Kollegen, die eigene Rolle aktiv zu gestalten: „Sie haben die Chance, perspektivisch selbst Rahmenbedingungen mitzuprägen und Veränderungen anzustoßen. Denn nur so entwickelt sich unsere Verwaltung weiter. Trauen Sie sich, neue Wege zu gehen und unserer Stadt ein modernes Gesicht zu geben. Mit frischem Mut und neuen Ideen können Sie viel bewegen für Frankfurt und alle, die hier leben und arbeiten.“
Mit 306 neuen Nachwuchskräften stellt sich die Stadt Frankfurt frühzeitig auf die Folgen des demografischen Wandels und den zunehmenden Fachkräftemangel ein. In den nächsten zehn Jahren werden voraussichtlich 26 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung altersbedingt aus dem Dienst ausscheiden. Deshalb ist es umso wichtiger, qualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen, sie selbst auszubilden und langfristig für die Stadt zu begeistern.
2026 beginnen oder begannen allein über das Personal- und Organisationsamt insgesamt 244 Personen ihre Ausbildung oder ihr Studium. Darunter sind unter anderem 73 Studierende des Studiengangs Bachelor of Arts Public Administration an der hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit in Mühlheim, 26 Studierende Digitale Verwaltung sowie 20 angehende Fachinformatikerinnen und -informatiker. Hinzu kommen 63 fachspezifische Auszubildende und Studierende in 18 verschiedenen Berufsbildern von Bauingenieurwesen über Soziale Arbeit bis hin zu Werksfeuerwehrleuten sowie Gärtnerinnen und Gärtner.
Die Stadt Frankfurt bietet ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Zu den übrigen 63 fachspezifischen Auszubildenden und Studierenden zählen unter anderem zwei Studierende für Bauingenieurwesen und eine Studierende für Geodatenmanagement im Amt für Straßenbau und Erschließung, fünf Konstruktionsmechaniker, fünf Elektrotechniker und vier Umwelttechnologinnen und -technologen beim Eigenbetrieb Stadtentwässerung, drei Studierende für Soziale Arbeit im Jugend- und Sozialamt, vier Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Zoologischen Garten, 19 Werksfeuerwehrleute in der Branddirektion sowie mehrere Gärtnerinnen und Gärtner für das Grünflächenamt und den Palmengarten. Im Personal- und Organisationsamt werden zusätzlich 60 Verwaltungsfachangestellte und 19 Kaufleute für Büromanagement ausgebildet.
Gwechenberger betont auch die Bedeutung einer guten Begleitung während der Ausbildung und des Studiums: „In den Ämtern und Betrieben wie auch im Personal- und Organisationsamt erfolgt die persönliche Betreuung durch hauptamtliche Ausbilder:innen, die den individuellen Ausbildungsablauf organisieren. Besonders wichtig ist dabei auch die Teambildung. Gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung gelingt der Start in das Berufsleben am besten.“
Im Rahmen der Feier fand zudem ein Podiumsgespräch statt, moderiert von Bastian Korff vom Hessischen Rundfunk. Neben den politischen Verantwortlichen und der stellvertretenden Vorsitzenden des Gesamtpersonalrats nahmen auch zwei Vertreterinnen und Vertreter der Nachwuchskräfte teil: eine Studierende des Studiengangs Digitale Verwaltung, und der neu gewählte Vorsitzende der Gesamtjugend- und Auszubildendenvertretung. Beide teilten ihre Erfahrungen und gaben Tipps für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung.
Nach der feierlichen Begrüßung in der Paulskirche wurden die rund 100 Inspektoranwärterinnen und -anwärter in einer separaten Zeremonie zu Beamtinnen und Beamten auf Widerruf ernannt. Anschließend lud die Stadtverwaltung alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem gemeinsamen Frühstück in die Wandelhalle ein, bevor die konkrete Ausbildung in den jeweiligen Ämtern und Betrieben begann. Die Stadt Frankfurt ist mit rund 16.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region.
Fotos Stadt Frankfurt begrüßt 306 neue Nachwuchskräfte in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Feierliche Begrüßung der 306 neuen Nachwuchskräfte in der Paulskirche durch Eileen O'Sullivan, Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Ernennung der rund 100 Inspektoranwärterinnen und -anwärter zu Beamtinnen und Beamten auf Widerruf durch Marcus Gwechenberger, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Martin Leissl
Kontakt für Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat für Planen, Wohnen und Personal, Telefon 069/212-71055