Stadt Frankfurt stärkt Kooperation mit der Bauwirtschaft beim gemeinschaftlichen Wohnen
Stadtrat Gwechenberger und Vertreter der Wohnungswirtschaft besuchen
Mietwohnprojekt in Offenbach
ffm. Am Donnerstag, 22. Januar, besuchen Akteurinnen und Akteure der Wohnungswirtschaft und der Stadt Frankfurt das Mietwohnprojekt Lebenszeiten in der Weikertsblochstraße 58 in Offenbach am Main. Anhand dieses erfolgreich umgesetzten Beispiels wollen sie anstehende gemeinsame Projekte für gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt vorbereiten.
An der Besichtigung der Räumlichkeiten und dem anschließenden gemeinsamen Austausch nehmen Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, Katharina Wagner, Leiterin des Amts für Wohnungswesen, sowie Birgit Kaspar vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen mit Vertreterinnen und Vertretern der ABG Frankfurt Holding, der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte, der Gemeinnütziges Siedlungswerk (GSW), der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen und der WBG – Wohnbaugenossenschaft teil. [Bild: Gemeinschaftliches Mietwohnprojekt in Enkheim, Copyright: Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V., Foto: David Wedmann]
Das Gebäude des Mietwohnprojekts des Vereins Lebenszeiten in der
Weikertsblochstraße 58 wurde von der Gemeinnützigen Baugesellschaft
Offenbach im Dezember 2007 fertiggestellt. Es besteht aus 28 Wohnungen
mit 1,5 bis 4 Zimmern sowie einem Gemeinschaftsraum und wurde in
barrierefreier Bauweise errichtet. Aktuell leben dort 45 Menschen.
Mietwohnprojekte generell sind baulich und konzeptionell für gemeinschaftliche Wohnformen ausgerichtet. Die Entwicklung von Mietwohnprojekten erfolgt nicht durch die künftigen Bewohnenden selbst, sondern in Kooperation mit einer Trägerstruktur. Die Wohngruppe partizipiert an der Gestaltung und Verwaltung des Wohnraums: Je nach Konzept wirkt sie bereits bei der Planung und Konzeption mit, oder sie übernimmt im Rahmen einer Vermietung die Verantwortung für definierte Aufgaben im Betrieb des Hauses.
„Die Förderung, Weiterentwicklung und Verstetigung des gemeinschaftlichen Wohnens in Frankfurt ist für uns ein wichtiger Prozess im Rahmen unseres integrierten Stadtentwicklungsansatzes. Mietprojekte sind dabei ein wichtiger Baustein und ein Weg für größere Wohnungsbaugesellschaften, diese Wohnform in ihrem Portfolio zu stärken“, sagt Gwechenberger. „In Kooperation mit unseren kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbaugesellschaften schaffen wir damit zusätzliche Wohnangebote jenseits klassischer Wohnformen – und stärken zugleich Nachbarschaft, Teilhabe und soziale Stabilität in unseren Quartieren“, führt Gwechenberger weiter aus.
Auch in Frankfurt gibt es bereits realisierte Mietwohnprojekte in Kooperation zum Beispiel mit der ABG Frankfurt Holding oder der NHW. Das Projekt „Anders leben – anders wohnen“ in Enkheim zeigt, welchen Beitrag diese Projekte für den sozialen Zusammenhalt im Haus und die Aktivierung der Nachbarschaft leisten. Das Projekt gilt als Wegbereiter für das gemeinschaftliche Wohnen als Mietprojekt in Frankfurt. „Gemeinschaftlich organisierte Mietwohnprojekte eröffnen uns als Wohnungsbaugesellschaft die Möglichkeit, neue Wohnmodelle in unseren Bestand zu integrieren und damit gezielt auf unterschiedliche Lebensphasen und Wohnbedarfe zu reagieren. Sie sprechen Menschen an, die sich dauerhaftes, bezahlbares Wohnen wünschen und zugleich Wert auf Nachbarschaft und gemeinschaftliche Verantwortung legen. Die Erfahrungen aus Offenbach zeigen, dass solche Konzepte wirtschaftlich tragfähig sind und einen wichtigen Beitrag zu stabilen Hausgemeinschaften leisten“, sagt NHW-Regionalcenter-Leiterin Sabine Mehlis.
Birgit Kasper, Geschäftsführerin des Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, erklärt zum Besuch des Offenbacher Projekts: „In Frankfurt wächst der Bedarf an gemeinschaftlichen Wohnformen stetig. Für Menschen, die selbst kein Wohnprojekt initiieren können, bieten Mietwohnprojekte eine gute Möglichkeit, innovative Wohnformen mitzugestalten. Wir freuen uns sehr, mit der Wohnungswirtschaft in den Austausch zu treten, um gemeinsam neue Wege des gemeinschaftlichen Wohnens zu entwickeln und mehr Räume für Begegnung und Teilhabe zu schaffen.“
Weitere Informationen zum Mietwohnprojekt sind auf der Homepage der Stadt Offenbach unter Lebenszeiten e.V. | Stadt Offenbach am Main zu
finden.
Foto
Gemeinschaftliches Mietwohnprojekt in Enkheim, Copyright: Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, Foto: David Wedmann
Kontakt für die Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat für Planen und Wohnen, presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de
ffm. Am Donnerstag, 22. Januar, besuchen Akteurinnen und Akteure der Wohnungswirtschaft und der Stadt Frankfurt das Mietwohnprojekt Lebenszeiten in der Weikertsblochstraße 58 in Offenbach am Main. Anhand dieses erfolgreich umgesetzten Beispiels wollen sie anstehende gemeinsame Projekte für gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt vorbereiten.
An der Besichtigung der Räumlichkeiten und dem anschließenden gemeinsamen Austausch nehmen Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, Katharina Wagner, Leiterin des Amts für Wohnungswesen, sowie Birgit Kaspar vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen mit Vertreterinnen und Vertretern der ABG Frankfurt Holding, der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte, der Gemeinnütziges Siedlungswerk (GSW), der GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen und der WBG – Wohnbaugenossenschaft teil. [Bild: Gemeinschaftliches Mietwohnprojekt in Enkheim, Copyright: Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V., Foto: David Wedmann
Mietwohnprojekte generell sind baulich und konzeptionell für gemeinschaftliche Wohnformen ausgerichtet. Die Entwicklung von Mietwohnprojekten erfolgt nicht durch die künftigen Bewohnenden selbst, sondern in Kooperation mit einer Trägerstruktur. Die Wohngruppe partizipiert an der Gestaltung und Verwaltung des Wohnraums: Je nach Konzept wirkt sie bereits bei der Planung und Konzeption mit, oder sie übernimmt im Rahmen einer Vermietung die Verantwortung für definierte Aufgaben im Betrieb des Hauses.
„Die Förderung, Weiterentwicklung und Verstetigung des gemeinschaftlichen Wohnens in Frankfurt ist für uns ein wichtiger Prozess im Rahmen unseres integrierten Stadtentwicklungsansatzes. Mietprojekte sind dabei ein wichtiger Baustein und ein Weg für größere Wohnungsbaugesellschaften, diese Wohnform in ihrem Portfolio zu stärken“, sagt Gwechenberger. „In Kooperation mit unseren kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbaugesellschaften schaffen wir damit zusätzliche Wohnangebote jenseits klassischer Wohnformen – und stärken zugleich Nachbarschaft, Teilhabe und soziale Stabilität in unseren Quartieren“, führt Gwechenberger weiter aus.
Auch in Frankfurt gibt es bereits realisierte Mietwohnprojekte in Kooperation zum Beispiel mit der ABG Frankfurt Holding oder der NHW. Das Projekt „Anders leben – anders wohnen“ in Enkheim zeigt, welchen Beitrag diese Projekte für den sozialen Zusammenhalt im Haus und die Aktivierung der Nachbarschaft leisten. Das Projekt gilt als Wegbereiter für das gemeinschaftliche Wohnen als Mietprojekt in Frankfurt. „Gemeinschaftlich organisierte Mietwohnprojekte eröffnen uns als Wohnungsbaugesellschaft die Möglichkeit, neue Wohnmodelle in unseren Bestand zu integrieren und damit gezielt auf unterschiedliche Lebensphasen und Wohnbedarfe zu reagieren. Sie sprechen Menschen an, die sich dauerhaftes, bezahlbares Wohnen wünschen und zugleich Wert auf Nachbarschaft und gemeinschaftliche Verantwortung legen. Die Erfahrungen aus Offenbach zeigen, dass solche Konzepte wirtschaftlich tragfähig sind und einen wichtigen Beitrag zu stabilen Hausgemeinschaften leisten“, sagt NHW-Regionalcenter-Leiterin Sabine Mehlis.
Birgit Kasper, Geschäftsführerin des Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, erklärt zum Besuch des Offenbacher Projekts: „In Frankfurt wächst der Bedarf an gemeinschaftlichen Wohnformen stetig. Für Menschen, die selbst kein Wohnprojekt initiieren können, bieten Mietwohnprojekte eine gute Möglichkeit, innovative Wohnformen mitzugestalten. Wir freuen uns sehr, mit der Wohnungswirtschaft in den Austausch zu treten, um gemeinsam neue Wege des gemeinschaftlichen Wohnens zu entwickeln und mehr Räume für Begegnung und Teilhabe zu schaffen.“
Weitere Informationen zum Mietwohnprojekt sind auf der Homepage der Stadt Offenbach unter Lebenszeiten e.V. | Stadt Offenbach am Main
Foto
Gemeinschaftliches Mietwohnprojekt in Enkheim, Copyright: Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, Foto: David Wedmann
Kontakt für die Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat für Planen und Wohnen, presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de