Stadt Frankfurt trauert um Diether Heesemann
ffm. Pfarrer Diether Heesemann ist am Montag, 3. August, gestorben.
Über Jahrzehnte hat er sich in Frankfurt für Menschen eingesetzt, die
Unterstützung, Schutz und Beistand brauchten. Sein besonderes
Engagement galt den Rechten von Schutzsuchenden und Zugewanderten, dem
interreligiösen Dialog sowie dem Zusammenleben in einer vielfältigen
Stadtgesellschaft. Die Stadt Frankfurt trauert um einen engagierten
Geistlichen und Bürger, der das gesellschaftliche Leben der Stadt über
viele Jahre mitgestaltet hat.
„Die Arbeit von Pfarrer Diether Hessemann war geprägt von dem Grundsatz, dass jeder Mensch Würde besitzt“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. Heesemann habe sein ganzes vielfältiges Arbeitsleben und bis ins Alter nicht abnehmendes Engagement für die Menschen in Frankfurt nach diesem Grundsatz ausgerichtet. „Unsere Stadt verliert einen Anwalt für die Schwächeren in der Gesellschaft und einen Brückenbauer zwischen den Religionen“, sagt Korenke. Sie selbst schätze seine interreligiöse Arbeit unter anderem aus den Kirchengesprächen in den Fraktionen. „Unsere Gedanken sind bei allen, die ihm nahestanden.“
„Diether Heesemann hat über Jahrzehnte Verantwortung für Frankfurt übernommen und unsere Stadt an wichtigen Stellen mitgeprägt“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Er hat Menschen beigestanden, die unsere Unterstützung brauchten. Sein Engagement im Initiativausschuss Ausländische Mitbürger, bei der Gründung des Frankfurter Rechtshilfekomitees und im Frankfurter Rat der Religionen steht beispielhaft für seinen Einsatz für Menschenrechte, Teilhabe und den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Er hat damit nicht nur einzelnen Menschen geholfen, sondern Strukturen mit aufgebaut, die bis heute wirken. Frankfurt verliert eine Persönlichkeit, die sich um das demokratische und vielfältige Miteinander in unserer Stadt verdient gemacht hat. Dafür gebührt ihm unser großer Dank und unsere Anerkennung.“
Diether Heesemann gehörte zu den Menschen, die sich früh und dauerhaft mit den Fragen auseinandersetzten, die eine internationale und vielfältige Stadt wie Frankfurt formen. Seit den 1970er-Jahren engagierte er sich im Initiativausschuss Ausländische Mitbürger. 1978 zählte er zu den Mitbegründern des Frankfurter Rechtshilfekomitees, das sich für die rechtliche Beratung und Unterstützung von Zugewanderten einsetzt und sich insbesondere mit Fragen des Asyl- und Aufenthaltsrechts befasst. Heesemann blieb der Arbeit des Komitees auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand eng verbunden.
Für sein Engagement erfuhr er vielfache Anerkennung. 2005 wurde das Frankfurter Rechtshilfekomitee mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Diether Heesemann selbst erhielt 2023 die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens war der interreligiöse Dialog. Diether Heesemann begleitete die Gründung des Frankfurter Rats der Religionen und brachte sich über viele Jahre in den Austausch zwischen den Religionsgemeinschaften ein. Dabei ging es ihm nicht allein um das Gespräch zwischen Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften, sondern auch um die Frage, wie Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen in einer Stadt zusammenleben, Konflikte austragen und dennoch miteinander im Gespräch bleiben können.
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg sagt: „Diether Heesemann verstand Dialog nicht als Selbstzweck. Er war ein politisch denkender und engagierter Mensch, der gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam verfolgte und sich zu Fragen von Migration, Menschenrechten sowie zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft zu Wort meldete. Was ihn auszeichnete, war die Verbindung von konkreter Hilfe für einzelne Menschen mit dem Einsatz für Strukturen, die das Zusammenleben in Frankfurt bis heute prägen.“
Als Pfarrer der Evangelischen Kirche engagierte sich Diether Heesemann neben seiner kirchlichen Arbeit in zahlreichen Bereichen der Stadtgesellschaft. Besonders wichtig war ihm der persönliche Kontakt zu den Menschen. Er hörte zu, vermittelte, gab Orientierung und scheute auch kontroverse Diskussionen nicht. Sein Engagement endete nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand. Heesemann blieb in Frankfurt aktiv und ein gefragter Gesprächspartner.
Mit Diether Heesemann verliert Frankfurt einen engagierten Bürger und Geistlichen, der Verantwortung übernommen, Haltung gezeigt und über viele Jahrzehnte für seine Überzeugungen eingestanden hat. Er hat Spuren in der Stadt hinterlassen – bei den Menschen, denen er geholfen hat, ebenso wie in den Netzwerken und Institutionen, die er mit aufgebaut und begleitet hat.
„Die Arbeit von Pfarrer Diether Hessemann war geprägt von dem Grundsatz, dass jeder Mensch Würde besitzt“, sagt Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke. Heesemann habe sein ganzes vielfältiges Arbeitsleben und bis ins Alter nicht abnehmendes Engagement für die Menschen in Frankfurt nach diesem Grundsatz ausgerichtet. „Unsere Stadt verliert einen Anwalt für die Schwächeren in der Gesellschaft und einen Brückenbauer zwischen den Religionen“, sagt Korenke. Sie selbst schätze seine interreligiöse Arbeit unter anderem aus den Kirchengesprächen in den Fraktionen. „Unsere Gedanken sind bei allen, die ihm nahestanden.“
„Diether Heesemann hat über Jahrzehnte Verantwortung für Frankfurt übernommen und unsere Stadt an wichtigen Stellen mitgeprägt“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Er hat Menschen beigestanden, die unsere Unterstützung brauchten. Sein Engagement im Initiativausschuss Ausländische Mitbürger, bei der Gründung des Frankfurter Rechtshilfekomitees und im Frankfurter Rat der Religionen steht beispielhaft für seinen Einsatz für Menschenrechte, Teilhabe und den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Er hat damit nicht nur einzelnen Menschen geholfen, sondern Strukturen mit aufgebaut, die bis heute wirken. Frankfurt verliert eine Persönlichkeit, die sich um das demokratische und vielfältige Miteinander in unserer Stadt verdient gemacht hat. Dafür gebührt ihm unser großer Dank und unsere Anerkennung.“
Diether Heesemann gehörte zu den Menschen, die sich früh und dauerhaft mit den Fragen auseinandersetzten, die eine internationale und vielfältige Stadt wie Frankfurt formen. Seit den 1970er-Jahren engagierte er sich im Initiativausschuss Ausländische Mitbürger. 1978 zählte er zu den Mitbegründern des Frankfurter Rechtshilfekomitees, das sich für die rechtliche Beratung und Unterstützung von Zugewanderten einsetzt und sich insbesondere mit Fragen des Asyl- und Aufenthaltsrechts befasst. Heesemann blieb der Arbeit des Komitees auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand eng verbunden.
Für sein Engagement erfuhr er vielfache Anerkennung. 2005 wurde das Frankfurter Rechtshilfekomitee mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Diether Heesemann selbst erhielt 2023 die Bürgermedaille der Stadt Frankfurt.
Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens war der interreligiöse Dialog. Diether Heesemann begleitete die Gründung des Frankfurter Rats der Religionen und brachte sich über viele Jahre in den Austausch zwischen den Religionsgemeinschaften ein. Dabei ging es ihm nicht allein um das Gespräch zwischen Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften, sondern auch um die Frage, wie Menschen mit unterschiedlichen Überzeugungen in einer Stadt zusammenleben, Konflikte austragen und dennoch miteinander im Gespräch bleiben können.
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg sagt: „Diether Heesemann verstand Dialog nicht als Selbstzweck. Er war ein politisch denkender und engagierter Mensch, der gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam verfolgte und sich zu Fragen von Migration, Menschenrechten sowie zum Verhältnis von Religion und Gesellschaft zu Wort meldete. Was ihn auszeichnete, war die Verbindung von konkreter Hilfe für einzelne Menschen mit dem Einsatz für Strukturen, die das Zusammenleben in Frankfurt bis heute prägen.“
Als Pfarrer der Evangelischen Kirche engagierte sich Diether Heesemann neben seiner kirchlichen Arbeit in zahlreichen Bereichen der Stadtgesellschaft. Besonders wichtig war ihm der persönliche Kontakt zu den Menschen. Er hörte zu, vermittelte, gab Orientierung und scheute auch kontroverse Diskussionen nicht. Sein Engagement endete nicht mit dem Eintritt in den Ruhestand. Heesemann blieb in Frankfurt aktiv und ein gefragter Gesprächspartner.
Mit Diether Heesemann verliert Frankfurt einen engagierten Bürger und Geistlichen, der Verantwortung übernommen, Haltung gezeigt und über viele Jahrzehnte für seine Überzeugungen eingestanden hat. Er hat Spuren in der Stadt hinterlassen – bei den Menschen, denen er geholfen hat, ebenso wie in den Netzwerken und Institutionen, die er mit aufgebaut und begleitet hat.