Stadt Frankfurt trauert um Herbert Beck
Langjähriger Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus
Skulpturensammlung ist im Alter von 84 Jahren verstorben
ffm. Der Kunsthistoriker und langjährige Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung Herbert Beck ist am Montag, 5. Januar, im Alter von 84 Jahren in Hamburg verstorben. Seit 1981 leitete er als Direktor das Liebieghaus und ab 1994 das Städelsche Kunstinstitut, bevor 2006 sein Nachfolger Max Hollein die beiden Häuser am Museumsufer übernahm. Die Stadt Frankfurt am Main spricht den Angehörigen von Herbert Beck ihre aufrichtige Anteilnahme aus.
Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Mit Herbert Beck verliert Frankfurt einen großen Kulturmacher. Mit Fachkenntnis, Leidenschaft und Weitsicht hat er das Liebieghaus und das Städel Museum weiterentwickelt und für ein breites Publikum geöffnet, denn er verstand Museen nicht als elitäre Orte, sondern als offene Räume für alle. Diese Haltung passt bis heute zu Frankfurt als weltoffene Kulturstadt, die er nachhaltig mitgeprägt hat.“
Auch Kulturdezernentin Ina Hartwig würdigt Herbert Becks Verdienste für die Kunst- und Kulturstadt Frankfurt: „Mit nur 28 Jahren kam Herbert Beck an das Frankfurter Museumsufer und entwickelte dort – zunächst als Leitung und einziger Mitarbeiter der Liebieghaus Skulpturensammlung und später als Direktor des Liebieghauses und des Städel Museums – die beiden Häuser zu den heute weltweit bekannten Institutionen am Museumsufer. Neben der Erforschung und Erweiterung des Bestands umfasste dies für Beck auch den Umbau der Häuser mit Museumsgastronomie und Buchhandlung zur Steigerung der Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher“, sagt die Dezernentin. „Herbert Beck war der Stadt Frankfurt und seiner Region nicht nur als Museumsdirektor stets verbunden. Auch für seine Bemühungen der regionalen Vernetzung haben Frankfurt und das Rhein Main Gebiet ihm als Gründungsgeschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain viel zu verdanken.“
Herbert Beck leitete 2008 bis 2012 den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der unter Einbeziehung von Land, Kreisen, Städten und Wirtschaft die regionale und (inter)nationale kulturelle Zusammenarbeit sowie Infrastruktur in der Rhein-Main-Region stärkt.
Beck wurde 1941 in Hanau geboren und kam nach dem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Neueren Deutschen Literatur an den Universitäten von München und Frankfurt am Main sowie der Dissertation über mittelalterliche Skulpturen in barocken Altären 1969 an das Liebieghaus Frankfurt. Dort besetzte er die damals einzige Stelle am Haus und professionalisierte das Museum für Alte Plastik zur heute bekannten Skulpturensammlung am Sachsenhäuser Museumsufer. 1981 folgte die Berufung als Direktor des Liebieghauses, 1994 wurde er zusätzlich Direktor des Städel Museums, als Nachfolger von Klaus Gallwitz. Als Kunsthistoriker lehrte Beck an der Goethe-Universität sowie den Universitäten in Tübingen, Jena und Marburg.
ffm. Der Kunsthistoriker und langjährige Direktor des Städel Museums und der Liebieghaus Skulpturensammlung Herbert Beck ist am Montag, 5. Januar, im Alter von 84 Jahren in Hamburg verstorben. Seit 1981 leitete er als Direktor das Liebieghaus und ab 1994 das Städelsche Kunstinstitut, bevor 2006 sein Nachfolger Max Hollein die beiden Häuser am Museumsufer übernahm. Die Stadt Frankfurt am Main spricht den Angehörigen von Herbert Beck ihre aufrichtige Anteilnahme aus.
Oberbürgermeister Mike Josef sagt: „Mit Herbert Beck verliert Frankfurt einen großen Kulturmacher. Mit Fachkenntnis, Leidenschaft und Weitsicht hat er das Liebieghaus und das Städel Museum weiterentwickelt und für ein breites Publikum geöffnet, denn er verstand Museen nicht als elitäre Orte, sondern als offene Räume für alle. Diese Haltung passt bis heute zu Frankfurt als weltoffene Kulturstadt, die er nachhaltig mitgeprägt hat.“
Auch Kulturdezernentin Ina Hartwig würdigt Herbert Becks Verdienste für die Kunst- und Kulturstadt Frankfurt: „Mit nur 28 Jahren kam Herbert Beck an das Frankfurter Museumsufer und entwickelte dort – zunächst als Leitung und einziger Mitarbeiter der Liebieghaus Skulpturensammlung und später als Direktor des Liebieghauses und des Städel Museums – die beiden Häuser zu den heute weltweit bekannten Institutionen am Museumsufer. Neben der Erforschung und Erweiterung des Bestands umfasste dies für Beck auch den Umbau der Häuser mit Museumsgastronomie und Buchhandlung zur Steigerung der Aufenthaltsqualität für Besucherinnen und Besucher“, sagt die Dezernentin. „Herbert Beck war der Stadt Frankfurt und seiner Region nicht nur als Museumsdirektor stets verbunden. Auch für seine Bemühungen der regionalen Vernetzung haben Frankfurt und das Rhein Main Gebiet ihm als Gründungsgeschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain viel zu verdanken.“
Herbert Beck leitete 2008 bis 2012 den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der unter Einbeziehung von Land, Kreisen, Städten und Wirtschaft die regionale und (inter)nationale kulturelle Zusammenarbeit sowie Infrastruktur in der Rhein-Main-Region stärkt.
Beck wurde 1941 in Hanau geboren und kam nach dem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Neueren Deutschen Literatur an den Universitäten von München und Frankfurt am Main sowie der Dissertation über mittelalterliche Skulpturen in barocken Altären 1969 an das Liebieghaus Frankfurt. Dort besetzte er die damals einzige Stelle am Haus und professionalisierte das Museum für Alte Plastik zur heute bekannten Skulpturensammlung am Sachsenhäuser Museumsufer. 1981 folgte die Berufung als Direktor des Liebieghauses, 1994 wurde er zusätzlich Direktor des Städel Museums, als Nachfolger von Klaus Gallwitz. Als Kunsthistoriker lehrte Beck an der Goethe-Universität sowie den Universitäten in Tübingen, Jena und Marburg.