Stadt Frankfurt würdigt verstorbenen Theodor W. Adorno-Preisträger Prof. Jürgen Habermas
ffm. Er war ein Denker von Weltrang. Soziologe, Professor für
Philosophie und eng mit Frankfurt verbunden. Die Rede ist von Jürgen
Habermas. Am Freitag, 19. Juni, haben die Stadt Frankfurt am Main, die
Goethe-Universität Frankfurt und der Suhrkamp Verlag den im März
verstorbenen Theodor W. Adorno-Preisträger mit einer Gedenkstunde in
der Paulskirche gewürdigt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
hielt die Gedenkrede. Oberbürgermeister Mike Josef begrüßte im Namen
der Stadt die Gäste aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und
Verlagswesen. Anschließend sprachen Prof. Enrico Schleiff, Präsident
der Goethe-Universität, sowie Jonathan Landgrebe, Vorstandsvorsitzender
des Suhrkamp Verlages, kurze Grußworte. Zudem hielt der Historiker
Prof. Norbert Frei einen Vortrag über Jürgen Habermas als
Interkultureller in der Bundesrepublik, die Philosophin Prof. Cristina
Lafont sprach über das philosophische Erbe des Verstorbenen.
Oberbürgermeister Josef äußerte sich in seiner Begrüßungsrede bewundernd darüber, dass sich Habermas auch noch in hohem Alter als Intellektueller zu Wort gemeldet habe – mit wachsender Sorge um Demokratie, Menschenrechte, die europäische Einigung. Als Beispiel nannte er einen Vortrag, den der Philosoph vor genau sieben Jahren, am 19. Juni 2019, anlässlich seines 90. Geburtstags an der Goethe-Universität hielt. „Habermas sprach über die Notwendigkeit der Teilhabe möglichst vieler an demokratischen Prozessen“, sagte Josef. „Er zeigte sich allerdings skeptisch, ob es in Zeiten einer Vielfalt an Kulturen einerseits und wachsender populistischer und nationalistischer Strömungen andererseits möglich sei, das Auseinanderbrechen von Gesellschaften zu verhindern.“ In seinem Vortrag habe Habermas außerdem gesagt, dass das Denken Nischen brauche. „Das gilt aber nicht nur für die Universität“, sagte Josef „Wir als demokratische Politiker haben die Aufgabe, diese Nischen, in denen der freie Austausch der Gedanken stattfinden kann, zu schützen und, wo es geht, zu erweitern.“ Ohne das, was Habermas einst den „herrschaftsfreien Diskurs“ nannte, könne eine Demokratie nicht funktionieren. „Es braucht Räume, reale und digitale, wo der Hass draußen bleibt“, sagte Josef. „Dies zu unterstützen, bedeutet, das geistige Vermächtnis von Jürgen Habermas ernst zu nehmen und seiner Befürchtung, die Demokratie löse sich allmählich auf, etwas entgegenzusetzen.“
„Ich selber habe Jürgen Habermas zum ersten Mal Ende der 70er Jahre herum persönlich erlebt und war, wie so viele, durch die Lektüre seiner Schriften, besonders damals des ‚Strukturwandels‘ beeindruckt“, sagte Bundespräsident Steinmeier. Noch in den vergangenen Jahren habe er sich mit Habermas in Gesprächen und Briefwechseln austauschen können. „Und er blieb ein aufmerksamer Beobachter, ja Mit-Denker – den letzten Brief, den ich im Februar, also kurz vor seinem Tod von ihm erhielt, beendete er allerdings bereits mit einem leicht resignativen Gruß: ‚Ihr alter, vielleicht längst zu alt gewordener Jürgen Habermas‘.“ In seinen letzten Lebensjahren habe Habermas mit den politischen Entwicklungen in Europa und den USA gehadert. „Wir Lebenden sind es nun, die seinen Zweifel ernst nehmen und die wir zugleich unsere Kraft dafür einsetzen müssen, dass uns die Irrationalität und der Rückfall in die Gewalt nicht überwältigen“, sagte Steinmeier. „Seine Stimme wird uns fehlen, in diesen unübersichtlichen Zeiten. Wir hätten ihn dringend weiter gebraucht. Wir werden ihn entsetzlich vermissen.“ [Bild: Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt die Gäste in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel]
„Die Goethe-Universität hat Jürgen Habermas vieles zu verdanken“,
sagte Schleiff. „Er entwickelte bei uns ein herausragendes Werk, das
von Frankfurt aus weit in die Welt ausstrahlt.“ Als öffentlicher
Intellektueller sei er für die Demokratie mit einer Hingabe
eingetreten, die bis ins hohe Alter nicht nachließ. Sein Lebenswerk
erinnere daran, dass es eine gesellschaftliche Verantwortung nicht
zuletzt der Wissenschaft sei, die Idee einer Demokratie, in der die
kommunikative Vernunft herrsche, politisch zu verwirklichen. „Die
Goethe-Universität sieht sich seinem akademischen und intellektuellem
Erbe zutiefst verpflichtet“, betonte Schleiff.
Landgrebe wiederum hob die enge Verbundenheit zwischen dem Suhrkamp Verlag und Habermas hervor, die ganze 63 Jahre lang währte. „Ohne Jürgen Habermas wäre der Suhrkamp Verlag nicht das geworden, was er wurde. Aber auch Jürgen Habermas eigene Entwicklung und die seines Werks wären ohne den Suhrkamp Verlag wohl anders verlaufen“, sagte Landgrebe in seinem Grußwort. „Bis zuletzt hat sich Jürgen Habermas für die Geschicke des Verlags interessiert und begleitet, immer ansprechbar, immer hellwach.“
Auch Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Träger des Ignatz-Bubis-Preises der Stadt Frankfurt, war als Gast bei der Gedenkstunde. Er sagte: „Habermas war maßgeblicher Theoretiker und praktischer Impulsgeber für eine lebendige Demokratie. Für eine Demokratie, wie sie gerade in dieser Zeit nötig ist. Habermas erinnert uns daran: Erst aus wechselseitigem Zuhören und Antworten erwächst demokratische Kraft. Starke öffentliche Räume, die Menschen zusammenbringen, sind dafür unerlässlich. Diese Gedanken von Jürgen Habermas mit neuem Leben zu füllen – das ist unser Auftrag.“ [Bild: Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender vor der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel]
Geboren wurde Jürgen Habermas am 18. Juni 1929 in Düsseldorf. Von 1949
bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer
Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie.
Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt
am Main sowie der University of California in Berkeley und war Direktor
des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der
wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg.
Als Assistent von Theodor W. Adorno ging Habermas 1956 ans Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1964 übernahm er an der Goethe-Universität Frankfurt den Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie und prägte dort über Jahrzehnte zentrale Debatten der Bundesrepublik.
Für seine wissenschaftlichen Arbeiten und Abhandlungen erhielt Habermas zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Jahr 2001 sowie den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main, eine der bedeutendsten internationalen Ehrungen für herausragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film. Mit der Auszeichnung würdigte die Stadt sein wegweisendes Werk zur Demokratietheorie und zur Rolle der Öffentlichkeit in modernen Gesellschaften.
Auch nach seiner Emeritierung blieb Habermas eine einflussreiche Stimme in politischen und philosophischen Debatten. Seine Beiträge zur europäischen Integration, zu Fragen der Demokratie und zur Rolle der Öffentlichkeit fanden weltweit Beachtung. Am 14. März starb er im Alter von 96 Jahren.
Im Anschluss an die Gedenkstunde in der Paulskirche gab es am Freitag, 19. Juni, an der Goethe-Universität ein internationales Symposium unter dem Titel „Dass niemand wirklich frei ist, bevor es nicht alle sind“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten dabei über Habermas‘ Denken und die Zukunft der Kritischen Theorie.
Fotos Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender vor der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Gedenkstunde für den verstorbenen Theodor W. Adorno-Preisträger Prof. Jürgen Habermas in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Sie waren bei der Gedenkstunde für Prof. Jürgen Habermas (v.l.): Elke Büdenbender, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Oberbürgermeister Mike Josef, Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität, Jonathan Landgrebe, Vorstandsvorsitzender des Suhrkamp Verlages, und Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt die Gäste in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält die Gedenkrede für Prof. Jürgen Habermas, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Prof. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität richtet sich mit Grußworten an die Gäste, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Jonathan Landgrebe, Vorstandsvorsitzender des Suhrkamp Verlages, spricht Grußworte, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Historiker Prof. Norbert Frei spricht bei der Gedenkstunde in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Philosophin Prof. Christina Lafont in der vollbesetzten Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Oberbürgermeister Josef äußerte sich in seiner Begrüßungsrede bewundernd darüber, dass sich Habermas auch noch in hohem Alter als Intellektueller zu Wort gemeldet habe – mit wachsender Sorge um Demokratie, Menschenrechte, die europäische Einigung. Als Beispiel nannte er einen Vortrag, den der Philosoph vor genau sieben Jahren, am 19. Juni 2019, anlässlich seines 90. Geburtstags an der Goethe-Universität hielt. „Habermas sprach über die Notwendigkeit der Teilhabe möglichst vieler an demokratischen Prozessen“, sagte Josef. „Er zeigte sich allerdings skeptisch, ob es in Zeiten einer Vielfalt an Kulturen einerseits und wachsender populistischer und nationalistischer Strömungen andererseits möglich sei, das Auseinanderbrechen von Gesellschaften zu verhindern.“ In seinem Vortrag habe Habermas außerdem gesagt, dass das Denken Nischen brauche. „Das gilt aber nicht nur für die Universität“, sagte Josef „Wir als demokratische Politiker haben die Aufgabe, diese Nischen, in denen der freie Austausch der Gedanken stattfinden kann, zu schützen und, wo es geht, zu erweitern.“ Ohne das, was Habermas einst den „herrschaftsfreien Diskurs“ nannte, könne eine Demokratie nicht funktionieren. „Es braucht Räume, reale und digitale, wo der Hass draußen bleibt“, sagte Josef. „Dies zu unterstützen, bedeutet, das geistige Vermächtnis von Jürgen Habermas ernst zu nehmen und seiner Befürchtung, die Demokratie löse sich allmählich auf, etwas entgegenzusetzen.“
„Ich selber habe Jürgen Habermas zum ersten Mal Ende der 70er Jahre herum persönlich erlebt und war, wie so viele, durch die Lektüre seiner Schriften, besonders damals des ‚Strukturwandels‘ beeindruckt“, sagte Bundespräsident Steinmeier. Noch in den vergangenen Jahren habe er sich mit Habermas in Gesprächen und Briefwechseln austauschen können. „Und er blieb ein aufmerksamer Beobachter, ja Mit-Denker – den letzten Brief, den ich im Februar, also kurz vor seinem Tod von ihm erhielt, beendete er allerdings bereits mit einem leicht resignativen Gruß: ‚Ihr alter, vielleicht längst zu alt gewordener Jürgen Habermas‘.“ In seinen letzten Lebensjahren habe Habermas mit den politischen Entwicklungen in Europa und den USA gehadert. „Wir Lebenden sind es nun, die seinen Zweifel ernst nehmen und die wir zugleich unsere Kraft dafür einsetzen müssen, dass uns die Irrationalität und der Rückfall in die Gewalt nicht überwältigen“, sagte Steinmeier. „Seine Stimme wird uns fehlen, in diesen unübersichtlichen Zeiten. Wir hätten ihn dringend weiter gebraucht. Wir werden ihn entsetzlich vermissen.“ [Bild: Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt die Gäste in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Landgrebe wiederum hob die enge Verbundenheit zwischen dem Suhrkamp Verlag und Habermas hervor, die ganze 63 Jahre lang währte. „Ohne Jürgen Habermas wäre der Suhrkamp Verlag nicht das geworden, was er wurde. Aber auch Jürgen Habermas eigene Entwicklung und die seines Werks wären ohne den Suhrkamp Verlag wohl anders verlaufen“, sagte Landgrebe in seinem Grußwort. „Bis zuletzt hat sich Jürgen Habermas für die Geschicke des Verlags interessiert und begleitet, immer ansprechbar, immer hellwach.“
Auch Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Träger des Ignatz-Bubis-Preises der Stadt Frankfurt, war als Gast bei der Gedenkstunde. Er sagte: „Habermas war maßgeblicher Theoretiker und praktischer Impulsgeber für eine lebendige Demokratie. Für eine Demokratie, wie sie gerade in dieser Zeit nötig ist. Habermas erinnert uns daran: Erst aus wechselseitigem Zuhören und Antworten erwächst demokratische Kraft. Starke öffentliche Räume, die Menschen zusammenbringen, sind dafür unerlässlich. Diese Gedanken von Jürgen Habermas mit neuem Leben zu füllen – das ist unser Auftrag.“ [Bild: Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender vor der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Als Assistent von Theodor W. Adorno ging Habermas 1956 ans Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 1964 übernahm er an der Goethe-Universität Frankfurt den Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie und prägte dort über Jahrzehnte zentrale Debatten der Bundesrepublik.
Für seine wissenschaftlichen Arbeiten und Abhandlungen erhielt Habermas zahlreiche Auszeichnungen und Preise, unter anderem den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Jahr 2001 sowie den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main, eine der bedeutendsten internationalen Ehrungen für herausragende Leistungen in Philosophie, Musik, Theater und Film. Mit der Auszeichnung würdigte die Stadt sein wegweisendes Werk zur Demokratietheorie und zur Rolle der Öffentlichkeit in modernen Gesellschaften.
Auch nach seiner Emeritierung blieb Habermas eine einflussreiche Stimme in politischen und philosophischen Debatten. Seine Beiträge zur europäischen Integration, zu Fragen der Demokratie und zur Rolle der Öffentlichkeit fanden weltweit Beachtung. Am 14. März starb er im Alter von 96 Jahren.
Im Anschluss an die Gedenkstunde in der Paulskirche gab es am Freitag, 19. Juni, an der Goethe-Universität ein internationales Symposium unter dem Titel „Dass niemand wirklich frei ist, bevor es nicht alle sind“. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutierten dabei über Habermas‘ Denken und die Zukunft der Kritischen Theorie.
Fotos Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender vor der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Gedenkstunde für den verstorbenen Theodor W. Adorno-Preisträger Prof. Jürgen Habermas in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Sie waren bei der Gedenkstunde für Prof. Jürgen Habermas (v.l.): Elke Büdenbender, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Oberbürgermeister Mike Josef, Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität, Jonathan Landgrebe, Vorstandsvorsitzender des Suhrkamp Verlages, und Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Oberbürgermeister Mike Josef begrüßt die Gäste in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält die Gedenkrede für Prof. Jürgen Habermas, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Prof. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität richtet sich mit Grußworten an die Gäste, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Jonathan Landgrebe, Vorstandsvorsitzender des Suhrkamp Verlages, spricht Grußworte, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Historiker Prof. Norbert Frei spricht bei der Gedenkstunde in der Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel
Philosophin Prof. Christina Lafont in der vollbesetzten Paulskirche, Copyright: Stadt Frankfurt am Main, Foto: Holger Menzel