Stadt Frankfurt zeigt sich solidarisch nach dem tödlichen Angriff beim Berliner CSD

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ffm. Mit großer Bestürzung hat die Stadt Frankfurt am Main auf den tödlichen Anschlag während des Christopher Street Days (CSD) in Berlin reagiert. Oberbürgermeister Mike Josef und Stadtverordnetenvorsteherin Claudia Korenke sprechen den Opfern, ihren Angehörigen sowie der queeren Community ihre Solidarität und ihr tiefes Mitgefühl aus.

„Mit Entsetzen und Trauer schauen wir nach Berlin“, sagt Korenke. „Dieses Attentat auf fröhlich feiernde Menschen trifft nicht eine bestimmte Gruppe, die an diesem Tag zusammengekommen ist, sie ist ein Angriff auf uns alle. Unsere Gedanken sind bei der Familie der ermordeten Frau und bei den vielen Verletzten und Traumatisierten, denen ich eine rasche Genesung wünsche.“ Frankfurt stehe für eine offene, vielfältige Gesellschaft, in der jede und jeder zu Hause sei und es immer bleiben werde. „Jeder Angriff auf ein Mitglied der Stadtgesellschaft ist ein Angriff auf mich“, sagt Korenke.

Oberbürgermeister Mike Josef erklärt nach dem Anschlag in Berlin: „Ein friedliches Fest für Vielfalt endete durch eine entsetzliche Tat. Frankfurt ist in Gedanken bei den Opfern, ihren Angehörigen und all denen, die diesen perfiden Angriff miterleben mussten. Wir stehen fest an der Seite der queeren Community.“

Erst vor wenigen Tage, am 18. Juli, hatte die CSD-Parade in Frankfurt stattgefunden. Der Christopher Street Day steht für Vielfalt, Gleichberechtigung und ein friedliches Miteinander. Seit Jahrzehnten setzen sich Menschen in Deutschland und weltweit mit der CSD-Bewegung für die Rechte, die Sichtbarkeit und die gesellschaftliche Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Menschen ein.

Frankfurt versteht sich als offene Stadt, in der Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religionen, Lebensweisen und Identitäten zusammenleben. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen und Organisationen setzt sich die Stadt seit vielen Jahren dafür ein, dass queeres Leben sichtbar, selbstverständlich und sicher ist. Dieses Engagement wird auch künftig fortgesetzt.