Stadt nimmt weitere Übergangsunterkunft in Betrieb
Wohnanlage in Rödelheim bietet Platz für geflüchtete und wohnungslose
Menschen
ffm. Die Stadt Frankfurt am Main hat eine weitere Übergangsunterkunft für geflüchtete und wohnungslose Menschen in Betrieb genommen. Die städtische Wohnanlage in Rödelheim bietet Platz für maximal 340 Menschen. Untergebracht werden dort vor allem Familien aus Afghanistan, Eritrea, der Ukraine und aus Deutschland. Das Modulgebäude besteht aus insgesamt 123 einfach möblierten Wohneinheiten. Baubeginn war im September 2024. Die ersten Familien ziehen im Dezember ein. Betrieben wird die Anlage von der Johanniter-Unfall-Hilfe.
„Die Zahl wohnungsloser Frankfurter:innen steigt immer weiter. Sie macht inzwischen fast die Hälfte aller in der Stadt untergebrachten Menschen aus“, sagte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, bei ihrem Besuch der Unterkunft am Samstag, 6. Dezember. „Gute Sozialpolitik hat das im Blick und steuert entschieden gegen: Daher tragen Übergangsunterkünfte wie diese hier auch dazu bei, dass die Spaltung der Gesellschaft nicht noch weiter voranschreitet“.
Aktuell leben in Hessens größter Stadt 4953 geflüchtete und 4208 wohnungslose Menschen (Stand: 17. November). Sie sind in rund 100 Übergangsunterkünften untergebracht. Weil diese Menschen auf dem extrem angespannten Wohnungsmarkt nur selten eine eigene Wohnung finden, leben sie oftmals lange in den städtischen Unterkünften. Viele Liegenschaften werden nur für einen kurzen Zeitraum als Unterkunft genutzt. Dadurch muss die Stadt mehr langfristigere Übergangsunterkünfte errichten. Obdachlose Menschen – also Menschen, die auf der Straße leben – gibt es deutlich weniger. Deren Zahl schwankt in Frankfurt seit Jahren zwischen 200 und 250. Für sie hält die Stadt eigene Einrichtungen vor.
ffm. Die Stadt Frankfurt am Main hat eine weitere Übergangsunterkunft für geflüchtete und wohnungslose Menschen in Betrieb genommen. Die städtische Wohnanlage in Rödelheim bietet Platz für maximal 340 Menschen. Untergebracht werden dort vor allem Familien aus Afghanistan, Eritrea, der Ukraine und aus Deutschland. Das Modulgebäude besteht aus insgesamt 123 einfach möblierten Wohneinheiten. Baubeginn war im September 2024. Die ersten Familien ziehen im Dezember ein. Betrieben wird die Anlage von der Johanniter-Unfall-Hilfe.
„Die Zahl wohnungsloser Frankfurter:innen steigt immer weiter. Sie macht inzwischen fast die Hälfte aller in der Stadt untergebrachten Menschen aus“, sagte Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, bei ihrem Besuch der Unterkunft am Samstag, 6. Dezember. „Gute Sozialpolitik hat das im Blick und steuert entschieden gegen: Daher tragen Übergangsunterkünfte wie diese hier auch dazu bei, dass die Spaltung der Gesellschaft nicht noch weiter voranschreitet“.
Aktuell leben in Hessens größter Stadt 4953 geflüchtete und 4208 wohnungslose Menschen (Stand: 17. November). Sie sind in rund 100 Übergangsunterkünften untergebracht. Weil diese Menschen auf dem extrem angespannten Wohnungsmarkt nur selten eine eigene Wohnung finden, leben sie oftmals lange in den städtischen Unterkünften. Viele Liegenschaften werden nur für einen kurzen Zeitraum als Unterkunft genutzt. Dadurch muss die Stadt mehr langfristigere Übergangsunterkünfte errichten. Obdachlose Menschen – also Menschen, die auf der Straße leben – gibt es deutlich weniger. Deren Zahl schwankt in Frankfurt seit Jahren zwischen 200 und 250. Für sie hält die Stadt eigene Einrichtungen vor.