Stadtlabor-Ausstellung zum Museum im Bolongaropalast startet im Historischen Museum
ffm. Die neue Stadtlabor-Ausstellung des Historischen Museums Frankfurt
(HMF) „Höchst erzählt! Über das Museum im Bolongaropalast“ gibt
Einblicke in das künftige Museum im Bolongaropalast, das im Sommer 2027
öffnet. Damit erhält der Frankfurter Westen ein eigenes Museum,
zugleich entsteht ein vielfältiges und partizipatives kulturelles
Zentrum. Das Museumsufer wird westlich bis Höchst erweitert.
Ab Mittwoch, 10. Juni, und bis 28. Februar 2027 bietet das Stadtlabor im HMF einen Vorgeschmack auf Inhalte und Themen des künftigen Museums im Bolongaropalast. In sieben Themen eingeteilt (Erzählen, Sammeln, Öffnen, Darstellen, Teilen, Zusammenarbeiten und Verwandeln) werden 23 Beiträge gezeigt, die in enger Zusammenarbeit mit der Höchster Stadtgesellschaft entwickelt wurden. Eines der ausgestellten Objekte ist der Bolongaro-Wandteppich, der von 2016 bis 2020 unter Mitwirkung von rund 500 Menschen aus Höchst entstand. Der Teppich erzählt von Orten, Erinnerungen und Geschichten des Stadtteils. Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Kultur- und Museumsverein Bolongaro.
Ein Beitrag widmet sich der italienischen Kaufmannsfamilie Bolongaro, die den Palast zwischen 1772 und 1780 im damals noch eigenständigen Höchst errichten ließ. Die Recherchen dazu stammen von Sheina Di Gennaro-Bretzler, Silke Wustmann und Claudia Drettas.
Ein Highlight der Ausstellung sind die Stationen zur Porzellanherstellung: In einer virtuellen Werkstatt in der Stadtlabor-Ausstellung können Arbeitsschritte ausprobiert und eigene Kreationen gestaltet werden. Seit 1750 wird in der Porzellanmanufaktur Höchst hartes Porzellan hergestellt. Die Stationen sind in Kooperation mit der Höchster Porzellan Manufaktur und der HfG Offenbach entstanden.
Die einstige Höchster Synagoge wird in der Stadtlabor-Ausstellung durch eine digitale Rekonstruktion und ein Tast-Modell für Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt sehen können, dargestellt. Nationalsozialistische Nachbarn zerstörten die Synagoge in der Pogromnacht 1938; ein Jahr später ließ die Stadt sie abtragen. Das Angebot ist eine Kooperation mit der AG „Geschichte und Erinnerung Höchst“.
Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, das insbesondere nach Höchst und in den Frankfurter Westen einlädt. Fährfahrten, Fahrradtouren und Baustellenführungen verbinden historische Inhalte mit lokalem Wissen. In Zusammenarbeit mit Stadtlaborantinnen und -laboranten finden postmigrantische Stadtführungen, kreative Workshops für Kinder und eine eritreische Kaffeezeremonie statt.
Das Stadtlabor wurde gefördert durch die Aventis Foundation, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, MKM Event Show Technik und die Freunde und Förderer des HMF. Kooperationspartner sind World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC), die Stabsstelle Inklusion Frankfurt am Main und das Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft.
Zur Ausstellung liegt eine kostenlose Projektdokumentation in Einfacher Sprache vor, die an der Kasse und in der Ausstellung ausliegt.
Hinweis an die Redaktionen Das Pressedossier und Bilder der Stadtlabor-Ausstellung stehen unter Museumsufer || Ebox
zum Download bereit.
Ab Mittwoch, 10. Juni, und bis 28. Februar 2027 bietet das Stadtlabor im HMF einen Vorgeschmack auf Inhalte und Themen des künftigen Museums im Bolongaropalast. In sieben Themen eingeteilt (Erzählen, Sammeln, Öffnen, Darstellen, Teilen, Zusammenarbeiten und Verwandeln) werden 23 Beiträge gezeigt, die in enger Zusammenarbeit mit der Höchster Stadtgesellschaft entwickelt wurden. Eines der ausgestellten Objekte ist der Bolongaro-Wandteppich, der von 2016 bis 2020 unter Mitwirkung von rund 500 Menschen aus Höchst entstand. Der Teppich erzählt von Orten, Erinnerungen und Geschichten des Stadtteils. Es handelt sich um eine Kooperation mit dem Kultur- und Museumsverein Bolongaro.
Ein Beitrag widmet sich der italienischen Kaufmannsfamilie Bolongaro, die den Palast zwischen 1772 und 1780 im damals noch eigenständigen Höchst errichten ließ. Die Recherchen dazu stammen von Sheina Di Gennaro-Bretzler, Silke Wustmann und Claudia Drettas.
Ein Highlight der Ausstellung sind die Stationen zur Porzellanherstellung: In einer virtuellen Werkstatt in der Stadtlabor-Ausstellung können Arbeitsschritte ausprobiert und eigene Kreationen gestaltet werden. Seit 1750 wird in der Porzellanmanufaktur Höchst hartes Porzellan hergestellt. Die Stationen sind in Kooperation mit der Höchster Porzellan Manufaktur und der HfG Offenbach entstanden.
Die einstige Höchster Synagoge wird in der Stadtlabor-Ausstellung durch eine digitale Rekonstruktion und ein Tast-Modell für Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt sehen können, dargestellt. Nationalsozialistische Nachbarn zerstörten die Synagoge in der Pogromnacht 1938; ein Jahr später ließ die Stadt sie abtragen. Das Angebot ist eine Kooperation mit der AG „Geschichte und Erinnerung Höchst“.
Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm, das insbesondere nach Höchst und in den Frankfurter Westen einlädt. Fährfahrten, Fahrradtouren und Baustellenführungen verbinden historische Inhalte mit lokalem Wissen. In Zusammenarbeit mit Stadtlaborantinnen und -laboranten finden postmigrantische Stadtführungen, kreative Workshops für Kinder und eine eritreische Kaffeezeremonie statt.
Das Stadtlabor wurde gefördert durch die Aventis Foundation, Kulturfonds Frankfurt RheinMain, MKM Event Show Technik und die Freunde und Förderer des HMF. Kooperationspartner sind World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC), die Stabsstelle Inklusion Frankfurt am Main und das Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft.
Zur Ausstellung liegt eine kostenlose Projektdokumentation in Einfacher Sprache vor, die an der Kasse und in der Ausstellung ausliegt.
Hinweis an die Redaktionen Das Pressedossier und Bilder der Stadtlabor-Ausstellung stehen unter Museumsufer || Ebox