Stadtteil Kranichstein

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Darmstadt

Kranichstein, Pfannmüllerweg / Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt – Bora Öz Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen Sitzung (26.) die Sanierung der Fußgänger- und Radwegunterführung unter der Kranichsteiner Straße beschlossen. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen und dienen dem langfristigen Erhalt dieser Wegeverbindung im Stadtteil Kranichstein.Die Unterführung verbindet den Meißner- mit dem Pfannmüllerweg und ermöglicht Fußgängerinnen und Fußgängern, Radfahrerinnen und Radfahrern sowie mobilitätseingeschränkten Menschen eine sichere und barrierefreie Querung der Kranichsteiner Straße. Das 1968 errichtete Bauwerk weist alters- und witterungsbedingte Schäden auf, die im Rahmen der Instandsetzung behoben werden.Die Maßnahme zielt darauf ab, die Dauerhaftigkeit des Bauwerks zu sichern, dessen Verkehrssicherheit zu erhöhen und langfristige Nutzbarkeit zu gewährleisten. Dazu werden unter anderem beschädigte Betonteile an Wänden, Decken, Rampen und der Treppe instandgesetzt, schadhafte Bewehrungen und Risse saniert sowie der Korrosionsschutz und Bauwerksfugen erneuert. Die Betonoberflächen werden mit einem neuen Oberflächenschutzsystem versehen.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erneuerung der Rampen. Der bestehende Fahrbahnbelag wird zurückgebaut und durch einen dauerhaft belastbaren Gussasphaltbelag ersetzt. Gleichzeitig werden die Abdichtung und die Entwässerung in den Portalbereichen erneuert. Dies schützt das Bauwerk besser vor Feuchtigkeit und verlängert dessen Lebensdauer.Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit werden die vorhandenen Absturzsicherungen den aktuellen technischen Anforderungen entsprechend erneuert und ergänzt. Gleichzeitig tragen die vorgesehenen Maßnahmen an den Gesimsbalken und Portalbereichen dazu bei, die Standsicherheit des Bauwerks langfristig zu sichern und weitere Verformungen der Flügelwände zu begrenzen.„Mit der Sanierung investiert die Wissenschaftsstadt Darmstadt in den langfristigen Erhalt ihrer Verkehrsinfrastruktur und sorgt dafür, dass diese für den Fußgänger- und Radverkehr wichtige Verbindung weiter sicher und zuverlässig genutzt werden kann“, so Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey.