Stadtverordnete beschließen Arbeitsmarktzulage für Beschäftigte in der Kinderbetreuung
ffm. Beschäftigte in der Kinderbetreuung erhalten künftig eine bessere
Bezahlung: Die Stadtverordneten haben in ihrer Sitzung am Donnerstag,
11. Dezember, eine Arbeitsmarkzulage für Beschäftigte des Sozial- und
Erziehungsdienstes in der Kinderbetreuung in Frankfurt beschlossen. Die
Neuregelung wird mit Rechtskraft des städtischen Haushalts 2026
rückwirkend zum 01.01.2026 wirksam. Dafür sind jährlich Mehrausgaben
in Höhe von 25 Millionen Euro vorgesehen.
Ziel ist es, mit der Zulage mehr qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und auch langfristig zu halten und so eine gute und flächendeckende Betreuung für alle Kinder sicherzustellen. Die Arbeitsmarktzulage wird allen Beschäftigten in der Kinderbetreuung gewährt werden, sowohl städtischen Beschäftigten, als auch Mitarbeitenden der Träger der freien Jugendhilfe. Pädagogisches Personal, inklusive der Leitungen und stellvertretenden Leitungen, erhalten monatlich 200 Euro brutto mehr. Hauswirtschaftliches Personal sowie Hilfskräfte bekommen einen Zuschlag von 100 Euro brutto pro Monat. Zudem erhalten Nachwuchskräfte, nach erfolgreichem Abschluss mit staatlicher Anerkennung, eine einmalige Prämie in Höhe von 400 Euro brutto.
„Frankfurt geht einen wichtigen Schritt für unsere Kitas – für die Menschen, die dort jeden Tag Bildungs- und Erziehungsarbeit leisten“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Und dies dient direkt den Kindern und Familien. Denn wir alle wissen: In den Krippen, Kindergärten und Horten wird die Grundlage für die Schule und das spätere Leben gelegt. Das verdient Anerkennung, die sich auch in der Bezahlung ausdrücken muss. Menschen, die im Dienst der Stadt nah bei den Bürgern arbeiten, für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen sorgen – ich denke zum Beispiel auch an die Verkehrspolizei, an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter – haben es verdient, besser bezahlt zu werden. Wer in Frankfurt arbeitet, muss sich das Leben hier leisten können. Dafür wollen wir uns auch weiterhin einsetzen.“
„Ich freue mich, dass auch die Stadtverordneten der Arbeitsmarktzulage für Beschäftigte in der Kinderbetreuung zugestimmt haben, denn ich bin überzeugt, dass uns dieses Instrument einen entscheidenden Schritt voranbringt. Die Zulage wird dem Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung merklich entgegenwirken und dadurch die Betreuungslandschaft aus Kita Frankfurt und den vielen freien Trägern entlasten. Es wird nicht nur einfacher werden, neues Personal zu finden, sondern ist auch das richtige Signal für die bereits tätigen Beschäftigen in der Kinderbetreuung“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
„Mir ist wichtig, dass die Stadt Frankfurt am Main eine attraktive Arbeitgeberin in allen Bereichen ist. Diese Arbeitsmarktzulage ist dabei einer von vielen Bausteinen, der seine Wirksamkeit nun unter Beweis stellen kann. Sie ist tarifkonform ausgestaltet und entsprechend auch auf fünf Jahre befristet“, sagt Stadtkämmerer und Personaldezernent Bastian Bergerhoff.
Eine Dynamisierung der Zuschläge soll ab Januar 2027 erfolgen und sich an der prozentualen Tarifsteigerung im Sozial- und Erziehungsdienst orientieren.
Kontakt für die Medien
Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334, E-Mail
christina.curin@stadt-frankfurt.de
Ziel ist es, mit der Zulage mehr qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und auch langfristig zu halten und so eine gute und flächendeckende Betreuung für alle Kinder sicherzustellen. Die Arbeitsmarktzulage wird allen Beschäftigten in der Kinderbetreuung gewährt werden, sowohl städtischen Beschäftigten, als auch Mitarbeitenden der Träger der freien Jugendhilfe. Pädagogisches Personal, inklusive der Leitungen und stellvertretenden Leitungen, erhalten monatlich 200 Euro brutto mehr. Hauswirtschaftliches Personal sowie Hilfskräfte bekommen einen Zuschlag von 100 Euro brutto pro Monat. Zudem erhalten Nachwuchskräfte, nach erfolgreichem Abschluss mit staatlicher Anerkennung, eine einmalige Prämie in Höhe von 400 Euro brutto.
„Frankfurt geht einen wichtigen Schritt für unsere Kitas – für die Menschen, die dort jeden Tag Bildungs- und Erziehungsarbeit leisten“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef. „Und dies dient direkt den Kindern und Familien. Denn wir alle wissen: In den Krippen, Kindergärten und Horten wird die Grundlage für die Schule und das spätere Leben gelegt. Das verdient Anerkennung, die sich auch in der Bezahlung ausdrücken muss. Menschen, die im Dienst der Stadt nah bei den Bürgern arbeiten, für ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen sorgen – ich denke zum Beispiel auch an die Verkehrspolizei, an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter – haben es verdient, besser bezahlt zu werden. Wer in Frankfurt arbeitet, muss sich das Leben hier leisten können. Dafür wollen wir uns auch weiterhin einsetzen.“
„Ich freue mich, dass auch die Stadtverordneten der Arbeitsmarktzulage für Beschäftigte in der Kinderbetreuung zugestimmt haben, denn ich bin überzeugt, dass uns dieses Instrument einen entscheidenden Schritt voranbringt. Die Zulage wird dem Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung merklich entgegenwirken und dadurch die Betreuungslandschaft aus Kita Frankfurt und den vielen freien Trägern entlasten. Es wird nicht nur einfacher werden, neues Personal zu finden, sondern ist auch das richtige Signal für die bereits tätigen Beschäftigen in der Kinderbetreuung“, sagt Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung, Immobilien und Neues Bauen.
„Mir ist wichtig, dass die Stadt Frankfurt am Main eine attraktive Arbeitgeberin in allen Bereichen ist. Diese Arbeitsmarktzulage ist dabei einer von vielen Bausteinen, der seine Wirksamkeit nun unter Beweis stellen kann. Sie ist tarifkonform ausgestaltet und entsprechend auch auf fünf Jahre befristet“, sagt Stadtkämmerer und Personaldezernent Bastian Bergerhoff.
Eine Dynamisierung der Zuschläge soll ab Januar 2027 erfolgen und sich an der prozentualen Tarifsteigerung im Sozial- und Erziehungsdienst orientieren.
Kontakt für die Medien
Christina Čurin, Pressesprecherin, Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen, Telefon 069/212-43334