Stadtverordnetenversammlung gibt Startschuss für Realisierungswettbewerbe Paulskirche / Haus der Demokratie
ffm. Nach Abschluss des Ideenwettbewerbs und der
Bürger:innenbeteiligung hat die Stadtverordnetenversammlung den Weg
für das anstehende Realisierungsverfahren Paulskirche / Haus der
Demokratie freigegeben. „Ich freue mich sehr, dass wir nun gemeinsam
vorangehen, die Paulskirche als zentralen Ort unserer Stadt um ein Haus
der Demokratie zu ergänzen und dabei den Ort der Paulskirche
zukunftsfähig weiterentwickeln: Als einen Lern-, Gedenk- und
Erlebnisort, der offen ist für unterschiedliche Perspektiven,
Generationen und gesellschaftliche Gruppen. Dass dieser nächste Schritt
gemeinsam von Koalition und Opposition getragen wird, ist nicht nur ein
starkes Zeichen des demokratischen Miteinanders in unserer Stadt,
sondern unterstreicht auch die herausragende Bedeutung des
Demokratieortes Paulskirche“, sagt Oberbürgermeister Mike Josef.
Der Magistrat ist nun beauftragt, einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Haus der Demokratie sowie einen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb für das Umfeld von Paulskirche, Paulsplatz und den Platz nördlich der Kämmerei (Rathaus-Nordbau) nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe 2013 auszuloben und durchzuführen. Dadurch soll die beste architektonische, städtebauliche und funktionale Lösung für diesen sensiblen Ort gefunden werden. Beide Verfahren sind eng miteinander zu verzahnen, inhaltlich wie zeitlich aufeinander abzustimmen und gleichwertig zu behandeln. Für die Auslobung der Realisierungswettbewerbe wird der Magistrat die Bedarfsplanung für das Nutzungskonzept und das Raumprogramm erarbeiten.
Auf Grundlage der Empfehlungen der Expertenkommission Paulskirche von 2023 und unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Ideenwettbewerbs sowie der umfassenden Bürger:innenbeteiligung in 2025, der Förderrichtlinien der Nationalen Projekte des Städtebaus und der Bundesstiftung Baukultur wird die Umnutzung und Transformation des Kämmereigebäudes (Rathaus-Nordbau) empfohlen. Dabei soll die künftige Architektur die Offenheit und Zugänglichkeit des Hauses der Demokratie sichtbar zum Ausdruck bringen. Vorgesehen ist ein markantes städtisches Wahrzeichen, das demokratische Teilhabe ermöglicht, die Verbindung zur Paulskirche wahrt und als einladender Bau mit großzügigem Foyer einen offenen Dialograum zum Stadtraum schafft.
Zur fachlichen Unterstützung wird ein unabhängiger wissenschaftlicher Fachbeirat eingerichtet, der Expertisen bündelt und den gesamten Planungsprozess begleiten soll. Die Zusammensetzung wird dabei in enger Abstimmung mit dem Bund und dem Land Hessen erfolgen, um die überregionale Bedeutung des Projekts abzubilden.
Die Entwicklung der inhaltlichen Konzeption für das Haus der Demokratie soll durch verschiedene Beteiligungsformate begleitet werden. „Die Bürger:innenbeteiligung ist kein Begleitprogramm des Ideenwettbewerbs gewesen, sondern zentraler Bestandteil des Projektes Paulskirche Haus der Demokratie. Der große Zuspruch und die hohe Qualität der differenzierten Rückmeldungen der bisherigen Beteiligung haben gezeigt, dass gute Planung dort entsteht, wo viele Perspektiven einbezogen werden. So ist das Haus der Demokratie bereits im Verfahren gelebte Demokratie“, sagt Philipp Sturm, Leiter der Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie.
Als Premiumprojekt hat das Haus der Demokratie eine Förderung aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus erhalten.
Kontakt für die Medien Philipp Sturm und Christine Gemmer, Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie, E-Mail hausderdemokratie@stadt-frankfurt.de
Der Magistrat ist nun beauftragt, einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Haus der Demokratie sowie einen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb für das Umfeld von Paulskirche, Paulsplatz und den Platz nördlich der Kämmerei (Rathaus-Nordbau) nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe 2013 auszuloben und durchzuführen. Dadurch soll die beste architektonische, städtebauliche und funktionale Lösung für diesen sensiblen Ort gefunden werden. Beide Verfahren sind eng miteinander zu verzahnen, inhaltlich wie zeitlich aufeinander abzustimmen und gleichwertig zu behandeln. Für die Auslobung der Realisierungswettbewerbe wird der Magistrat die Bedarfsplanung für das Nutzungskonzept und das Raumprogramm erarbeiten.
Auf Grundlage der Empfehlungen der Expertenkommission Paulskirche von 2023 und unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Ideenwettbewerbs sowie der umfassenden Bürger:innenbeteiligung in 2025, der Förderrichtlinien der Nationalen Projekte des Städtebaus und der Bundesstiftung Baukultur wird die Umnutzung und Transformation des Kämmereigebäudes (Rathaus-Nordbau) empfohlen. Dabei soll die künftige Architektur die Offenheit und Zugänglichkeit des Hauses der Demokratie sichtbar zum Ausdruck bringen. Vorgesehen ist ein markantes städtisches Wahrzeichen, das demokratische Teilhabe ermöglicht, die Verbindung zur Paulskirche wahrt und als einladender Bau mit großzügigem Foyer einen offenen Dialograum zum Stadtraum schafft.
Zur fachlichen Unterstützung wird ein unabhängiger wissenschaftlicher Fachbeirat eingerichtet, der Expertisen bündelt und den gesamten Planungsprozess begleiten soll. Die Zusammensetzung wird dabei in enger Abstimmung mit dem Bund und dem Land Hessen erfolgen, um die überregionale Bedeutung des Projekts abzubilden.
Die Entwicklung der inhaltlichen Konzeption für das Haus der Demokratie soll durch verschiedene Beteiligungsformate begleitet werden. „Die Bürger:innenbeteiligung ist kein Begleitprogramm des Ideenwettbewerbs gewesen, sondern zentraler Bestandteil des Projektes Paulskirche Haus der Demokratie. Der große Zuspruch und die hohe Qualität der differenzierten Rückmeldungen der bisherigen Beteiligung haben gezeigt, dass gute Planung dort entsteht, wo viele Perspektiven einbezogen werden. So ist das Haus der Demokratie bereits im Verfahren gelebte Demokratie“, sagt Philipp Sturm, Leiter der Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie.
Als Premiumprojekt hat das Haus der Demokratie eine Förderung aus dem Bundesprogramm Nationale Projekte des Städtebaus erhalten.
Kontakt für die Medien Philipp Sturm und Christine Gemmer, Stabsstelle Entwicklung Paulskirche / Haus der Demokratie, E-Mail hausderdemokratie@stadt-frankfurt.de