„Tag der offenen Tür“ im Rathaus für Senioren am 1. Oktober

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

Beratung, Begegnung, Mitmachen und viele Antworten rund ums Thema Älterwerden

ffm. Was tun, wenn die eigene Wohnung plötzlich nicht mehr so gut zu den eigenen Bedürfnissen passt? Wo bekommt man Unterstützung, wenn Pflege zum Thema wird? Welche Hilfen gibt es im Alltag? Und wer hilft eigentlich weiter, wenn man selbst gerade nicht weiß, wo man anfangen soll? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es immer im Rathaus für Senioren, Hansaallee 150, das sich den Frankfurterinnen und Frankfurtern am Donnerstag, 1. Oktober, von 10 bis 17 Uhr mit einem „Tag der offenen Tür“ in seiner ganzen Vielfalt vorstellen möchte.

„Es ist uns ein großes Anliegen, einerseits Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen, und andererseits Angehörigen von Pflegebedürftigen bestmöglich zur Seite zu stehen. Die zahlreichen Angebote des Rathauses für Senioren zu präsentieren, ist uns deshalb sehr wichtig“, sagt Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes. 

Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit Beratungen, Informationen, Vorträgen, Rundgängen, Mitmachangeboten und Gelegenheiten zum persönlichen Austausch. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugend- und Sozialamtes geben Einblicke in die vielfältigen Angebote für Seniorinnen und Senioren. An zahlreichen Informationsständen können sich Interessierte unter anderem über Pflege, Wohnberatung, Kultur und Freizeit, Begegnungsangebote, Nachbarschaftshilfe, die Plattform 55+, Versicherungsfragen und weitere Unterstützungsangebote informieren.

Themen sind beispielsweise:

Informationen zu barrierefreiem Wohnen Fragen zum Pflegegrad Umzug in ein Pflegeheim Pflegedienste und andere Unterstützung Informationen zu Patientenverfügung und Vollmachten

Beim „Tag der offenen Tür“ darf nicht nur gefragt, sondern auch ausprobiert werden. Eine offene Spielerunde lädt zum gemeinsamen Spielen ein und die Kreativwerkstatt kann entdeckt werden. Wer Lust auf einen etwas anderen Umgang mit Sprache hat, darf sich auf eine Lesung mit Marlene Schulz freuen. Anschließend geht es bei einer interaktiven Wortcollage mit der sogenannten Cut-up-Technik selbst ans kreative Werk. Alte Zeitschriften, Schere und Klebestift werden dabei zu Werkzeugen für neue Geschichten. Im Café Anschluss gibt es Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Sondersprechstunden mit Fachleuten, unter anderem zu Themen wie Demenz, Blindheit und Sehbehinderung sowie Schwerhörigkeit.

Delmas sagt: „Wir möchten zeigen, dass das Rathaus für Senioren ein Ort ist, an dem alle Menschen mit ihren Fragen willkommen sind – egal, ob sie gerade erst anfangen, sich mit dem Thema Alter zu beschäftigen, oder schon ganz konkrete Unterstützung suchen.“