U-Bahnstation Niddapark wegen Aufzugseinbau einen Monat gesperrt

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

ffm. Von Mittwoch, 30. September, bis Samstag, 31. Oktober, sperrt die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) die U-Bahnstation Niddapark. In dieser Zeit passieren die Züge der Linie U1 und U9 die Station ohne Halt. Grund ist der Einbau neuer Aufzüge.

Die Stationen Niddapark und Römerstadt sind die letzten beiden im Verkehrsnetz der VGF, die noch nicht barrierefrei sind. Beide wurden mit dem Abschnitt Römerstadt – Ginnhheim am 26. Mai 1978 eröffnet. Die Station Niddapark verfügte da zwar über Aufzüge, diese wurden jedoch wegen immenser und wiederholter Vandalismusschäden stillgelegt. Römerstadt wurde ohne Aufzüge eröffnet. In beiden Stationen läuft die Nachrüstung, sie soll bis zum Jahresende 2026 beendet sein.

Erfolgreiches Aufzugs-Nachrüstungsprogramm

Die Arbeiten markieren den Abschluss des ambitionierten Aufzugs-Nachrüstungsprogramms der VGF. Es umfasste inklusive der jetzt gebauten Aufzüge 20 neue Anlagen in den Stationen Holzhausenstraße, Grüneburgweg, Kirchplatz, Alte Oper, Miquel-/Adickesallee, Schweizer Platz, Westend, Eschenheimer Tor sowie der genannten Stationen Niddapark und Römerstadt. Die VGF hat insgesamt rund 26,22 Millionen Euro investiert. Details zur Umsetzung des Programms finden sich unter Aufzugsnachrüstungen | VGF .

Die U-Bahnstation Niddapark Da die Station Niddapark über zwei Seitenbahnsteige und ein gemeinsames Zugangsbauwerk verfügt, sind drei Aufzüge vorgesehen. Im Frühjahr 2025 hatte die VGF die Bahnsteige von einst 57 Zentimeter Schienenoberkante auf 81 Zentimeter erhöht. Dies erfolgte mittels Erhöhungssteinen, die auf die vorhandenen Bahnsteigkanten aufgesetzt wurden. Dabei wurde die vorhandene Unterkonstruktion zum Teil verwendet. Saniert hat die VGF die großflächige Dachkonstruktion, die Stations-Ausstattung wurde mit neuen Informations-Vitrinen, Sitzmobiliar und Abfallbehältern versehen.

Unter den Decken hat die VGF so genannte Medienkanäle installiert, in denen Verkabelung, Lautsprecher für Stationsdurchsagen und die Beleuchtung untergebracht sind. Die Beleuchtung besteht aus energieeffizienten LED-Leuchten, deren Helligkeit regelbar ist. Dazu kamen selbstleuchtende Transparente der Stationsbeschilderung und Wegeleitung, die dem Corporate Design der VGF entsprechen und ebenfalls mit effizienter LED-Technologie ausgestattet sind.

Inklusive der Aufzüge investiert die VGF 7,533 Millionen Euro in den barrierefreien Umbau.

Die U-Bahnstation Römerstadt Die Investitionen in den Umbau zur Barrierefreiheit der benachbarten Station Römerstadt belaufen sich – inklusive der Aufzüge – auf 7,9 Millionen Euro. Hier hat die VGF bereits 2021 die Gleise abgesenkt, um einen stufenlosen Ein- und Ausstieg zu ermöglichen. Die Arbeiten wurden 2022 fortgesetzt: Die Bahnsteigoberflächen wurden erneuert und mit taktilen Bodenplatten ausgestattet, Fassaden an den Bahnsteig-Rückseiten wurden modernisiert sowie der Wandverputz und -anstrich erneuert. An der Stahlbeton-Konstruktion wurden schadhafte Stellen ausgebessert, alle 63 Fassadenelemente aus Metall und Acrylglas wurden durch neue ersetzt. Alle fertig gestellten Flächen in der Station erhielten zudem einen neuen Graffiti-Schutz.

Auch in dieser Station erhielten die Bahnsteige auf ganzer Länge unter den Decken die genannten Medienkanäle mit Verkabelung, Lautsprechern und Beleuchtung. Diese besteht auch hier aus energieeffizienten und regelbaren LED-Leuchten. Selbstleuchtende Transparente der Stationsbeschilderung und Wegeleitung verfügen ebenfalls über LED-Leuchten. Die Station erhielt überdies neue Informations-Vitrinen und Abfallbehälter.

Kontakt für die Medien VGF-Unternehmenskommunikation, Telefon 069/213-27495 , E-Mail presse@vgf-ffm.de