„Urban Kibbutz“: Neue Wege für gemeinschaftliches und bezahlbares Wohnen

Veröffentlicht: Neuigkeiten Ort: Frankfurt

DAM und Liebling Haus Tel Aviv setzen Veranstaltungsreihe fort: Fachleute aus Frankfurt, München und Tel Aviv diskutieren über Gemeinschaft und Finanzierung

ffm. Wie können gemeinschaftliche Wohnformen einen Beitrag zu lebendigen Stadtquartieren und bezahlbarem Wohnen leisten? Und welche Finanzierungsmodelle braucht es dafür? Diesen Fragen widmet sich die dritte Veranstaltung der Reihe „Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planning for affordable housing“ am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr im Auditorium des Deutschen Architekturmuseums (DAM) in Frankfurt am Main. Bereits ab 18 Uhr lädt das DAM zu einem After Work Aperitivo ein.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Themen Gemeinschaft und Finanzierung. Projekte aus Frankfurt, München und Tel Aviv zeigen unterschiedliche Ansätze für gemeinschaftliches Wohnen. Gemeinsam mit Fachleuten aus Deutschland und Israel wird diskutiert, wie Gemeinschaft im Wohnungsbau entstehen und dauerhaft getragen werden kann und welche Finanzierungsmodelle gemeinwohlorientierten Wohnungsbau ermöglichen.

Einen Frankfurter Ansatz stellt Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen, mit den Konzeptverfahren für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen vor. Bei diesen Verfahren steht nicht der gebotene Preis für ein Grundstück im Mittelpunkt. Entscheidend ist die Qualität des eingereichten Konzepts. Damit schafft die Stadt Möglichkeiten für selbstorganisierte und gemeinschaftliche Wohnprojekte und unterstützt innovative Wohnformen, langfristig stabile Wohnkosten und vielfältige Quartiere.

Weitere Gäste des Abends sind Andreas Krauth von Das kleine große Haus eG, Karen Lehmann von der Stiftung trias und Karen Fischer vom Verein KollektivLeben Kolle. Weitere Expertinnen und Experten aus Israel werden online zugeschaltet. Moderiert wird die Veranstaltung von Beate Steinbach. Andrea Jürges, stellvertretende Direktorin des DAM, begrüßt.

Der dritte und vorerst letzte Abend der Reihe „Urban Kibbutz“ knüpft an den langjährigen fachlichen Austausch zwischen Frankfurt und seiner Partnerstadt Tel Aviv an. Bereits seit 2020 finden gemeinsame Diskussionen zu Fragen von Architektur und Stadtentwicklung statt. Die aktuelle Reihe ist eine Kooperation des DAM und des Liebling Haus White City Center in Tel Aviv. Ziel ist es, Erfahrungen aus beiden Städten zusammenzubringen und voneinander zu lernen.

Übertragung/Zuschaltung Tel Aviv Die Veranstaltung findet hybrid statt. Expertinnen und Experten aus Israel werden online aus dem Liebling Haus zugeschaltet, zugleich wird der Abend live nach Tel Aviv übertragen.

Die Veranstaltung ist bei der Deutschen Architektenkammer akkreditiert und es können zwei Fortbildungspunkte für die Teilnahme erlangt werden.

Der Eintritt kostet sieben Euro, ermäßigt vier Euro. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Weitere Informationen finden sich unter Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planing for affordable housing | DAM Online .

Beigefügt findet sich die Einladung in englischer Sprache als PDF-Dokument.

Download Einladung „Urban Kibbutz – new inspiring architecture and planning for affordable housing“ in englischer Sprache 

Kontakt für die Medien Sebastian Tokarz, Pressesprecher, Dezernat Planen und Wohnen, Telefon 069/212-71055 , E-Mail presse.dezernat03@stadt-frankfurt.de 

Brita Köhler, Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsches Architekturmuseum (DAM), Telefon 069/212-36318 , E-Mail presse.dam@stadt-frankfurt.de